Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Spanische Redewendungen, Ausdrücke, Sprichwörter und Vokabeln, die man einfach wissen muss!
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Oliva B.
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Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von Oliva B. »

Labora*) führt in zwei Büros in Alicante und Torrevieja ein innovatives KI-gestütztes Simultanübersetzungssystem ein, um die Betreuung von Menschen ohne Spanisch- oder Valencianischkenntnisse zu verbessern.

Labora hat in seinen Büros in Alicante-Los Angeles und Torrevieja ein Pilotprojekt für Übersetzung und Simultandolmetschen unter Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) eingeführt. Diese in Spanien wegweisende Initiative fördert Labora, um den Service für Menschen zu verbessern, die weder Spanisch noch Valencianisch sprechen.

Die Erste Vizepräsidentin und Ministerin für Wohnen, Beschäftigung, Jugend und Gleichstellung, Susana Camarero, besuchte das Büro von Espai Labora in Felipe Rinaldi, Valencia, das dritte Büro in der Region Valencia, das über dieses System verfügt, um sich über das Projekt zu informieren. Weiter lesn
*) LABORA ist der öffentliche Arbeits- und Ausbildungsdienst der Region Valencia . Er verfügt über ein breites Netzwerk von Espai Labora- und Labora Formació-Zentren, um Unternehmen und Privatpersonen umfassende Dienstleistungen anzubieten. https://labora.gva.es/es/ciutadania/bus ... que-oferim



PS: Übersetzen leicht gemacht mit dem Google-Translater oder dem wesentlich besseren Online-Übersetzer von www.deepl.com
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Elke (Oliva B.)

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chris
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von chris »

Sollte man nicht eher Mitarbeiter mit Englischkenntnissen einführen?

Mich hat es (als Spanisch Sprechender und viel "Valencianisch" Verstehnder) schon immer irritiert, dass zB bei Hacienda zerfledderte Fotokopien an jedem Schalter kleben, auf denen steht, dass man gefälligst einen Dolmetscher mitbringen solle, wenn man des Spanischen oder des Dialekts nicht mächtig sei.
Saludos,
Chris


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villa
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von villa »

Ich weiss nicht. Ich kenne auch viele die nicht so gut Englisch sprechen.
Spanisch ist nun einmal die Amtssprache. Wir Ausländer müssen uns darauf einstellen. Sonst müssten ja die Ämter eine Vielzahl von Sprachen anbieten, das wäre ja wohl auch kaum möglich.
Ich spreche recht gut Spanisch und hatte bisher keine Probleme, und wenn ich welche befürchte organisiere ich mich selbst.
Wir sind Gäste in diesem Land und haben uns an zu passen, das erwarten wir in unseren Heimatländern auch von unseren Gästen und Zuwanderern.
In einigen Gebieten der Schweiz hat es so viele Ausländer dass das Personal in Restaurants manchmal nicht einmal mehr Deutsch versteht, das nervt mich persönlich dann schon, ganz zu schweigen davon dass man sich in Dialekt (Schweizerdeutsch... ohne Unterkategorie wie Berndeutsch etc. vergleichbar zu z.B. Bayrisch) unterhalten könnte.
OK an diesen Orten könne auch Beamte oft Englisch. Aber in der Schweiz können sicher nicht alle Beamten oder Staatsangestellten alle Landessprachen (Amtssprachen) oder Englisch.

Ich weiss nicht ob in deutschen Ämtern die Mitarbeiter Fremdsprachen beherrschen.

Es stellt sich also die Frage ob wir von unserem Gastland etwas erwarten was es in der Heimat auch nicht gibt.
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chris
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von chris »

villa hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 19:06 Ich weiss nicht ob in deutschen Ämtern die Mitarbeiter Fremdsprachen beherrschen.
Es stellt sich also die Frage ob wir von unserem Gastland etwas erwarten was es in der Heimat auch nicht gibt.
Da muss ich ein Veto einlegen, denn der beleibte, rotverbrannte Tourist aus dem Vereinigten Königreich wird in Benidorm eher den Pub aufsuchen als das Finanzamt.

Es geht ja nicht einmal darum, zig Sprachen anzubieten, aber wenn eine Behörde, die in erster Linie von Menschen betreten wird, die Geld ins Land bringen, nicht einmal den Versuch macht, sich auf Englisch mit dem Bürger zu verständigen und dies auch noch groß ankündigt, dann finde ich das kritikwürdig.

Auch ist es keine Rechtfertigung, dass es anderswo genauso oder vielleicht noch viel schlechter sein könnte. Mit dieser "Begründung" wird regelmäßig die Mehrwertsteuer erhöht, denn es gibt immer irgendwo ein europäisches Land, das noch unverschämtere Prozentsätze nimmt. Ich kann mir aber im Gegenzug nicht vorstellen, dass man sich als Ausländer in Finnland oder den Niederlanden auf einer Behörde, zu der man tausende Euros trägt, nicht irgendwie mit Händen, Füßen und Englisch verständigen kann. Warum nehmen wir nicht das als Maßstab?

Und ich spreche hier als jemand, der diesen Service gar nicht benötigt, der sich integriert hat und in deutschen Amtsstuben wahrscheinlich mehr Orientierungsprobleme hätte als in den spanischen.
Saludos,
Chris


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villa
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von villa »

Ich gebe dir absolut recht wenn es darum geht sich nicht an den Schlechtesten zu orientieren.

Ich kann ja nur mit der Schweiz vergleichen und ja hier kann man sich in sehr vielen Sprachen, auch nicht Landessprachen, verständigen. Dazu kommt dass an Orten wo es sehr viele Expats gibt dies sicher in Englisch möglich ist.
Somit kann man sicher argumentieren dass insbesondere in Gebieten wie der Costa Blanca wo es viele Ausländer gibt etwas mehr "Kundenorientierung" sinnvoll wäre.

Da liegt aber meines Erachtens auch der grosse Unterschied zwischen Spanien und der Schweiz. Bei uns heisst es Kunden in Spanien komme ich mir meist eher vor wie ein Bittsteller. Hier wird davon ausgegangen dass der Kunde sich bemüht alles richtig zu machen, in Spanien kommt es mir oft ein bisschen so vor als würde man denken dass alle erst mal bescheissen wo sie können. Korrigiere mich wenn ich falsch liege.
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chris
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von chris »

Ich denke, es gibt zwei Ursachen für diesen Zustand (um das Wort "Problem" zu vermeiden).

1. Grundsätzlich und egal wo in Spanien man sich befindet gibt es einen tief verwurzelten Stolz darauf, dass genau an diesem Punkt Gott die Erde geküsst hat, und es genau hier am besten ist - weltweit. Dazu gehört auch die Sprache, und es gibt nicht wenige Extremisten, die sogar gerne alles Spanische ausrotten würden, inklusive der gemeinsamen Sprache.

2. Das kollektive Bewusstsein, Fremdsprachen nur schlecht zu beherrschen. Daraus resultiert natürlich eine Hemmung, diese zu benutzen. Ich kannte das von mir selbst: in der Schule Englisch LK, aber auf der Straße lieber den Schnabel gehalten. Bis ich Zivildienst in einem riesigen Hostal in Frankfurt/M gemacht habe, da ist dann plötzlich der Damm gebrochen, denn die Klientel kam von überall auf der Welt.


Und zur Klarstellung, damit man mich nicht falsch versteht, ich bin absolut für Integration, das sollte selbstverständlich sein, und ein wichtiger Schlüssel, wenn nicht gar der wichtigste, ist die Beherrschung der Sprache des Gastlandes. Aber nehmen wir den frisch aus D/A/CH migrierten jungen dynamischen Unternehmer, der hier seine Würstchenbude anmelden und Steuern und Sozialversicherung zahlen will, und derzeit kaum mehr als "gracias", "por favor" und "salchicha buena buena" sagen kann; warum sollte der dermaßen arrogant abgewiesen werden - zumal wenn zur selben Zeit Sánchez Fachkräfte analog zu Deutschland Übersetzer und alle sonstigen Services gratis gestellt bekommen? Dies ist hierzulande ein relativ neuer Aspekt, der noch mehr Ungerechtigkeit und sozialen Missmut schafft, und es umso unverständlicher werden lässt, dass der Autónomo aus unserem Beispiel derart radikal abgekanzelt wird.

Etwas mehr Hilfestellung auf Ämtern, die nur von Steuerzahlern aufgesucht werden, würde ich durchaus für angemessen halten, denn insbesondere unsere Region lebt vom ausländischen Geld. Würde man alle Guiris von heute auf morgen aus der Comunidad Valenciana entfernen, wäre nach der ersten Euphorie ganz schnell das Heulen und Zähneklappern groß.
Saludos,
Chris


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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von Quijosha »

Da englisch als Weltsprache verstanden wird, sollte man sie, wenigstens auf Behörden, sprechen. Meine Meinung. Zumindest in Europa.
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von villa »

Spanisch ist auch eine der 5 meist gesprochenen Sprachen :-? :lol: (Weltsprachen)

Ich denke das ist viel mehr eine kulturelle Frage.
Es geht ja noch einen Schritt weiter, ist mir gerade heute aufgefallen. Habe so eine App in der Waldbrände gemeldet werden. Alle Nachrichten und Kommentare von offizieller Seite nur in Valenciano. Verstehe es zwar dem Sinn nach aber es frustriert schon etwas wenn man sich bemüht Spanisch zu lernen und dann wird um einem plötzlich fast nur noch in Valenciano kommuniziert.
Sage ich als Schweizerin, wir sprechen und pflegen zwar unser Schweizerdeutsch aber Schule, Dokumente, Zeitungen und öffentliche Kommunikation sind bei uns in Hochdeutsch. Unterscheidet sich zwar immer noch etwas von euerem Deutsch aber wir verstehen uns. ich mir vorstelle dass Polizei oder Feuerwehr in Schweizerdeutsch kommunizieren würde, Gott das wär ja einen Katastrophe.
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von Florecilla »

villa hat geschrieben: Do 27. Aug 2026, 21:04 Es geht ja noch einen Schritt weiter, ist mir gerade heute aufgefallen. Habe so eine App in der Waldbrände gemeldet werden. Alle Nachrichten und Kommentare von offizieller Seite nur in Valenciano. Verstehe es zwar dem Sinn nach aber es frustriert schon etwas wenn man sich bemüht Spanisch zu lernen und dann wird um einem plötzlich fast nur noch in Valenciano kommuniziert.
So geht es mir auch immer wieder, wenn ich beispielsweise Ankündigungen für Veranstaltungen, Wetterwarnungen, Informationen zur Verkehrslage, die seitens der Stadt Denia veröffentlicht werden, ausschließlich auf Valenciano herausgebracht werden. Manches kann man sich aufgrund der Wortähnlichkeit oder aufgrund verwendeter Piktogramme noch zusammenreimen, aber was ist so aufwändig daran, Valenciano UND Castellano gleichzeitig in einer Nachricht, einem Plakat oder sonstigen Veröffentlichungen unterzubringen?
Saludos,
Florecilla (Margit)


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chris
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von chris »

Das hat alleine politische Gründe. Aus den gleichen Gründen wird seit Ewigkeiten unser Anrecht auf Unterricht auf Spanisch in den Schulen mit Füßen getreten.

Es würde sogar vollkommen ausreichen, es nur auf Spanisch zu veröffentlichen, es wäre noch besser, es auf Spanisch und Englisch zu veröffentlichen, aber die Regionalfaschisten tun alles, um ihren Dialekt an den Start zu bringen, und sei es nur durch teure Neubeschilderung ganzer Städte wie zum Beispiel in Altea.

Von Spanisch nicht etwa auf zweisprachig, sondern kackdreist nur noch Dialekt.
Saludos,
Chris


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