Bei herrlichem Sonnenschein und stürmischen Wind machten wir gestern eine Mandelblütenfahrt/Wanderung im Vall de Ebo. Da der direkte Weg durch Strassenbauarbeiten gesperrt ist, ging es erst über Orba zum Ortseingang Pego, dann links ab steil nach oben nach Vall de Ebo. Von der Höhe hat man einen herrlichen Blick zur Küste und dem Reisanbaugebiet von Pego.
Das Dorf Vall de Ebo ließen wir links liegen und fuhren in das gleichnamige Seitental. Dort stellten wir das Auto ab und machten uns auf die Socken.
Über uns krächzten ein paar Dohlen, in der Ferne hörte man eine Motorsäge. Keine Menschenseele weit und breit.
Ein breiter Fahrweg schlängelt sich am trockenen Flußbett entlang
Hinter jeder Biegung gibt es interessante Felsformationen, links und rechts des Weges blühende Mandelbäume und Oliventerrassen
Bergpalmen, Rosmarin und wilde Brombeerbüsche begrünen die Hänge. Wildschweine hinterließen ihre Spuren und der wilde Fenchel war schon saftig grün und kniehoch.
Fast am Ende des Tales (Richtung Castell de Castells) erreicht man die Felsmalereien "Pla de Petracos". Es sind die am besten erhaltenen prähistorischen Höhlenmalereien im Land Valencia, entdeckt im Jahre 1980 und von der Unesco 1998 zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Sie sind bis zu 8000 Jahre alt und stellen Menschen, Tiere und Jagdszenen dar.
Aber trotz Schautafeln konnte ich keine Malereien ausmachen

aber allein der Aussicht wegen hat sich der Anstieg gelohnt
Nach einem ausgiebigen Picknick ging es durch blühende Landschaften nach Hause.
Unser Fazit: Im Jalontal blüht es zwar üppiger
aber im Vall de Ebo haben wir diese Schönheiten für uns allein
Saludos
Citronella