Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Nachrichten und Ereignisse von der Costa Blanca und aus dem Hinterland
Benutzeravatar
Oliva B.
Administratorin u. Moderatorin
Administratorin u. Moderatorin
Beiträge: 22149
Registriert: Mi 6. Mai 2009, 08:17
Wohnort: Dort, wo die Sonne die Oliven küsst.
Kontaktdaten:

Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von Oliva B. »

Quijosha hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 07:15 Chris das hast du falsch verstanden. Ich muss nicht reich sein aber möchte schon einen durchschnittlichen Lebensstandard halten. Also ich möchte weiterhin essen gehen können, Auto fahren etc. Das geht mit dem Lohn, der in Spanien im Mittel bezahlt wird, schlecht bis nicht. Und es ist wirklich so viel weniger als in Deutschland! Das steht meiner Meinung nach nicht im Verhältnis zu den Fixkosten. Die finde ich nämlich nicht sehr gering. Mein Einkauf kostet in Spanien nicht viel weniger als in Deutschland, wenn überhaupt. Strom ist teurer, Heizung haben wir nicht. Aber alles andere ist ähnlich, nicht? Also nur von Luft, Sonne und Liebe möchte ich nicht leben, das ist mir im laufe der letzten Jahre klar geworden :-? Das geht mal im Urlaub 2 Wochen lang aber die Romantik bekommt schnell Risse.

Ich nehme an, dein Auskommen ist bedingt durch deinen Beruf aber natürlich auch höher.
Ich finde schon, dass die Lebenshaltungskosten in Spanien geringer sind als in Deutschland.

Außerdem MUSS ich in Deutschland vierteljährlich 55,08 € Rundfunkgebühren zahlen, um das öffentliche-rechtliche Rundfunkangebot zu finanzieren(es ist schon wieder eine Erhöhung im Gespräch), in Spanien erhalte ich dieselben Leistungen kostenlos über eine Satellitenschüssel.

Im Winter brauche ich bei ziemlich optimaler Sonnenlage im Winter kaum heizen und bei bedecktem Himmel/Regen im Schnitt nur morgens und abends jeweils ca. 3 Stunden, am Abend schau ich gern noch in die Flammen eines lodernden Kaminfeuers, das neben der Gemütlichkeit auch noch zusätzlich ordentlich Wärme (wir haben immer zwischen 23 und 24 Grad) im Haus verteilt. Die Heizperiode in Spanien beginnt bei uns frühestens Anfang November und geht bis max. Ende April. Wer in einem Haus wohnt, das im Winter viel Schatten hat, muss da natürlich mehr "Geld" verheizen.

Weiterhin sind die langen Wintertage an der CB nicht zu verachten. Während es im Winter in Deutschland abends früh dunkel ist und oft frostige Kälte herrscht, scheint in Spanien immer noch die Sonne.
Benutzeravatar
chris
Tech-Supporter und Moderator
Tech-Supporter und Moderator
Beiträge: 2982
Registriert: So 1. Jun 2014, 17:29
Wohnort: Altea
Kontaktdaten:

Re: Wir sind neu hier

Beitrag von chris »

Ich mache mir einfach (besser) keine Gedanken darüber, was mir finanziell entgeht und freue mich darüber, dass ich dort wohnen kann, wo andere Urlaub machen.

Natürlich haben wir ein Auskommen, das ist aber völlig absurd im Vergleich zu dem, was anderswo möglich wäre. Einem selbstständigen Architekten mit gefülltem Auftragsbuch und einer Ärztin mit eigener Praxis sollte nicht das Lächeln im Gesicht gefrieren, wenn man mal eben mit seinen drei Kindern (für die man vom Staat nicht einen einzigen Cent bekommt) für über 200€ Gyros essen geht oder den Einkaufswagen mit Hacendado Produkten für eine Woche füllt und dann 350€ hinblättern muss.

Auch die 1000€ in Monat für diverse Kranken- und Sozialversicherungen müssen erst einmal verdient werden, um dann mit 70 Aussicht darauf zu haben, 500€ im Monat Rente zu bekommen.

Die laufenden Kosten, da gebe ich dir recht, sind alles andere als niedrig, aber würde ich mir wirklich darüber Gedanken machen, könnte ich die Annehmlichkeiten nicht genießen, die ich mir mit dem Verzicht auf ein höheres Einkommen und Auskommen gewissermaßen erkaufe.

Spätestens wenn ich am nächsten Wochenende wieder in meinem Patio unter einem Sonnenschirm mit einem geeisten Glas Bier und einer Pfeife Tabak sitze, dann weiß ich, wofür ich das mache, und dass es für mich die richtige Entscheidung war.
Saludos,
Chris
Benutzeravatar
Oliva B.
Administratorin u. Moderatorin
Administratorin u. Moderatorin
Beiträge: 22149
Registriert: Mi 6. Mai 2009, 08:17
Wohnort: Dort, wo die Sonne die Oliven küsst.
Kontaktdaten:

Dort leben, wo andere Urlaub machen

Beitrag von Oliva B. »

chris hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 08:06 Ich mache mir einfach (besser) keine Gedanken darüber, was mir finanziell entgeht und freue mich darüber, dass ich dort wohnen kann, wo andere Urlaub machen.
[...]
Das ist natürlich ein Privileg, von dem viele träumen. Lebensqualität - für viele junge Menschen ist das kein Luxus mehr, sondern Priorität. Das sehe ich auch in meiner eigenen Familie. Die Einstellung zu Arbeit verändert sich gerade enorm – besonders bei der Generation Z. Früher stand oft ein sicherer Job mit gutem Gehalt im Mittelpunkt, heute ist für viele eher die Lebensqualität entscheidend. Die Tochter einer Freundin, selbständige Rechtsanwältin, wird in den nächsten Tagen mit ihrer Familie von einer Insel im Indischen Ozean zurückkommen, wo sie zwei Monate lang Urlaub gemacht hat und "nebenbei" remote gearbeitet hat.

Work-Life-Balance, mentale Gesundheit und Flexibilität sind keine Schlagworte mehr, sondern echte Kriterien bei der Jobwahl. Es geht nicht darum, Karriere komplett abzulehnen, sondern Arbeit so ins Leben einzubinden, dass noch Zeit und Energie für Freunde, Familie und eigene Interessen bleiben.

Auch der Gedanke, dort zu leben, wo andere Urlaub machen, passt dazu. Dank Homeoffice ist es für manche möglich, bewusst den Wohnort nach Lebensqualität auszuwählen. Natürlich funktioniert das nicht in jedem Beruf – und finanzielle Sicherheit bleibt wichtig. Miete und Lebenshaltungskosten lassen sich nicht wegdiskutieren. Deshalb sieht man hier in den letzten Jahren immer mehr junge Menschen, die ihr Geld aus dem Ausland beziehen und hier im Home-Office arbeiten.

Das Verständnis von Erfolg beginnt sich zu verschieben: Nicht nur höher, schneller, weiter – sondern bewusster. Geld ist wichtig, aber vielleicht nicht mehr der alleinige Maßstab.

Ist dieser Wandel realistisch und nachhaltig – oder eher ein Ideal, das sich nur wenige leisten können? :-?
Benutzeravatar
chris
Tech-Supporter und Moderator
Tech-Supporter und Moderator
Beiträge: 2982
Registriert: So 1. Jun 2014, 17:29
Wohnort: Altea
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von chris »

Nur zur Klarstellung, ich bin kein Träumer oder Aussteiger oder so etwas, und wenn man heutzutage nach dem Abi erst einmal eine Weltreise benötigt, "um vom Stress runter zu kommen" oder am Steuer eine SUV auf dem Weg ins Gym nur noch "Work-Life-Balance" vor sich hinbrabbelt, dann ist das absolut nicht meine Welt.

Ich bin mit einer guten Ausbildung nach Spanien gekommen und mit ganz viel Energie und Lust es hier zu schaffen, obwohl der spanische Staat oder sonst irgendwer mir keinen roten Teppich ausgerollt, sondern mich mit der geballten Kraft seiner Verwaltung oft bis zur Weißglut gebracht hat und es heute noch tut. Ich will da nicht politisch werden, aber es stört mich durchaus etwas, wenn ich vergleiche was ich alles anstellen musste und wie ich mich als Ausländer hier nach 25 Jahren immer noch von den Behörden gängeln lassen muss, und andererseits sehe, dass man anderswo gerade mit Einbürgerungen neuer Wähler nur so um sich wirft. Doch zurück zum Thema.

Ich habe auf Böden geschlafen, wo nachts die Kakerlaken über mich drüber gekrabbelt sind, habe bis ich 30 war - und schon einen festen Job als Architekt hatte - aus Kostengründen in Studenten WGs gelebt, habe mich mitten in der Ladrillo-Krise selbstständig gemacht, weil der Traumtänzer, für den ich meinen Job in Murcia hingeschmissen habe und nach Altea umgezogen bin, mich als Scheinselbstständigen gehalten hat, bis er nach nicht einmal einem Jahr dann plötzlich keine Arbeit mehr hatte und schon gar nicht für mich. Womit er wohl nicht gerechnet hat ist, dass Chris dann nicht einfach flennend seine Koffer packt, sondern sein eigenes Business aufbaut und nach kurzer Zeit bereits der andere flennend in der Ecke steht.

Für mich gibt und gab es schon immer eine work-work-work-work-life-Balance, denn bekanntermaßen muss man in Spanien mehr arbeiten, um weniger zu verdienen als anderswo. Aber trotzdem mache ich das gerne, weil ich hier so viel mehr bekomme als das bescheidene Einkommen. Und es ist auch schön, wenn man zurückblicken kann und dann klar und deutlich sieht, dass es sich lohnt, sich anzustrengen und immer möglichst alles zu geben, damit es konstant bergauf geht. Und da ist dann immer auch Raum für die Momente, in denen man sich einfach zurück lehnen und lächeln kann.
Saludos,
Chris
Quijosha
apasionado
apasionado
Beiträge: 518
Registriert: Di 28. Apr 2015, 12:46
Wohnort: Stuttgart / Denia, Deveses
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von Quijosha »

Du verdienst meinen Respekt für den Mut und die Kraft die du investierst. Ich verstehe auch eure Argumente sehr gut, will ja selber gerne schneller als möglich nach Spanien auswandern. Genau wegen der genannten Sachen. Ich meinte nur, dass ich aber dafür nicht unter einen Mindestlebensstandard gehen würde . Ich wollte eigentlich die beiden nur warnen. Man ist sehr euphorisch und denkt das wird schon aber mit über 50 wirds eben meiner Meinung nach nichts mehr in Spanien. Schon gar nicht, wenn man die Sprache nicht kann und nicht qualifizierte Arbeit hat. Und wenn man jobben möchte, Ist - zumindest für mich - eben die Bezahlung zu gering. Ideal ist homeoffice. Ich darf ds in Teilen auch machen aber nicht komplett.
Benutzeravatar
chris
Tech-Supporter und Moderator
Tech-Supporter und Moderator
Beiträge: 2982
Registriert: So 1. Jun 2014, 17:29
Wohnort: Altea
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von chris »

Quijosha hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 11:16 Man ist sehr euphorisch und denkt das wird schon aber mit über 50 wirds eben meiner Meinung nach nichts mehr in Spanien. Schon gar nicht, wenn man die Sprache nicht kann und nicht qualifizierte Arbeit hat.
Dem ist nichts hinzuzufügen, aber damit stößt man regelmäßig auf taube Ohren. Oft sitzen Menschen unvorbereitet und mit dem Kopf voller Rosinen und dem Bauch voller Wut auf Deutschland praktisch auf gepackten Koffern und träumen von Meer und Palmen.

Wenn ich hingegen lese, dass jemand sich fünf Jahre Zeit nimmt, dann ist das etwas anderes. Das ist meiner Meinung nach ein vernünftiger Zeitraum, um sich ausführlich mit allem zu beschäftigen und sich entsprechend vorzubereiten. Sprache, Anerkennung der Berufsabschlüsse, Aufenthalte vor Ort, um die Lage zu sondieren, und natürlich falls noch nicht geschehen genug Spargroschen beiseite zu legen, denn Spanien ist in vielen Gegenden teurer als man erwartet.

Und man sollte diese Vorbereitung ergebnisoffen führen, es ist keine Schande, wenn man merkt, dass es doch nicht die richtige Entscheidung wäre, oder nicht der richtige Moment für die Entscheidung. Ich hatte das Glück, mit Mitte 20 ziemlich weit unten anfangen und mich hocharbeiten zu dürfen, ohne Verpflichtungen wie Familie, Hypothek etc im Nacken. Und außerdem war mein deutsches Universitätsdiplom in Spanien sogar mehr wert als in Deutschland, meistens ist es ja anders herum. Heute mit über 50 würde ich sicherlich eine Existenz in Deutschland, eventuell als Architekt für Bauspar-Eigenheime, nicht mehr unbedingt aufs Spiel setzen, um in Spanien etwas Neues zu beginnen. Eventuell würde ich dann sogar so argumentieren wie du, dass ich meinen Lebensstandard nicht für Palmen aufgeben möchte, aber durch die letzten über 25 Jahre sind bei mir die Voraussetzungen genau anders herum.
Saludos,
Chris
Benutzeravatar
Beefeater
especialista
especialista
Beiträge: 1922
Registriert: Mo 28. Feb 2022, 17:10
Wohnort: Elche
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von Beefeater »

Ja, die Unterschiede bzw. Vergleiche, die wir doch gar nicht machen sollen ;)

In D lagen meine Lebenshaltungskosten bei gut 3000€ pro Monat.
PKV 900€, Mietwohnung warm für 1200€, Strom 200€, Internet/Mobilfunk 100€ und Essen und Anziehen möchte man ja auch etwas.

In Spanien zahle ich nur noch die Hälfte monatlich >:d<

Für die Deluxe PKV ohne Zahnersatz 100€, Miete 0€ aber 1200€ IBI jährlich, also ca. 100€ monatlich
Kfz (seit 10/24 ohne) war in Vers und Steuern günstiger, als in D.
Lebensmittelpreise sehe ich gleich, 5 oder 10% Unterschied machen den Speck nicht fett.

Ich habe also in den 3 Jahren seit meiner Ankunft schon alleine an der PKV 30.000€ gespart.
Dafür kann man sich auch mal einen Ersatzzahn kaufen, die hier eh noch deutlich günstiger sind ;)

Die eingesparten albernen GEZ bzw. ÖRR ZwangsGebühren von 650€ (auf 3 Jahre gesamt) sind dazu zwar peanuts, freuen einen aber dennoch.
Für Agrarwasser zahlen wir für 450 m3 jährlich ca. 125€, das Trinkwasser ist auch deutlich günstiger, als in D, solange man nicht zu viel braucht.
40bis 50m3 Trinkwasser kosten mich alle 2 Monate ca. 45€.

1 Gbit Glasfaser symetrisch mit 2 Mobilnummern und international calls 55€/Monat.
In D hatte ich schon alleine für 600/300 mbit glasfaser 80€ auf der rechnung. Plus Mobilfunk Gebühren von ca. 40€

Und der große Garten gibt erstaunlich viel Gemüse, Salat und Obst her.
Das kostet zwar Arbeit aber dafür schmeckt es gefühlt 50% besser ;)

Und dann haben wir noch die große PV.
Die hatte zwar einen hohen Anschaffungspreis, aber dafür heizen und kühlen wir damit extrem preiswert bzw. fast kostenlos.
95-97% Autarkie sind über das Jahr normal. Die letzten 4 "Kältemonate" (nov bis feb) hatten wir ca. 200€ Heizkosten (externer Strom)
Bis November zahlen wir nur noch die Iberdrola Grundgebühren.

Ja, für mich, der hier nicht arbeiten und seinen Unterhalt erwirtschaften muss, ist Spanien sehr viel günstiger, als Deutschland.
Wärmer, freundlicher und insgesamt schöner isses sowieso...

Saludos Mike
... Et het noch emmer joot jejange
Benutzeravatar
baufred
especialista
especialista
Beiträge: 2849
Registriert: Fr 18. Jun 2010, 17:24
Wohnort: Wolfsburg/San Fulgencio Urb. La Marina
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von baufred »

@Beefeater: ... das nenne ich mal 'transparent' mit ***** ....

aaaber ... hier muss sich jeder immer selber seine 'Lebensschablone' einrichten ...

Selber unterstreiche ich noch einmal doppelt >> ohne Spanischkenntnisse - egal, wie weit sich jeder dort vergraben möchte - geht absolut nichts störungsfrei :!: :!: ... jetzt 35 Jahre auf der 'Halbinsel', zwar nur temporär, haben es mehr als doppelt bestätigt #:-s ...
Zuletzt geändert von baufred am Mi 25. Feb 2026, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
Saludos -- baufred --
Quijosha
apasionado
apasionado
Beiträge: 518
Registriert: Di 28. Apr 2015, 12:46
Wohnort: Stuttgart / Denia, Deveses
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von Quijosha »

Ich bin nach wie vor skeptisch ob man am Ende echt viel spart. Ich werde es sehen. Schön wärs. Gut ich bezahle hier auch schon keine Miete. Das macht natürlich schon alleine einen großen Unterschied.
Benutzeravatar
Busbauer
activo
activo
Beiträge: 324
Registriert: Mo 14. Sep 2009, 08:42
Wohnort: Remstal / Moraira / und mit dem Wohnbus in der Welt
Kontaktdaten:

Re: Leben und Lebenshaltungskosten - ES vs. DE

Beitrag von Busbauer »

@Beefeater
Wenn du in D 1200.- Miete bezahlt hast und in ES 0.- nehme ich mal an das du im Eigentum lebst, das
kannst du aber meines Erachtens so nicht vergleichen, das hinkt gewaltig.
Grüße Stefan
Antworten

Zurück zu „Aktuelles aus der Provinz Alicante“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste