"Altea, contra la violéncia Masclista."
Das ist kein Schreibfehler, sondern die Übersetzung ins Valencianische. Anstatt es auf ein Schild zu drucken, wurde noch mehr Steuergeld für die Zweisprachigkeit der Region verpulvert.
Wie wäre es denn mal mit Schildern wie: "Altea, contra la violencia de las mujeres narcisistas" / "Altea, contra la violència de les dones narcisistes", kann auch gerne erweitert werden zu "Altea, contra las consecuencias psicológicas de las mujeres narcisistas" / "Altea, contra les conseqüències psicològiques de les dones narcisistes"?! Ich möchte nicht wissen, was dann für eine Hölle losbricht.
Das Beispiel von Chris fand ich übrigens noch pregnanter, weil es am besten den Irrsinn und die Widersprüchlichkeit verdeutlichte.
Neuwahlen am 29. November
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Re: Neuwahlen am 29. November
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Re: Neuwahlen am 29. November
In diesem Zusammenhang ist mir auch noch was aufgefallen. Thema Mord. Bei Männern die ermordet werden ist es simpel Mord, bei Frauen heisst das seit neuestem Femizid.
Sorry aber als Frau verstehe ich das alles nicht ganz.
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Re: Neuwahlen am 29. November
Jaein.
Ich versuche mich mal an einer Erklärung.
Es gibt quasi als Pendant zum Femizid den Begriff des Maritizids; er beschreibt die Tötung des männlichen Partners/Ehemannes. Und mir fällt noch der ebenfalls nicht häufig gebrauchte Begriff des Androzids ein. Der beschreibt jedoch etwas anderes (dazu weiter unten). Diese Begriffe kommen in der gesellschaftlichen Debatte so gut wie nie vor, u. a. weil dem Maritizid, im Gegensatz zum Femizid, die systematische Komponente fehlt, während der Androzid eine völlig andere, meist kriegerische Dynamik beschreibt. Aber auch, weil die -zide v. a. in der Forensik bzw. in der Kriminologie verwendet werden. Allenfalls hört man noch den Begriff des Homizids, der die Tötung eines Menschen durch einen anderen Menschen beschreibt, ohne das Geschlecht zu berücksichtigen.
Neu ist der Begriff des Femizids nicht. So wurde dieser erstmals in den 1970er Jahren von feministischen Aktivistinnen geschaffen. Die Soziologin und feministische Aktivistin Diana Elizabeth Hamilton Russell verwendete den Begriff 1976 beim ersten „Internationalen Tribunal über Verbrechen gegen Frauen“ in Brüssel. In den 90er Jahren prägte sie den Begriff systematisch, um begrifflich einen Unterschied zwischen einem „gewöhnlichen“ Mord (= Homizid) und der gezielten Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts sichtbar zu machen.
Beim Femizid töten Männer Frauen, (gerade in Beziehungen) oft aufgrund von Macht- und Besitzansprüchen. Dahinter steckt eine misogyne Denkart: „Wenn ich sie nicht bekomme, soll sie kein anderer bekommen.“ Auch die pathologische Eifersucht geht in diese Richtung, da ihr ebenfalls patriarchale Besitzansprüche zugrunde liegen.
Frauen hingegen töten Männer meist aus anderen Gründen, die vielfach nicht geschlechtsbasiert sind. Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass Frauen Männer aus misandrischen Motiven (wie systematische Abwertung, Hass, Vorurteile, Verachtung) töten können. Allerdings kommt dies (wohl) selten vor, da es historisch gesehen keine institutionalisierte Vormachtstellung von Frauen über Männer gab. Umgekehrt leider ja. In der forensischen/kriminologischen Praxis handelt es sich bei Tötungsdelikten durch Frauen stattdessen oft um Reaktionen auf jahrelange eigene Gewalterfahrungen in der Beziehung.
Der oben erwähnte Begriff des Androzids beschreibt ein anderes Verbrechen. Damit wird die systematische, massenhafte Tötung von Jungen und Männern bezeichnet, wie sie v. a. in Kriegen geschieht. Als schreckliches Beispiel dazu wäre u. a. das Massaker von Srebrenica zu nennen. Dabei wurden gezielt Jungen/Männer aufgrund ihres Geschlechts (und ihrer ethnischen Zugehörigkeit) getötet – der Täterkreis war dabei jedoch nicht weiblich, sondern bestand ebenfalls aus Männern.
Ich versuche mich mal an einer Erklärung.
Es gibt quasi als Pendant zum Femizid den Begriff des Maritizids; er beschreibt die Tötung des männlichen Partners/Ehemannes. Und mir fällt noch der ebenfalls nicht häufig gebrauchte Begriff des Androzids ein. Der beschreibt jedoch etwas anderes (dazu weiter unten). Diese Begriffe kommen in der gesellschaftlichen Debatte so gut wie nie vor, u. a. weil dem Maritizid, im Gegensatz zum Femizid, die systematische Komponente fehlt, während der Androzid eine völlig andere, meist kriegerische Dynamik beschreibt. Aber auch, weil die -zide v. a. in der Forensik bzw. in der Kriminologie verwendet werden. Allenfalls hört man noch den Begriff des Homizids, der die Tötung eines Menschen durch einen anderen Menschen beschreibt, ohne das Geschlecht zu berücksichtigen.
Neu ist der Begriff des Femizids nicht. So wurde dieser erstmals in den 1970er Jahren von feministischen Aktivistinnen geschaffen. Die Soziologin und feministische Aktivistin Diana Elizabeth Hamilton Russell verwendete den Begriff 1976 beim ersten „Internationalen Tribunal über Verbrechen gegen Frauen“ in Brüssel. In den 90er Jahren prägte sie den Begriff systematisch, um begrifflich einen Unterschied zwischen einem „gewöhnlichen“ Mord (= Homizid) und der gezielten Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts sichtbar zu machen.
Beim Femizid töten Männer Frauen, (gerade in Beziehungen) oft aufgrund von Macht- und Besitzansprüchen. Dahinter steckt eine misogyne Denkart: „Wenn ich sie nicht bekomme, soll sie kein anderer bekommen.“ Auch die pathologische Eifersucht geht in diese Richtung, da ihr ebenfalls patriarchale Besitzansprüche zugrunde liegen.
Frauen hingegen töten Männer meist aus anderen Gründen, die vielfach nicht geschlechtsbasiert sind. Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass Frauen Männer aus misandrischen Motiven (wie systematische Abwertung, Hass, Vorurteile, Verachtung) töten können. Allerdings kommt dies (wohl) selten vor, da es historisch gesehen keine institutionalisierte Vormachtstellung von Frauen über Männer gab. Umgekehrt leider ja. In der forensischen/kriminologischen Praxis handelt es sich bei Tötungsdelikten durch Frauen stattdessen oft um Reaktionen auf jahrelange eigene Gewalterfahrungen in der Beziehung.
Der oben erwähnte Begriff des Androzids beschreibt ein anderes Verbrechen. Damit wird die systematische, massenhafte Tötung von Jungen und Männern bezeichnet, wie sie v. a. in Kriegen geschieht. Als schreckliches Beispiel dazu wäre u. a. das Massaker von Srebrenica zu nennen. Dabei wurden gezielt Jungen/Männer aufgrund ihres Geschlechts (und ihrer ethnischen Zugehörigkeit) getötet – der Täterkreis war dabei jedoch nicht weiblich, sondern bestand ebenfalls aus Männern.
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Re: Neuwahlen am 29. November
Ich kann dir zwar folgen, da stellt sich aber die Frage ob alles was als Femizid bezeichnet wird denn auch tatsäclich einer ist. Aktuell habe ich den Eindruck dass jeder Mord an einer Frau als Femizid bezeichnet wird.
- Curandero
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Re: Neuwahlen am 29. November
Naja, da liegt dann das Problem. Man muss sich quasi selbst Fall für Fall ansehen, was natürlich aufgrund von Verzerrungen (und evtl. Aktivismus) schwierig sein dürfte.
Darüber gibt es dann aber Statistiken vom span. Staat. Ich habe das gerade zu fassen gehabt. Kram, such, wühl ...
Ah ja, das spanischen Statistikinstitut (INE) – aus 2025.
Und selbst da muss man ganz genau hingucken.
Darüber gibt es dann aber Statistiken vom span. Staat. Ich habe das gerade zu fassen gehabt. Kram, such, wühl ...
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