Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

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hundetraudl
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von hundetraudl »

Quijosha hat geschrieben: Do 27. Aug 2026, 15:34 Da englisch als Weltsprache verstanden wird, sollte man sie, wenigstens auf Behörden, sprechen. Meine Meinung. Zumindest in Europa.
Bei uns in Benissa wird Englisch und bei der OAC sogar deutsch angeboten. Allerdings das Finanzamt in Spanien ist wohl das Miesesten was ich hier erlebt habe. Die behandeln alle wie lästige Bittsteller. Da ist mir das deutsche Finanzamt lieber, welches überaus korrekt und freundlich ist.
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)
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Rockcrunsher
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von Rockcrunsher »

Na ja, ich war in den letzten Wochen hier in Oliva auf dem Rathaus und beim örtlichen Finanzamt. Und, obwohl meine Spanischkenntnisse immer noch überschaubar sind, haben sich alle Mitarbeiter sehr hilfreich gezeigt und alle meine Anliegen und Fragen wurden mittels Spanisch/Englisch/Hand und Fuß erledigt bzw. beantwortet. Also von daher.... =D>

Andererseits würde ich mir auch wünschen, dass Mitarbeiter, die (überall auf der Welt) in einer öffentlichen Institution arbeiten, einigermaßen Englisch sprechen. Auf den Ämtern sind doch meist Menschen beschäftigt, die eine höhere Schulbildung haben. Da könnte man das ja erwarten.

Ich bin mittlerweile so alt, dass ich mich noch gut an den Vorstoß zu einer einheitlichen, europäischen Amtssprache erinnern kann: Esperanto. Das hat für mich heute noch einen gewissen Charme. (Klar, Englisch gilt als Weltsprache, da ist die Frage berechtigt, ob man noch eine zusätzliche Sprache braucht).

Aber grundsätzlich ist es richtig: Wenn man hier leben will, sollte man, so gut es möglich ist, Spanisch sprechen....nicht so, wie in Deutschland, wo "Ausländer" seit 30 Jahren in D leben und immer noch kein Wort Deutsch sprechen.
Liebe Grüße
Rockcrunsher
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chris
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von chris »

Rockcrunsher hat geschrieben: Di 22. Sep 2026, 09:33 Auf den Ämtern sind doch meist Menschen beschäftigt, die eine höhere Schulbildung haben. Da könnte man das ja erwarten.
Um die Notwendigkeit des Beherrschens von "Valenciano" künstlich zu erzeugen, ist dies Pflicht für einen Job im öffentlichen Dienst, damit die Extremisten, die die Behörden, Arztzentren, etc aufsuchen, nicht Spanisch zu sprechen brauchen.

Und was dann noch an Sprachkapazitäten im Kopf neben Spanisch und "Valenciano" übrig bleibt, da kommt dann das "poquito de inglés" rein. Wohin das führt, sieht man an den zitierten Schildern bei Hacienda.
Saludos,
Chris


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Rockcrunsher
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Re: Amtliche Hilfe für spanischunkundige Ausländer

Beitrag von Rockcrunsher »

:-D :-D
das ist wahrer als man denkt.
Mein Nachbar, dessen Frau Englischlehrerin ist (!!!) spricht nur Valenciano. Castellano kann er nicht, bzw. nur rudimentär (sagt er).
Da sind wir ja in Baden Württemberg regelrecht weltmännisch unterwegs, obwohl es heißt:
"Dr Schwob ka elles, bloß keu Hochdeitsch"
Liebe Grüße
Rockcrunsher
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