nun kommt endlich noch der Bericht über Föhr.
Föhr ist mit 82 km² die zweitgrößte der Nordfriesischen Inseln. Die Insel ist im Gegensatz zu Amrum und Sylt komplett vom Wattenmeer umgeben. Auf der Insel herrscht ein vom Golfstrom begünstigtes Seeklima, deshalb wird Föhr auch "Friesische Karibik" genannt. Zudem hat sich auf Föhr aufgrund der geschützten Lage im Windschatten von Amrum und Sylt eine relativ reiche Vegetation entwickelt, sodass die Insel außerdem auch den Beinamen "Die grüne Insel" erhalten hat.
In Wyk kommt man mit der Fähre an und die Stadt ist Dreh- und Angelpunkt und Hauptort der Insel.

Wyk ist eines der ältesten Seebäder Deutschlands und ein lebhaftes Städtchen mit Hafen, Fußgängerzone und Strandpromenade.


Und der Strand liegt gleich vor der Haustür.


Ein Traum ist für mich dieses Haus in dieser Lage:

Die 11 Inseldörfer Wrixum, Oevenum, Midlum, Alkersum, Nieblum, Borgsum, Witsum, Utersum, Süderende, Dunsum und Oldsum sind schöne kleine Orte, in denen man viele reetgedeckte Friesenhäuser findet.


In den Dörfern findet man auch viele schöne gemütliche Cafés wie das Café Alte Schule in Midlum, das in einem alten Schulgebäude untergebracht ist und einen herrlichen Garten mit vielen lauschigen Ecken besitzt


oder Stellys Hüüs in Oldsum, wo man seinen Kaffee direkt in der Töpferstube trinken kann.

Auf Föhr gibt es fünf Windmühlen, hier die Galerieholländer in Wrixum und Oldsum:

Als das schönste Föhrer Friesendorf gilt Nieblum. Das malerische Ortsbild wird geprägt durch alte Laubbäume, gepflasterte Straßen und gepflegte Friesenhäuser.


Die Nieblumer St.-Johannis-Kirche aus dem 12. Jh. ist das größte Gotteshaus in Schleswig-Holstein und wird deshalb auch Friesendom genannt.


Die Strände auf Föhr können es natürlich nicht mit dem gewaltigen Kniepsand auf Amrum aufnehmen, aber auch hier gibt es schöne Strände.


Die Besonderheit von Föhr ist die ausgedehnte, ebene Marschlandschaft, die drei Fünftel der Insel bedeckt. Die Marsch ist das unmittelbar an der Nordküste liegende fruchtbare Schwemmland mit saftigen Wiesen und ist durch zahlreiche Höfe, Felder und Weiden sehr landwirtschaftlich geprägt.

Mitten in der Marsch liegt die Lembecksburg, ein 10 m hoher Ringwall mit einem Durchmesser von 95 m. Sie stammt ursprünglich aus der Zeit der Wikinger und erhielt im 14. Jh. ihre heutige Gestalt.

Schon früh hat man damit begonnen, die Marschen einzudeichen und so schützt heute ein Deich die Insel. Von dort aus hat man schöne Blicke auf die Salzwiesen, ins Watt und in die Marsch. Und man kann schön am Deich entlang radeln.



Ein beliebter Ort, um einen schönen Sonnuntergang zu genießen, ist der Strand von Utersum.

Und mit diesem Sonnenuntergang beschließe ich meinen kleinen Einblick in die schöne Welt der Insel Föhr.
Wieder einmal haben wir einen wunderschönen Nordseeurlaub mit tollem Wetter, beeindruckender Landschaft und schönen Erlebnissen verbracht.
Gruß
girasol


