Hallo,
vielen Dank für eure fachkundigen Ratschläge.
Wie haben hier Mergelboden, der fälschlicherweise als unfruchtbar gilt (man denke an das Wort „ausgemergelt“, das mit „ausgezehrt“ gleichgesetzt wird). Auch in meiner deutschen Heimat (Gitano wird die Paterboärner Gegend kennen), hatten wir Mergelkalkstein. Der nährstoffreiche Ackerboden, der hier die typischen Mergelbrüche aufweist, ist für den Anbau von Oliven, Mandeln und Wein bestens geeignet.
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Mein Wein geht ab wie nichts, auch Pflaumen,, Kirschen und Pfirsiche wachsen gut…
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g-dicke blaue Pflaumen.JPG
g-unreife gelbe Pflaumen.JPG
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Rio, unser Boden ist keinesfalls von schweren Maschinen verdichtet, er wurde zwar nie gepflügt, ist aber immer regelmäßig aufgelockert worden. Schon für den Anbau von Zierpflanzen musste ich den Boden mit Humus verbessern, dasselbe habe ich vor der Aussaat und dem Setzen meiner Gemüsepflanzen natürlich auch gemacht. Ich habe bisher Eselmist untergearbeitet und als alte Hobbygärtnerin mulche ich natürlich auch. Aber wenn Calendula schreibt, dass die (ständige) Bodenverbesserung sich erst nach fünf Jahren richtig bemerkbar macht (was Citronella auch schon mal bemerkte), muss ich mich halt noch ein wenig gedulden und werde erst einmal keine Starkzehrer mehr anbauen. Danke für den Tipp, Rio.
@Calendula,
ich gehe davon aus, dass bei der Art deiner Bodenbearbeitung deine Tiere nur allerbesten Mist produzieren und würde bei Gelegenheit gern einmal auf dein Angebot zurückkommen.
@ Gitano
Selbst einen „spanischen“ Rundbogen kann man im Hintergrund entdecken, ja, dein Garten sieht aus wie geleckt – wie das in Ostwestfalen halt so üblich ist. Eine schöne Landschaft (wir lebten an den Ausläufern des Teutoburger Waldes), aber das häufig regnerische Wetter war damals der Hauptgrund, uns in südlichere Gefilde zu verpieseln.

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