Diese Einstellung wirft viele Fragen auf:chris hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 16:06 In meiner Funktion als normaler User (und nicht als Moderator) kann ich dazu nur beitragen, dass ich von dem Zugunglück erst verspätet erfahren habe, weil ich letztes Jahr endgültig den Kanal voll hatte von den ganzen (von den Medien für mich "freundlicherweise und selbstlos" vorsortierten) Meldungen, die einem normalen Menschen eigentlich nur noch die Magensäure überkochen lassen.
Daher - und das ist sicherlich auch ein interessanter Diskussionsansatz - habe ich mich seit dem Frühjahr 2025 zum ersten Mal in meinem Leben 100% konsequent von jeder Art von Nachrichten ferngehalten, sei es im Internet, im TV oder in den Printmedien. Wenn morgen die Welt untergeht, dann werde ich es erst erfahren, wenn hier die Lichter ausgehen.
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Mein Horizont ist wieder der Horizont geworden, den ich aus dem Fenster sehen kann, um es mal etwas krass zu formulieren. Und es geht mir persönlich besser dabei. Ich hatte in der gesamten Zeit nie den Eindruck, dass ich irgendetwas Wichtiges verpasse. Man kann dann zwar bei politischen Diskussionen nicht mehr mitreden, aber wer will das heutzutage noch, wo jedes Wort auf die Goldwaage kommt und eine Freundschaft unter Umständen in Sekunden gekündigt wird, wenn man die falsche Meinung zu irgendwas hat?
Ist das jetzt dumm, kurzsichtig und egoistisch? Oder ist es in der heutigen Zeit die einzige Chance, dass man innerlich nicht überläuft und irgendwann platzt?
Kann man wirklich ohne aktuelle Nachrichten auskommen, sei es temporäres (als Experiment) oder dauerhaft?
Ist ein Nachrichtenverzicht vielleicht DER Schlüssel zur mentalen und körperlichen Gesundheit?
Wie seht ihr das?


