balina hat geschrieben: So 3. Nov 2024, 00:28
Es wurde Warnstufe Gelb ausgerufen. Der Alarm kam dann erst, als das Wasser schon da war.
[...]
Der Fluß wurde begradigt und verlegt. Ob das nun die Katastrophe gemildert hat, wage ich zu bezweifeln.
Diesbezüglich zitiere ich
https://climatica.coop/cronologia-desas ... esta-dana/
Martes 29 de octubre
A las 06:42 de la mañana, la AEMET lanza un aviso naranja por fuertes lluvias en varias zonas de la provincia de Valencia. El aviso se actualiza a las 07:37 elevando el nivel a rojo en el interior norte de la provincia, donde la DANA descargaba ya con intensidad.
A las 09:48, se lanza el aviso rojo a todo el litoral de Valencia, seguido 12 minutos más tarde de una alerta de nivel rojo emitida por Emergencias de la Generalitat.
[...]
A las 20:12, cuando miles de personas tienen ya el agua al cuello, la Generalitat lanza una alerta masiva por SMS pidiendo a la población de la provincia de Valencia que evite salir de casa y hacer desplazamientos.
Das Problem war nicht die fehlende Prognose oder eine falsche oder zu spät aufgerufene Warnstufe vom AEMET. Selbst auf Facebook wurde Tage vor der Katastrophe vom
Laboratorio Climatológico der Universität Alicante immer wieder auf eine möglicherweise sehr extreme Wetterlage hingewiesen, zum Beispiel bereits am 24. Oktober mit folgendem Text:
Además de las precipitaciones de mañana, estamos muy pendientes de la gota fría o DANA que se formará este fin de semana sobre la Península.
Al estar tan cerca de su centro el sábado y el domingo, a priori sólo tendremos chubascos más bien dispersos y ambiente más frío, pero a principios de la próxima semana la situación puede ser muy adversa o peligrosa en algunas zonas de la costa mediterránea, con probables inundaciones si se mantiene el actual escenario, ya que el centro de la gota fría se desplazará hacia el golfo de Cádiz y llegarán los vientos de levante.
Existe bastante incertidumbre con la trayectoria de esta DANA. A día de hoy, las lluvias más cuantiosas se esperan entre la Comunitat Valenciana y el sur de Cataluña, pero serían generalizadas también por nuestras comarcas. Además, probablemente la distribución de las acumulados previstos irá variando en estos próximos días.
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Zusätzlich zu den morgigen Niederschlägen beobachten wir den Kältetropfen oder DANA, der sich am Wochenende über der Halbinsel bilden wird, genau.
Da wir uns am Samstag und Sonntag so nahe an seinem Zentrum befinden, wird es a priori nur vereinzelte Schauer und eine kühlere Atmosphäre geben, aber Anfang nächster Woche könnte die Situation in einigen Gebieten der Mittelmeerküste sehr ungünstig oder gefährlich werden, mit wahrscheinlichen Überschwemmungen, wenn das aktuelle Szenario anhält, da sich das Zentrum des Kaltlufttropfens in Richtung des Golfs von Cádiz bewegt und die östlichen Winde eintreffen werden.
Der Verlauf dieses DANA ist sehr unsicher. Zum heutigen Zeitpunkt werden die stärksten Regenfälle zwischen der Region Valencia und dem südlichen Katalonien erwartet, sie würden aber auch in unseren Regionen weit verbreitet sein. Darüber hinaus wird die Verteilung der erwarteten Niederschläge in den nächsten Tagen wahrscheinlich variieren.
Übersetzt mit DeepL.com
Es wurden aber offensichtlich nicht alle öffentlichen Kanäle genutzt, um jeden zu erreichen, und eine abschließende Massenwarnung per SMS kam definitiv zu spät.
Und selbst wenn, dann hätte sich niemand im Vorfeld auch nur annähernd vorstellen können, welches Ausmaß an Unwetter dort stattfinden würde. Der Gedanke an leere Talsperren und den trockenen Sommer hat sicherlich sogar viele angesichts einer ordentlichen Gota Fría aufatmen lassen.
Wenn es also Fehler bei der Warnung der Bevölkerung gegeben hat, dann erst in der akuten Notsituation und ganz bestimmt nicht vom Wetterdienst.
Und was das Flussbett des Río Turia angeht, so sind mir aus den letzten Jahrzehnten keine Überschwemmungen der valencianischen Hauptstadt bekannt, und man ist sich zweifelsohne auch sehr sicher, da man im alten Flussbett fleißig viel Geld in pompöse Bauwerke investiert hat. So gesehen brauchen wir nicht daran zu zweifeln, dass die Umleitung des Flusses für Valencia spätestens bei diesem Unwetter ein Lebensretter war.
Inwiefern die Umleitung für die Gemeinden im Süden der Stadt Nachteile gebracht hat, das kann ich leider nicht beurteilen.
Und weiterhin gilt, dass in der aktuellen Situation die Hilfe für die Betroffenen im Mittelpunkt stehen sollte. Das große Zerfleischen sollte man sich für später aufheben. Allein wenn ich höre, dass tausende von Autos noch nicht erreicht und geborgen wurden, in denen möglicherweise noch unzählige Opfer zu beklagen sind, ist die größtenteils politisch motivierte Diskussion um Schuld und Verantwortung pietät- und geschmacklos.