Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

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Oliva B.
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Oliva B. »

Katzenmama hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 20:26 Noch habe ich einige Liter von meinem eigenen Öl aus der Ölmühle in Millena. :-D
Darf ich mal ganz neugierig fragen, wie alt das inzwischen ist?
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Beefeater
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Beefeater »

Oliva B. hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:26 Leider gibt es in Spanien kein Mehrwegsystem (mehr), aber auch in Deutschland sieht die Ökobilanz bei Glas-Mehrweg zunehmend schlechter aus

Die meisten Verbraucher begründen ihre Ablehnung mit dem Geschmack und schließen daraus auf eine schlechte Qualität. Sie kaufen ihr Trinkwasser vorzugsweise in Plastikkanistern, obwohl das Leitungswasser im überwiegenden Teil des Landes als trinkbar („agua potable“) gilt und den EU-Richtlinien entspricht. Das kann laut der OCU für eine durchschnittliche vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von zwei Litern pro Person zusätzliche Kosten von 500 Euro im Jahr bedeuten. Hinzu kommt die Umweltbelastung durch den Kunststoff, der für die Abfüllung und den Transport von Flaschenwasser verwendet wird.
Zumindest bei Dosen und Plastikflaschen wird die Pfand- und Rückgabepflicht ganz sicher bald nach Spanien kommen.
Das wurde auch schon offziell angekündigt/angedroht.

Wir trinken das Leitungswasser auch nicht. Aber wir kochen immer damit.
Unser 2 Personen Verbrauch für Eiswürfel, Tee, Kaffee etc. liegt bei 4 x 8L pro Monat.
Also 48 Flaschen pro Jahr, bei 0.92€ / 8L Flasche = 44€ und sechzehn cent...

Darin sehe ich aufs Jahr, selbst bei 4 Personen = 88€, keine besondere finanzielle Belastung ;)

Wenn ich eine teure Osmosefilteranlange für das Leitungswasser kaufe, installiere und alle 6 Monate die Filter wechsele, komme ich auf
8x höhere Kosten. Dazu noch die Arbeit mit der Desinfektion der Sammeltanks. Nö, lass mal.

Die leeren 8L Flaschen sammeln wir dann auch. Freundin macht daraus Allerlei für den Garten.
Und ich transportiere damit Wasser an Stellen, wo keine Leitung liegt. Wie in meine Werkstatt, wo ich das Wasser zum Kühlen
beim Schleifen, Schmieden und Schweissen einsetze.

Saludos Mike
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Hobbykoch »

Beefeater hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 22:33 Wir trinken das Leitungswasser auch nicht. Aber wir kochen immer damit.
Unser 2 Personen Verbrauch für Eiswürfel, Tee, Kaffee etc. liegt bei 4 x 8L pro Monat.
Trinkt ihr denn kein Wasser? Oder als Saftschorle, Weinschorle?

Ich bin jetzt im Winter ohne Eiswürfel ja alleine schon bei 60 - 70 Liter
Zuletzt geändert von Oliva B. am Mi 21. Jan 2026, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert (richtigen Verfasser angegeben)
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Beefeater »

Klare Antwort: NÖ

Ich trinke NUR IM SOMMER stilles Wasser aus 0.5L Flaschen und NUR im Auto.
Seit Oktober 24 habe ich aber gar kein Auto mehr ... und vorher bin ich schon nur 1 x in 14 Tagen gefahren.
Freundin trinkt nur -con gas - also Mineralwasser aus den 1.5L Flaschen.

Beides nicht aus der Leitung zu ersetzen bzw. in geringsten Mengen.

Das einzige womit ich meinen Saft verdünne sind die Eiswürfel ;)
Alkohol benutze ich nur zum Desinfizieren von Wunden :mrgreen:
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Juel »

Hallo, wenn ich in Spanien bin filter ich das Wasser aus der Flasche.Es ist halt Miroplastik in der Flasche, und auch Weichmacher.
Wir haben Glasflaschen versucht zu kaufen, hatten aber keinen erfolg.
Grüße
Juel
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Beefeater »

Sorry, ich bin Agnostiker. Ich glaube an gar nichts.
Nicht an Mikroplastik, nicht an Corona, nicht an den Klimawandel, nicht an Götter und nicht an was man sonst noch so glauben kann ;)

ABER ich glaube fest, dass viele, viel zu viele, Menschen sich ihr Leben mit diesen ganzen Dingen nur unnötig schwer machen.

Saludos Mike
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Solana
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Solana »

Ich finde auch, daß man sich um dies alles nicht zu viele Gedanken machen sollte. Wenn man bedenkt, was man schon alles "gegessen" bzw. auch getrunken hat. Früher hatten u.a. die Lebensmittel kein Mindesthaltbarkeitsdatum und die "Zutaten" waren auch nicht aufgelistet. Und wir leben immer noch. Wenn es damals u.a. vielleicht kein Plastikmüll war, was in unserem Magen landete, waren es bestimmt andere "Giftstoffe". Früher war es auch normal in Gewässern und Seen zu schwimmen ohne das man sich um die Wasserqualität gekümmert hat. Es gab noch keine Kanalisation, Schiffe mussten auch ihren "Unrat" irgendwie loswerden etc. und man hat automatisch Wasser geschluckt und die Haut wurde von allem auch nicht verschont. Hat uns das alles geschadet? Vielleicht sollte man sich auch mal an den Spruch erinnern: Dreck macht Speck!
Die Gesellschaft wird immer empfindlicher und der Körper kann so auch kein Immunsystem aufbauen!
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Oliva B.
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Oliva B. »

Den ersten Teil von Housecats Beitrag findet ihr unter Ohne Nachrichten leben?

housecat hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 11:32 [...]

Äh - ja. Plastikmüll. Haben wir alle im Kopf, ca. 7,5 Gramm. Hoffentlich Demenzversichert. Ref https://verbraucherschutzforum.berlin/2 ... ng-348652/

Nachtrag, weil das Stichwort "Klimawandel" fiel. Den erhöhten Energieeintrag in die Atmosphäre dürften auch die Ölverbrennenden Staaten von Amerika spüren. Wetterextreme kosten ziemlich Geld, mal sehen wann die Botschaft ankommt. https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 76512.html

Gruß // Housecat
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