Selbstversuch Spanien

Kleine Erlebnisse erzählen, Erfahrungen austauschen, Fragen stellen (wo gibt es...?) und Ratschläge erteilen
pichichi
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Selbstversuch Spanien

Beitrag von pichichi » Mo 29. Jul 2013, 12:26

Anmerkung:
In seiner Reihe "Selbstversuch Spanien", stellt Andreas Drouve jede Woche eine neue Episode vor, in der er beschreibt, was ihm in Spanien "alles vor die Hörner" geriet. Die angegebenen Links führen immer nur auf die aktuelle Episode, was vom Autor wohl beabsichtigt ist, denn schließlich will er sein Buch"Selbstversuch Spanien, 52 Wochen - 52 Betrachtungen verkaufen. $-)

Wer Drouves wöchentlichen Beiträge gratis lesen will, darf sie nicht verpassen. ;-)




Andreas Drouve übertrifft sich mal wieder, seine heutige Glosse zum Zusammenbruch des Gesundheitssystems trieft vor Ironie, trotzdem ist jede(r) gut beraten, sich zwecks Einlieferung ausschließlich in private Spitäler um eine ebensolche Versicherung zu kümmern:

http://www.selbstversuch-spanien.de
Zuletzt geändert von CBF-Team am Di 27. Aug 2013, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert und Einleitung vorangestellt. Alter Titel: Die spinnen, die Spanier....

sol
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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von sol » Mo 29. Jul 2013, 12:29

wie schreibt er :


»Am besten nicht krank werden!«,


>:) >:)
Gruss Wolfgang

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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von Josefine » Mo 29. Jul 2013, 15:15

pichichi hat geschrieben: trotzdem ist jede(r) gut beraten, sich zwecks Einlieferung ausschließlich in private Spitäler um eine ebensolche Versicherung zu kümmern...
Ausschließlich in private Spitäler, dem kann ich überhaupt nicht zustimmen. :-o
Ich persönlich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht im öffentlichen Krankenhaus Torrevieja.
http://www.costa-blanca-forum.de/viewto ... 228&t=7223

Aber nicht nur ich allein, habe eine positive Erfahrung gemacht:
Unser norwegischer Nachbar hat eine neue Hüfte im staatlichen Krankenhaus Torrevieja erhalten. Es hat alles bestens geklappt. =D> Aber man hat auch über den Tellerrand geschaut und seine beginnenden Herzrhythmusstörungen bemerkt und es wird sich darum gekümmert.

Nächster Fall: Ein deutscher Bekannter ist sowohl privat hier in Spanien versichert und hat auch die spanische SIP-Karte. Er hatte einen komplizierten Beinbruch und hat die notwendige OP. im Krankenhaus Torrevieja machen lassen und nicht im privaten Krankenhaus. Ergebnis super!

Nächster Fall: Eine mir bekannte Residentin (Italienerin) hatte Schwierigkeiten mit ihrem Augenlid. Die Hautschicht unter der Augenbraue sackte herunter. Man hat sie im öffentlichen Krankenhaus Torrevieja operiert und sie war super zufrieden. Auch die menschliche Zuwendung war optimal.

Ich finde, es gibt immer Negativ-Beispiele sowohl für private wie auch öffentliche Krankenhäuser.
Genauso gibt es Negativ-Beispiele für Krankenhausbehandlungen in Spanien und Behandlungen in Deutschland oder sonst wo.


Grüsse :)
Josefine
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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von pichichi » Mo 29. Jul 2013, 16:39

[quote="Josefine"]

Ich finde, es gibt immer Negativ-Beispiele sowohl für private wie auch öffentliche Krankenhäuser.

quote]

gut für dich und deine Bekannten, wenn diese wenigen Beispiele illustrieren sollen, dass man auch in öffentlichen Spitälern annehmbar behandelt wird, denn es ist doch wohl offensichtlich, dass der bankrotte Staat bei seinen Gesundheitseinrichtungen massiv spart und z. B. Patienten wie den von Drouve erwähnten nach so langer Wartezeit wieder heimschickt, weil interne Mängel vorliegen. Solche Zustände könnte sich ein privates Haus nie leisten, da ginge doch keiner mehr hin!

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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von sonnenanbeter » Mo 29. Jul 2013, 17:09

Es hätte Herrn Drouve besser zu Gesicht gestanden für seine Glosse landesweit zu recherchieren, als ein einziges Krankenhaus zum Beispiel für einen landesweiten Missstand heranzuziehen.
Unter Investigativem Journalismus verstehe ich etwas Anderes.

Ironieanteil im Beitrag: gut
Recherche: völlig daneben

Gruss
Herbert
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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von Marybell » Mo 29. Jul 2013, 21:01

Der Artikel ist wie immer witzig geschrieben und enthält sicher mehr als nur ein Körnchen Wahrheit, trotzdem....
...ich habe hier in Denia die Wahl zwischen dem Hospital und Privatklinik und ich würde immer das Hospital vorziehen.
Meine Erfahrungen dort sind immer positiv gewesen....
ciao Marybell

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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von Josefine » Mo 29. Jul 2013, 23:02

Ich denke, die meisten Forumsteilnehmer leben nicht ganzjährig hier in Spanien.
Insofern werden die meisten bei einer notwendigen Behandlung eh ein Privat-Krankenhaus aufsuchen. Die Kosten zahlt teilweise die deutsche Krankenkasse (in Österreich weiß ich nicht) und den Rest wahrscheinlich die in Deutschland abgeschlossene Auslandskrankenversicherung.

Ich wollte mit meinem Posting (Seite 1, Nr. 3 dieses Threads) nur deutlich machen, dass nicht alles so negativ ist, wie es manchmal von Leuten dargestellt wird, die noch nie ein derartiges Krankenhaus zur Behandlung bzw. Operation aufgesucht haben.

Es ist schon richtig, dass es hier lange Wartezeiten gibt. Unser norwegischer Nachbar hat ca. 1 Jahr warten müssen, ehe er eine neue Hüfte eingesetzt bekommen hat. ABER, ich habe in Deutschland (Hamburger Klinik) auch schon mal 6 Monate warten müssen, ehe ich überhaupt zu einem Arzt vorgelassen wurde (zu einer Voruntersuchung).

Ich fühle mich zumindest als Ganzjahres-Residentin hier im spanischen Gesundheitswesen ganz gut aufgehoben. Und wie man von Marybell lesen kann, hat sie auch positive Erfahrungen gemacht.

Grüsse :)
Josefine
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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von Oliva B. » Mo 5. Aug 2013, 18:25

In dieser Woche hat Andreas Drouve Die hohe Schule der Rechenkunst in Spanien auf dem Kieker.

Wie immer mitreißend erzählt, aber ich hatte mir eigentlich unter dem Titel etwas anderes vorgestellt.... :-?

Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, wie "gut" SpanierInnen an den Supermarktkassen, im Einzelhandel oder in den Restaurants rechnen können? :roll: Ohne Taschenrechner/Kassenaddition läuft gar nichts. MEISTENS können sie keine zwei Positionen im Kopf addieren oder Wechselgeld herausgeben, ohne großartig zu grübeln. Will man in einer Bar bezahlen, legt das Geld hin und bemerkt beiläufig, es würde stimmen, schaut ein der Camarero, der noch im Schweiße seines Angesichts versucht, die Gesamtsumme zu errechnen, nur fragend an. Dann weiß man, dass man in Spanien ist. - In Deutschland ist mir das so gravierend noch nicht aufgefallen. Kopfrechnen scheint hier in der Schule kein Thema zu sein.

Weil ich jedoch nicht weiß, ob ich mit meinen Beobachtungen richtig liege, frage ich euch, welche Erfahrungen ihr als Kunden und/oder als Eltern schulpflichtiger Kinder gemacht habt?

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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von sonnenanbeter » Mo 5. Aug 2013, 19:25

Oliva B. hat geschrieben:[...] Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, wie "gut" SpanierInnen an den Supermarktkassen, [...] rechnen können? [...]
Hoch lebe die Scannerkasse :twisted: :twisted:

Gruss
Herbert
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Re: Selbstversuch Spanien

Beitrag von Oliva B. » Mo 5. Aug 2013, 20:08

Trotz Scannerkasse:


Ich finde es aber ziemlich schwach, wenn an der Kasse beispielsweise 38,68 € zu zahlen sind und man stattdessen 40,18 € gibt, weil

a) man selbst das Kleingeld ausgeben möchte, das die Geldbörse füllt
b) Kleingeld an Kassen oftmals Mangelware ist
c) man dem/der Kassierer/in weniger Arbeit bei der Rückgabe des Restgeldes machen möchte

sie oder er dann aber verständnislos auf das Geld angebotene Geld schaut und erst einmal die Kasse befragen muss, wie viel zurückgegeben werden muss. :roll:

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