Kauf eines Katalytofens in Spanien

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baufred
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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von baufred » Sa 28. Sep 2013, 23:10

Emil hat geschrieben:jetzt vermisse ich aber die Kaminfreunde.
Heizt denn keiner mehr mit Holz?
... natürlich wird alles was Wärme produzieren kann eingesetzt :mrgreen: :

> Kamin: doppelwandige, innen bündig in die Außenwand eingelassene Kaminkassette > kein Platzverlust :!: u. nach außen entsprechend gedämmt und ummauert mit Dach und durchgehenden doppelw. Edelstahlrauchzug über Dach >> 7 kW Heizleistung :idea:

> für die Übergangszeit und für "faule" Stunden 'nen span. Ölradiator m. Thermostatsteuerung und 3 Stufen 800/1.600/2.400 W > heizt unser relativ kleines Wohnzimmer in 20 Min. auf 22°; dann per Thermostat nur etwa 15-20 Min./h Einschaltdauer um die Temperatur zu halten, heiß noch relativ kostengünstig ... aber, etwa 1,5 km Entfernung zur Küste und Lage ca. 80m üNN :idea: ... und, wir haben keine klamme Wäsche :d ... und, um mal die Kosten abschätzen zu können ...
Saludos -- baufred --

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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von alf » Sa 28. Sep 2013, 23:55

Hola,
als Nordeuropäer glaubt man gar nicht wie kalt es sich schon bei 14 Grad anfühlt, wenn das Haus feucht ist und nur Schiebefenster vorhanden sind. Die Nähe zum Wasser (falls wirklich nur 50 m) dürfte das Überwintern problematisch machen. Hier kann man wohl nur gegenan heizen. Hat das Haus eine Klimaanlage? Hierüber lässt sich Feuchtigkeit abführen und mit der Heizleistung die Raumtemperatur relativ schnell anheben. Anschließend kann man mit Wärmewelle oder Radiator die Temperatur halten. Bewährt hat sich bei uns ein Kanonenofen (einfache Bauart, von oben beschicken, unten die Asche herausnehmen). Holz kann man sich ab 8 ct/Kilo besorgen oder bei Lagermöglichkeit auch bringen lassen. (Markt Benijofar 1,5 t für 120,-€ vor die Haustür).Die Öfen habe ich häufiger auf Flohmärkten ab 50,-€ gesehen, Voraussetzung .es ist ein Schornstein vorhanden. Vielleicht beteiligt sich der Vermieter ja daran, seine Chance in der kalten Zeit zu vermieten steigt ja damit.
Viel Glück, alf

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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von jacksun » So 29. Sep 2013, 01:29

Wie sieht es eigendlich im Land der ewigen Sonne mit Wärmepumpen aus? Tagsüber aus Solarstrom gefüttert?
Würde mich schon Interessieren. Gibts es da Irgendwelche Erfahrungen?
Habe zur Zeit auch noch keine Heizung im Haus, daher meine Frage.
Viele Grüße
Jürgen


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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Cozumel » So 29. Sep 2013, 08:22

Jacksun, das Problem ist meines Erachtens die Diskrepanz zwischen den hohen Investititonskosten und der relativ kurzen Heizperiode.
Zweitens hat mich bisher immer die Unsicherheit abgeschreckt, mich Unternehmen diesbezüglich anzuvertrauen.
Zu oft werden falsche Versprechungen gemacht und gepfuscht. Empfehlungen wären da hilfreich.

Ich habe bisher mit einem wandeingebauten Gaskamin und der Klimaanlage geheizt obwohl ich auch eine Gaszentralheizng habe, die unbezahlbar geworden ist. Der Gaskamin ist wesentlich kostengünstiger und sieht auch noch gut aus.

Da wir strikt auf Südausrichtung geachtet haben und ausserdem noch einen Südwintergarten haben, habe ich letztes Jahr nur 4 Gasflaschen /35 kg a´68,- Euro verbraucht, inkl. kochen. Und an Strom nicht mehr als im Sommer mit den Klimaanlagen.

@Emil
Holzkamine sind in Spanien nicht die 1.Wahl (wenn man nicht wie Calendula eigenes Holz hat). Schon garnicht ohne eingebaute Kassette mit Ventilator. Spanien ist ein Land ohne grosse Holzvorräte, entsprechend teuer ist Holz.

Ausserdem hat man jeden Tag einen Eimer voll Asche. #:-s In einem Garten kann man die nicht verbuddeln, ohne ihm zu schaden.
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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Atze » So 29. Sep 2013, 11:11

Cozumel hat geschrieben: Holzkamine sind in Spanien nicht die 1.Wahl (wenn man nicht wie Calendula eigenes Holz hat). Schon garnicht ohne eingebaute Kassette mit Ventilator. Spanien ist ein Land ohne grosse Holzvorräte, entsprechend teuer ist Holz.

Ausserdem hat man jeden Tag einen Eimer voll Asche. #:-s In einem Garten kann man die nicht verbuddeln, ohne ihm zu schaden.
In kleinen Mengen (3 kg auf 10 qm/Jahr) ist Asche unbehandelten Holzes doch ein recht guter (Kali-) Dünger, kann auch dem Kompost zugegeben werden - jedenfalls in nördlichen Breiten.

In unseren fast fertigen Haus haben wir ein großes Problem: Ein großer offener Eckkamin, so richtig mit schrägem Rauchsammler aber ohne alle Klappen und Steuerungsanlagen. Darüberein "Abzug" mit einem riesigen Innenquerschnitt von 40 x 40 cm, gemauert aus einfachen Halbziegeln (Wandstärke ca 8 cm) durch die Stockwerke bis über die Dachterrasse reichend.
Aufgesetzt ein "Steinhäuschen", durch das ein Schornsteinfeger nie im Leben kommt. Und das Netteste: Der "Kamin-abzug" geht nicht durch die Geschossdecken, sondern ist ihnen jeweils aufgemauert. In den Beton der Geschossdecken ist als Verbindung jeweils ein ca 15 cm großes Loch gebohrt, durch das noch die Stahlstäbe der Bewehrung ziehen.
Außerdem ragt in diesen Kamin das Alurohr des Toilettenabzuges.
In dieser Form kann der Kamin ohne Lebensgefahr nicht benutzt werden.
Wir werden aufwendig eine Kaminkassette mit elektrischer Belüftung, die auch ein Stockwerk höher reicht, installieren müssen, als Abzug ein Edelstahlrohr, daneben der Toilettenabzug usw.
Die Frage ist, ob der häuschenförmige Schornsteinkopf weichen muss, um das Rohr auch mal zu reinigen.
Andererseits ist diese Form hier recht gebräuchlich. Gibt es hier keine Schornsteinfeger? So ein Kamin wäre in D nie abgenommen worden.
Kaminkassetten aus Spanien werden sogar in D angeboten, scheinen damit technisch ausgereift zu sein.
Hat damit jemand Erfahrung?
Die Alternative wäre natürlich, den Kamin ganz abzureißen und stattdessen einen Ofen hinzubauen.
LG Atze

Wenn dereinst die letzte Bohrinsel abgebaut und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
werdet ihr feststellen, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.
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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Espanolo » So 29. Sep 2013, 12:24

Hòla Atze - vorweg Cozumels Aussage wegen Brennholz stimmt nicht.Viele von uns kriegen das Holz angefahren, 1,5 to =120€- also 8 Cent per Kilo-gemischt ausm trockenem Oliven-,Limon-,Eichen- und Mandelbaumholz.Es werden doch unzählige derartiger Plantagen abgeholzt und aufgeforstet.
Als ich mein kleines Haus vor 14 Jahren kaufte, befand sich darin ein offener Kamin; allerdings fachgerecht gemauert und auch allerdings mit allen bekannten Nachteilen im Betrieb.Genügend Wissen über Kachelöfen und deren verschiedenen Bauarten habe ich mir in Callosa de Segura einen massiven Gusseinsatz mit Glastüren von 9 KW von WODTKE-Norwegen gekauft.(s.u.www.wodtke.es).Den habe ich mit viel Chamotte-Steinen, gelbe handgeschnittene Tosca-Steine-Y-Tong mit Glasswolle isoliert und ital.Dekorfliesen und unten noch im Sockel mit herbstbunten Klinkern fachgerecht gemauert- ca. 50% Strahlungswärme über die Chamotte/Toscasteine /50% Konfektionswärme/Heissluft oben aus der Kuppel.Ganz ohne Elektrik, ohne Ventilator.Bei Bedarf heize ich Nachmittags ab 17 Uhr, er ist etwas träge wegen dem vielen Chamotte-Hinterbau, ab 19 Uhr volle Wärme; ab 21 Uhr kann das Feuer ausgehen, habe dann 24-26 Grad, morgens um 9 Uhr immer noch 20-22 Grad. Mein Kachelkamin ist seit 11 Jahren in Betrieb- ohne eine Reparatur! Schornsteinfeger brauchst du nicht mit richtigdimensioniertenRauchrohr. 1x im Jahr von innen alle Gussteile/Roste reinigen die von den Türen aus erreichbar sind, wenn du gelegentlich mit entsprechendem Holz mal kurz gründlich hochheizt brennt der in den Zügen anhaftende Russ locker ab.

Viel Spass beim planen! Espanolo

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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Josefine » So 29. Sep 2013, 12:45

Gabirudi hat geschrieben:Hola todos,
wir werden im Dezember bis Februar 2014 eine Finca in Spanien beziehen um zu überwintern. Das Haus ist nicht neu, aber sehr urig und es gefäält uns. Es steht in einen Viertel, wo nur Spanier das ganze Jahr über wohnen und das Haus ist ca. 50m vom Strand entfernt, eingezäunt und somit ideal für uns mit 2 Hunden.
Das Haus hat nur keine effiziente Heizung. Der Vermieter meinte zwar es reicht aus, aber ich will sicher gehen, deshalb meine Frage.
Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen:

Gabirudi wohnt ja nur 3 Monate zur Miete, insofern entfällt natürlich eine Umbaumaßnahme.
Da ein Katalytofen ausscheidet (wie von den Experten nachvollziehbar erklärt) muss ja eine andere Lösung her.
Kommen dann nur kostengünstige Elektro-Radiatoren oder evtl. auch Elektro-Heizlüfter in Frage?

Gruß :)
Josefine
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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Gabirudi » So 29. Sep 2013, 19:36

@ Baufred: Ich kenne mich mit diesen Öfen aus. Mir ging es nur um die Beantwortung der Frage, ob es solche Öfen in Spanien gibt und was die kosten
@ Montemar: Du kannst mir also auch nicht weiterhelfen, ob es solche Öfen in Spanien gibt
@ Maxheadroom: Danke für Deinen Tip mit dem Elekroradiatoren
@ Atze: Danke
@ Vitalista: Danke für den Hinweis mit den Konvektoren
@Josefine: Ich danke Dir für Deine Unterstützung !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also,zum allgemeinen Verständnis: Das Haus ist beheizbar, denn bis 2012 hat dort der Opa meines Freundes das ganze Jahr über gewohnt, ist aber zur Zeit, wahrscheinlich auch für länge, gesundheitsbedingt bei seinen Kindern.
Ich wollte nur sicher gehen, was die Wärme anbelangt. Es befindet sich eine Ölheizung/Zentralheizung/Warmwasserheizung im Haus, ebenso ein Kamin, der allerdings, wie ich es sehe, keine grosse Heizwirkung bringt, sondern eher gut ist für’s Ambiente.
Es ging mir nur lediglich darum, ob ich das „Heizgeräte“ in D kaufe und mit da runterschleppe, oder ob der span. Markt ebenfalls solche Heizgeräte, wie wir in D es gewohnt sind, anbietet.
Ich wollte keine Grundsatzdiskussion auslösen.
Danke für die Hilfe
Rudi

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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von Cozumel » So 29. Sep 2013, 19:55

@ Gabirudi

Macht nichts, das ist für viele interessant.

@Espanolo
Nicht jeder hat ein kleines Häuschen und dann ist ein Holzkamin uninteressant.

Dein Holzpreis scheint mir auch überholt zu sein, ich hab mal ein wenig gegoogelt. Es sei denn es hat einen hohen Anteil an schnell verpuffendem Holz.
Für den eigentlichen Brand nimmt man eigentlich hauptsächlich Eiche, Steineiche und Olivenholz.
Ohne Kassette mit Ventilator, kann man die Effektivität ganz vergessen.
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Re: Kauf eines Katalytofens in Spanien

Beitrag von sonnenanbeter » So 29. Sep 2013, 20:45

Gabirudi hat geschrieben:[...] Gibt es solche Öfen in Spanien und was kosten dies Öfen ungefähr??? [...]
Katalytöfen gibt's in jedem grösseren Baumarkt, und sind je nach Fabrikat und Ausstattung ab ca. 60 Euronen zu haben.

Gruss
Herbert
Zuletzt geändert von sonnenanbeter am So 29. Sep 2013, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
Lebensstandard ist der Versuch, sich heute das zu leisten, für was man auch in zehn Jahren kein Geld haben wird.

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