Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

sol
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von sol »

Cozumel hat geschrieben:Nein, tut er natürlich nicht Römer. Aber ein Hauskauf ist ein Geschäft in einem Uumfang, den viele Menschen nur einmsl im Leben tätigen und da bin ich immer wieder fassungslos wie leichtfertig damit umgegangen wird.
Wer keinen RA bei seinem Kauf mit einbezieht, handelt grob fahrlässig. Zumal hier in Spanien, wo so viel illegal ist.
wo du recht hast, hast du recht wie du schreibst : RA erforderlich !!
bei unserem Kauf und Verkauf sind wir damit gut "gefahren"---------
Gruss Wolfgang

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leonielion
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von leonielion »

Roemer hat geschrieben:
leonielion hat geschrieben: Ich würde von Anfang an einen RA einschalten und keine Reservierungsgebühr leisten, weil anders wüsste ich mir nicht zu helfen
Der arbeitet auch nicht für umme ! :-D
@ Roemer: claro, aber den würde ich ja so oder so beauftragen, kosten i.d.R. 1 % der Kaufsumme.
Also die Kosten fallen sowieso an, und da das eine Pauschale ist, soll er von Anfang an alles prüfen

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hundetraudl
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von hundetraudl »

Cozumel hat geschrieben:Nein, tut er natürlich nicht Römer. Aber ein Hauskauf ist ein Geschäft in einem Uumfang, den viele Menschen nur einmsl im Leben tätigen und da bin ich immer wieder fassungslos wie leichtfertig damit umgegangen wird.
Wer keinen RA bei seinem Kauf mit einbezieht, handelt grob fahrlässig. Zumal hier in Spanien, wo so viel illegal ist.
In Spanien kann man auch nicht unbedingt einem Rechtsanwalt trauen, oder? :((
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Soledad
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von Soledad »

hundetraudl hat geschrieben: In Spanien kann man auch nicht unbedingt einem Rechtsanwalt trauen, oder? :((
Genauso wie überall anders auch, liebe Traudl. Ich kenne auch einen deutschen Rechtsanwalt, der in Deutschland Mandantengelder veruntreut und sich damit in den Süden abgesetzt hat... (ist aber inzwischen verstorben).

Es gibt überall vertrauenswürdige Menschen und das Gegenteil^^
Dios nunca te cerrarà una puerta, sin antes abrirte una ventana.
Un saludo, Soledad

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hundetraudl
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von hundetraudl »

Soledad hat geschrieben:
hundetraudl hat geschrieben: In Spanien kann man auch nicht unbedingt einem Rechtsanwalt trauen, oder? :((
Genauso wie überall anders auch, liebe Traudl. Ich kenne auch einen deutschen Rechtsanwalt, der in Deutschland Mandantengelder veruntreut und sich damit in den Süden abgesetzt hat... (ist aber inzwischen verstorben).

Es gibt überall vertrauenswürdige Menschen und das Gegenteil^^
Der liebe Gott straft manche Sünden sofort (verstorben) :lol:
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Hessebub
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von Hessebub »

Ich traue Grundsätzlich keinem Rechtsanwalt, Banker und Versicherungsvertreter bzw. Versicherungen
Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :mrgreen:

LG Wolfgang

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Soledad
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von Soledad »

hundetraudl hat geschrieben: Der liebe Gott straft manche Sünden sofort (verstorben) :lol:
Ja, da kann man beinahe an Karma glauben, nicht wahr... aber seine Hinterbliebenen tun mir totzdem leid. Ist aber OT.
Dios nunca te cerrarà una puerta, sin antes abrirte una ventana.
Un saludo, Soledad

Sille
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von Sille »

Hallo liebe Forengemeinschaft!
Mein Mann und ich (beide 50) möchten in 2,5 Jahren die Zelte in Deutschland abbrechechen und an die CB ziehen. Wir haben das große Glück, dass wir dann finanziell unabhängig sein werden (wenn auch viel weniger als heute), so zumindest der Plan. Trotzdem haben wir schon ein paar Ideen, damit uns nicht langweilig wird. Zum Auf-der-faulen-Haut-liegen sind wir noch zu jung.
Natürlich kennen wir uns schon an der CB aus, machen dort seit 2010 Urlaub und haben seit 2014 ein Haus für uns und eines zum Vermieten. Lehrgeld haben wir bis jetzt auch schon ordentlich zahlen müssen, was abgesehen von einigen finanziellen Schlucken aus der Pulle, eher unter der Rubrik "Erfahrungen sammeln" läuft. Immerhin war es nicht so schlimm, sonst würden wir nicht auswandern wollen. :d
Das selbstbewohnte Ferienhaus steht derzeit zum Verkauf, weil wir uns noch einmal verändern wollen, so dass wir dann größtenteils barrierefrei in die Zukunft starten können und möglichst lange in dem neuen Haus wohnen bleiben können.
Der Zeitpunkt steht also mittlerweile fest und auch die Finanz. Vorbereitungen hier in Deutschland laufen. Sprachkenntnisse sind auf B2 Niveau vorhanden.
Dennoch habe ich noch ganz viele Fragen und hoffe auf eure Erfahrungen und Tipps.
Kann man sich einfach als Residente anmelden oder sind gewisse Auflagen damit verbunden? Wann macht es Sinn Residente zu werden? Oder ist es wegen Krankenversicherungen etc. sinnvoller in D angemeldet zu bleiben? Ich denke da auch an die doppelte Versteuerung von Renten, was ja mal später auf uns zukommt? Ist das tatsächlich so? Gilt das für Beamte nicht, weil es ein Sonderabkommen gibt? Wenn man nicht Residente ist, wie muss man dann den Nachweis erbringen, dass man nur 183 Tage in E verweilt ? Wem muss man diesen Nachweis erbringen.
Kann man als Nicht-Residente ein Gewerbe anmelden?
Gibt es eine nützliche Website, die ggfs. viele Informationen über Auswanderungen beinhaltet, die ihr empfehlen könnt?

Habe schon durch euch erfahren, dass man sein Auto als Umzugsgut deklarieren kann. Pro Person eines?

Bitte versteht die Fragen nicht so, dass wir den großmöglichsten Nutzen aus allem ziehen möchten. Wir möchten nur gut geplant in die Zukunft starten und nicht den Satz hören: Wie, das habt ihr nicht gewusst? Hättet ihr mal vorher....... etc..
Natürlich hätte ich jetzt auf Anhieb noch viele weitere Fragen, aber die muss ich selbst erst mal im Kopf sortieren und komme dann bestimmt noch das eine oder andere Mal auf euch zu, wenn's recht ist. ;-)
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten.
Saludos
Sille

Miesepeter
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von Miesepeter »

Ich habe das volle Programm vor nunmehr 55 Jahren durchgezogen (und hätt es - ganz ungewollt - nicht besser mchen können). Habe zwr noch den BRD-Pass, aber das wars dann auch. Was man richtig und falsch machen kann könnte leicht ganze Bände füllen. würde hier zu weit führen und auch teilweise unsinnige Diskussionen auslösen. Alles weitere per PN.
Neid ist die höchste Form der Anerkennung.
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Freiheit ist eine grenzenlose Utopie-

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baufred
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Re: Fluch oder Segen die Auswanderung an die Costa Blanca?

Beitrag von baufred »

Moin,
... und - wie immer - ist das Infopaket der Diputación Alicante schon mal ziemlich umfangreich:
http://www.ciudadanosextranjeros.es/pub ... hp?lang=de

... und sollte erstmal einen Info-"Rundumschlag" bieten >:d< ...

Mal vorab zu den Fristen der Melde"pflichten" = Bringepflicht :!: (und es werden vereinzelt auch bereits Anwesenheitskontrollen durchgeführt)
> bis zu 2x je < 3 Monate im Stück/a < 183 Tage keine Anmeldepflicht :idea: ...
> bei > 3 Monaten Daueraufenthalt ist Eintrag ins Melderegister > empadronamiento Pflicht :!:
> bei > 183 Tage Aufenthalt > Residencia ist Pflicht + komplett mit "Welteinkommen" in Spanien (> Hacienda = Finanzamt) steuerpflichtig

... die IBI (Grundsteuer) ist jeweils mit dem Besitz gekoppelt und hat mit den Meldepflichten nix zu tun ...
... weitere jeweils begleitende "Auswirkungen" (Sozialversicherung, Renten etc.) sind im o.g. Infopakat jeweils erläutert bzw. bei speziellen Sachverhalten mit den Vertragspartnern (Versicherungen, Pensionskassen etc.) zu klären ... also ist erst mal einiges an Lesestoff zu verdauen - dann kann man ja noch spezielle Defizite abfragen ...
Saludos -- baufred --

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