Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

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Kipperlenny
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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Kipperlenny » Mo 20. Mär 2017, 17:02

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Deswegen bin ich ganz klar für solche Tests (wie es sie hier in Spanien ja gibt).

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von pichichi » Mo 20. Mär 2017, 17:03

Ich finde es in Ordnung, dass ab einem gewissen Alter (65, 70?) jährliche Gesundheitschecks vorgeschrieben werden, denn wenn Seh- und Reaktionsvermögen nachlassen wird man zur Gefahr für sich selber und andere, auch wenn es bedauerlich ist, die so gewohnte Mobilität durch einen berechtigten Einzug des Führerscheins zu verlieren.
In Österreich hat das bisher die Autofahrerlobby (ÖAMTC, ARBÖ) zu verhindern gewusst und bietet - ungeachtet des jeweiligen Gesundheitszustandes - Fahrkurse und Auffrischungen für Senioren an... :-s
Nachdem wir gerade das bequeme Bahnreisen mit der Vorteilscard und die unglaublich günstige Jahreskarte (€ 244) für die Wiener Öffis entdeckt haben und uns in der Großstadt in zunehmendem Maß von Nahrungsmittelzustellern bis vor die Wohnungstür versorgen lassen, wird dann, wenn es soweit ist, der Verzicht auf den eigenen fahrbaren Untersatz nicht so schwer fallen, vor allem, wenn es dann schon selbstfahrende Autos/Sammeltaxen geben wird.

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von basi » Mo 20. Mär 2017, 17:04

Ein guter Freund von mir hat sich zu seinem 80. Geburtstag ein neues Motorrad (Honda Pan European 1300 ) geschenkt. Bei unseren gemeinsamen Touren hatte ich oft Mühe ihm zu folgen.
Aber das ist ja auch kein Auto, also OT.
ich verspreche nichts, und das halte ich auch

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von nurgis » Mo 20. Mär 2017, 18:57

Man muß dabei auch unterscheiden. Ich kenne Frauen die Jahrzehnte nur Beifahrer waren und jetzt plötzlich , weil der Partner nicht mehr konnte, fahren "durften" Die Fahrroutine , so sie auch schon da war, wieder zu erlangen ist natürlich dann sehr schwierig. Auch bei Leuten die sehr schlecht sehen oder hören sehe ich Probleme, natürlich auch die schlechte Reaktion. Das ist aber alles auch bei Jüngeren schon der Fall. Zugegeben nicht so häufig.
Wenn ich dich Lenny richtig verstehe, würdest du dafür plädieren, dass man mit 70 den Führerschein abgibt. Das würde ich gerne in 40 Jahren von dir hören, nur wird mir das nicht gelingen. In deinem Alter hatte ich einen KM-Jahresdurchschnitt von 80-90 tausend km.( inzwischen sind es insgesamt fast 2 Mill. geworden), aber ich glaube ich war damals deshalb eine größere Gefahr auf der Strasse. Ich fuhr automatisch, teilweise riskant unter Zeitdruck, manchmal wußte ich nicht mehr den Weg den ich nachhause kam.Heute sind die Leute auch unter enormen Stress, der Kopf ist nicht frei, meinst du daher sie fahren unbedingt besser als alte Leute ?
Gegen einen Tauglichkeitstest habe ich nicht unbedingt etwas, den könnten Junge teils auch gebrauchen. Leider wird so etwas aber als Geschäftszweig zum Abkochen umgewandelt.
Jedes liebe Wort macht`s Leben länger. (Hg)

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Kipperlenny » Mo 20. Mär 2017, 19:02

Nein nurgis, ich schrieb das glaube ich auch, ich bin für einen regelmäßigen Test des Seh- und Hörvermögens sowie der motorischen Fähigkeiten (wie es in Spanien ja der Fall ist). Nicht für eine feste Altersgrenze. Auch die Frage nach den regelmäßigen Medikamenten muss natürlich dazu gehören!

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Hessebub » Mo 20. Mär 2017, 19:13

Es gibt Frauen die fahren mit fast 80 Jahren mit ihrem Oldtimer "Hudo" um die Welt.
Wer von uns hätte den Arsch dafür in der Hose, ich nicht :mrgreen:

Ich finde eine Fahrtauglichkeit sollte man ab einen bestimmten Alter prüfen,
als Berufskraftfahrer (LKW, Taxi etc.) bist du alle 5 Jahre reif dafür ;)

Ich habe einen befreundeten Kollegen der mit 75 Jahren noch LKW fährt, seine
Medizinische Untersuchung hat er letztes Jahr mit bravour bestanden >:d<
Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :mrgreen:

LG Wolfgang

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Cozumel » Mo 20. Mär 2017, 19:14

Zugegeben ich fahre nicht viel. Das kommt daher, dass ich nie eine besonders begeisterte Autofahrerin war.

Mein erster Mann fuhr wie "eine gesenkte Sau" wie man so sagt. Keiner wollte mehr mit ihm fahren. Ich musste.
Seitdem hab ich irgendwie eine Autofahrphobie. Meine zweiter Mann musste darunter leiden, denn ich kam mit sehr rasantem fahren nicht klar.

Ich hatte nie im Leben einen Unfall verschuldet, denn ich fahre umsichtig aber nicht langsam.
Ich beschränke mich damit innerhalb meines Lebensbereiches zu fahren. Das kann ich auch noch in 20 Jahren.
Warum ich meinen Führerschein abgeben sollte verstehe ich nicht.
*********************************************************************************
Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.

Winston Churchill

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Josefine » Mo 20. Mär 2017, 21:33

;-)

Eigentlich hat sich der Thread anders entwickelt, als ich eigentlich gedacht und beabsichtigt hatte. Ich wollte damit nur sagen, dass man auch schöne Tages- und Mehrtagesreisen auch OHNE Auto machen kann. Wenn man als Costa-Blanca-Langfrist-Urlauber im höheren Rentenalter ist, muss das Entdecken von neuen Gegenden (oder altbekannten, schönen Orten) ja nicht aufhören.

Es muss nicht bedeuten, dass man die Costa Blanca nun im höheren Alter meidet, nur weil man keinen Mietwagen mehr bekommt.

Ich denke auch, wenn wir mal um die 80 sind (hoffentlich erreichen wir das in einigermaßen guter Gesundheit), dann werden wir auch noch gerne mal im Sommer in Deutschland unseren Urlaub verbringen – ggf. mit einer Senioren-Bus-Rundreise. ;)
Das haben wir schon mal gemacht, als wir 2006 mit dem Reisebus nach Usedom gefahren sind. Wir hatten keine Lust, diese weite Strecke selbst zu fahren. Also kurzfristig eine Bus-Reise gebucht. Von Usedom aus wurde noch ein Ausflug nach Stralsund und Rügen angeboten – einfach toll. Es hatte uns sehr gut gefallen. :-D
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine (Jofina)

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von hundetraudl » Mo 20. Mär 2017, 22:22

nurgis hat geschrieben: Wenn ich dich Lenny richtig verstehe, würdest du dafür plädieren, dass man mit 70 den Führerschein abgibt. Das würde ich gerne in 40 Jahren von dir hören, nur wird mir das nicht gelingen. In deinem Alter hatte ich einen KM-Jahresdurchschnitt von 80-90 tausend km.( inzwischen sind es insgesamt fast 2 Mill. geworden), aber ich glaube ich war damals deshalb eine größere Gefahr auf der Strasse. Ich fuhr automatisch, teilweise riskant unter Zeitdruck, manchmal wußte ich nicht mehr den Weg den ich nachhause kam.Heute sind die Leute auch unter enormen Stress, der Kopf ist nicht frei, meinst du daher sie fahren unbedingt besser als alte Leute ?
Gegen einen Tauglichkeitstest habe ich nicht unbedingt etwas, den könnten Junge teils auch gebrauchen. Leider wird so etwas aber als Geschäftszweig zum Abkochen umgewandelt.
Ich finde die Meinung von Kipperlenny sehr überheblich. Ich hoffe dass er mit 65 den Führerschein abgeben muss, vielleicht begreift er dann wie sich die anderen gefühlt haben.
Es gibt 80jährige die sind absolut fit (der Mann meiner Freundin macht in diesem Alter noch Kickboxen) und es gibt kranke ältere Menschen. Mein Schwiegervater hat von selbst den Führerschein abgegeben, als er sich nicht mehr fit fühlte. Wie sehr wollen wir uns alle noch bevormunden lassen.Ich möchte selbst entscheiden wann es soweit ist.
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Re: Reisen im höheren Alter (ohne Auto)

Beitrag von Kipperlenny » Mo 20. Mär 2017, 23:20

Und ich möchte nicht, dass alte Leute das noch selber entscheiden - sondern ein Arzt dies tut - was ist daran überheblich? Man kann doch einfach eine Meinung zu einem Thema haben - die im Übrigen viele haben und in Spanien sogar Realität ist?

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