Hallo Schweinebacke !
Verfasst: Sa 26. Jul 2014, 00:07
wer jetzt einen neuen Bruce-Willis-Die-Hard-Film erwartet, liegt schief.
In Alicante trafen wir zufällig Bekannte aus dem Forum, die sich bei näherer Betrachtung als recht angenehm erwiesen, jedenfalls wollten wir ein gemeinsames Mahl in der "Altstadt" von San Vincente Raspeig riskieren. Dieser Universitätsstandort ist zur Ferienzeit von den Studenten recht verlassen, so dass wir allenfalls wenigen unangenehm auffallen konnten.
In der Fussgängerzone fanden wir ein schattiges kleines Lokal mit liebevoll gestalteter Speisekarte.
Ein Gericht davon konnten wir nicht eindeutig identifizieren:
Carrilleira iberica mit noch was.
Da die Männer der Runde tapfer und hungrig waren, gingen sie das Wagnis ein. (Man muss die Damen ja beeindrucken!)
Jeder bekam zwei Fleischbällchen etwas unter Tennisballgröße mit Sauce und Beilagen.
Nun haben ""Fleischbällchen" in südlichen Ländern ja ein gewisses Risiko (Obwohl mir die Hammelhoden in Korfu damals auf der Zunge zergingen) - aber vom Iberico-Schwein könnte ich mir das dann doch nicht vorstellen.
Es war auch schieres Muskelfleisch von einer Zartheit, die nur noch von Atzine (in gewissen zu seltenen Stunden) übertroffen werden kann.
Randständig eine kleine Knorpelschicht, aber auch die - offenbar durch sehr langes Simmern - zerging auf der Zunge.
Form und Beschaffenheit brachten uns dann auf die Fährte: Das waren Schweinebäckchen: Der Muskulus masseter, der Kaumuskel - der den wir bei jeder Forelle als höchsten Genuss rauspulen.
Möglicherweise war das Fleisch aber zuvor eingelegt, ich glaubte einen leicht säuerlichen Ton raus zu schmecken.
Eine Runde Patxaran rundete diese kulinarische Erlebnis ab.
Jetzt noch die bekannte Schweinekarte (Das Teil wird hier leicht anders geschrieben)
http://up.picr.de/13233296ox.jpg
Zum Schluss noch mehr Bilder davon:
https://www.google.de/search?q=carrille ... 92&bih=707
In Alicante trafen wir zufällig Bekannte aus dem Forum, die sich bei näherer Betrachtung als recht angenehm erwiesen, jedenfalls wollten wir ein gemeinsames Mahl in der "Altstadt" von San Vincente Raspeig riskieren. Dieser Universitätsstandort ist zur Ferienzeit von den Studenten recht verlassen, so dass wir allenfalls wenigen unangenehm auffallen konnten.
In der Fussgängerzone fanden wir ein schattiges kleines Lokal mit liebevoll gestalteter Speisekarte.
Ein Gericht davon konnten wir nicht eindeutig identifizieren:
Carrilleira iberica mit noch was.
Da die Männer der Runde tapfer und hungrig waren, gingen sie das Wagnis ein. (Man muss die Damen ja beeindrucken!)
Jeder bekam zwei Fleischbällchen etwas unter Tennisballgröße mit Sauce und Beilagen.
Nun haben ""Fleischbällchen" in südlichen Ländern ja ein gewisses Risiko (Obwohl mir die Hammelhoden in Korfu damals auf der Zunge zergingen) - aber vom Iberico-Schwein könnte ich mir das dann doch nicht vorstellen.
Es war auch schieres Muskelfleisch von einer Zartheit, die nur noch von Atzine (in gewissen zu seltenen Stunden) übertroffen werden kann.
Randständig eine kleine Knorpelschicht, aber auch die - offenbar durch sehr langes Simmern - zerging auf der Zunge.
Form und Beschaffenheit brachten uns dann auf die Fährte: Das waren Schweinebäckchen: Der Muskulus masseter, der Kaumuskel - der den wir bei jeder Forelle als höchsten Genuss rauspulen.
Möglicherweise war das Fleisch aber zuvor eingelegt, ich glaubte einen leicht säuerlichen Ton raus zu schmecken.
Eine Runde Patxaran rundete diese kulinarische Erlebnis ab.
Jetzt noch die bekannte Schweinekarte (Das Teil wird hier leicht anders geschrieben)
http://up.picr.de/13233296ox.jpg
Zum Schluss noch mehr Bilder davon:
https://www.google.de/search?q=carrille ... 92&bih=707