Hihi...Oliva kennt mich...
Klar gebe ich meinen Senf dazu ab...würde aber vorher frecerweise ein paar Gegenfragen stellen wollen:
Soll der Wagen dauerhaft in Spanien bleiben oder ist es auch ein "Anreise- und Abreiseauto"?
Wollt ihr ein ganz spezielles Auto was in Spanien vielleicht sogar teurer oder seltener ist? Das kann auch an Ausstattungen scheitern...
Habt Ihr ein Empadronamiento? Ohne ist eine Zulassung (meines Wissens) nicht möglich.
Grundsätzlich gilt (und wie immer: es gibt Ausnahmen!):
Spanische Autos sind vo Zustand her um Klassen schlechter als deutsche (schweizer, österreichische, holländische...). Repariert wird erst dann, wenn etwas wirklich nicht mehr funktioniert. Präventivwechsel von Zündkerzen, Luftfiltern oder ähnlichem ist absolut unüblich. Es können also zusätzliche Kosten entstehen, wenn man diesbezüglich "deutschen Standard" erreichen will.
Dafür haben spanische Autos oft weniger Kilometer auf dem Tacho und haben nicht solche Grausamkeiten wie Kaltstart bei -20° oder Streusalz erleiden müssen.
Spanier sehen Beulen mit anderen Augen...oder auch gar nicht. Ich habe mehr als einmal vor einem Auto gestanden welches mir als Beulenfrei versprochen wurde...und entdeckte nicht ein einziges Blechteil ohne Beule! Das meinen die nicht böse...ist wie gesagt einfach eine andere Betrachtungsweise.
Spanier lieben Ihre Autos nicht...sie nutzen sie.
Grundsätzlich funktioniert der Gebrauchtwagenmarkt in Spanien auch anders. Spanier mögen neue Modelle...alte (womöglich sogar grosse und durstige) Autos stehen nicht hoch im Kurs. Für einen Wenigfahrer kann es also deutlich günstiger sein sich einen Jaguar anzuschaffen als einen Panda
Aktuelle Kleinwagen waren oft Mietwagen und haben ein "bewegtes" Vorleben, Audi A3, 3er BMW oder C-Klasse werden recht hoch gehandelt, einen Cadillac gibt's zum Dumpingpreis.
Magst du mir verraten, was euer Auto erfüllen sollte? Vielleicht habe ich ja einen Tip oder eine Anregung?
Hoffe das konnte dich nicht nur verwirren sondern etwas helfen...
Gruss
Derek