Dolchwespen
Verfasst: Di 5. Jul 2011, 10:17
Dolchwespe
Megascolia maculata
engl. : Mammoth wasp bzw. Dagger wasp, ist eine Spezies in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera), der Unterordnung Taillenwespen (Apocrita), der Teilordnung Stechimmen (Aculeata), der Überfamilie Vespoidea und in der Familie der Dolchwespen (Scoliidae). Hier, in der Unterfamilie Scoliinae und der Gattung Megascolia, zählt sie zur Untergattung Megascolia (Regiscolia). Die exakte wissenschaftliche Bezeichnung für diese Spezies lautet demnach Megascolia (Regiscolia) maculata. Megascolia maculata hat einige Unterarten, zu denen Megascolia (Regiscolia) maculata maculata und Megascolia (Regiscolia) maculata flavifrons gehören. Letztere ist als Rotstirnige Dolchwespe (Scolia flavifrons) bekannt. Quelle: insektoid.info
Dies scheint also eine "Rotstirnige Dolchwespe" zu sein. Warum sie so heißt? Keine Ahnung! Das Köpfchen des Weibchens ist an der Vorderseite gelb gefärbt, während das der Männchen völlig schwarz ist. Ihr wissenschaftlicher Name ist Megascolia (Regiscolia) maculata flavifrons. auf Spanisch heißt sie „Avispa parasita de cuatro puntos“ (u.a. weil das Weibchen am Hinterleib vier gelbe Flecken hat). Die englische Bezeichnung „Mammoth Wasp“ sagt etwas über ihre enorme Größe aus (Dolchwespen gehören mit einer Länge bis zu 60 mm zu den größten Hautflüglern Europas). Das Weibchen der Rotstirnigen Dolchwespe kann bis zu 50 mm lang werden und hat am Hinterleib vier gelbe Punkte und einen Giftstachel am letzten Segment, die kleineren Männchen hingegen zwei gelbe Bänder (Warnfarbe). Man kann die Insekten zwischen Mai und August beobachten, sie ernähren sich von Nektar. Der spanische Name sagt, dass es sich um eine parasitäre Wespe handelt, denn das Weibchen bedient sich der Engerlinge von Nashorn- oder Hirschkäfern (beide in Spanien heimisch), um ihre Eier in die Larven zu legen. Die paralysierte Larve dient der Wespenbrut als Nahrungsdepot. Auf dieser Website ist die Dolchwespe sehr gut beschrieben, doch deutlicher abgebildet (mit Bildern von Männchen und Weibchen) ist sie auf dieser englischen Website.
Die Spezies ist nur im Mittelmeerraum verbreitet.
Megascolia maculata
engl. : Mammoth wasp bzw. Dagger wasp, ist eine Spezies in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera), der Unterordnung Taillenwespen (Apocrita), der Teilordnung Stechimmen (Aculeata), der Überfamilie Vespoidea und in der Familie der Dolchwespen (Scoliidae). Hier, in der Unterfamilie Scoliinae und der Gattung Megascolia, zählt sie zur Untergattung Megascolia (Regiscolia). Die exakte wissenschaftliche Bezeichnung für diese Spezies lautet demnach Megascolia (Regiscolia) maculata. Megascolia maculata hat einige Unterarten, zu denen Megascolia (Regiscolia) maculata maculata und Megascolia (Regiscolia) maculata flavifrons gehören. Letztere ist als Rotstirnige Dolchwespe (Scolia flavifrons) bekannt. Quelle: insektoid.info
Dies scheint also eine "Rotstirnige Dolchwespe" zu sein. Warum sie so heißt? Keine Ahnung! Das Köpfchen des Weibchens ist an der Vorderseite gelb gefärbt, während das der Männchen völlig schwarz ist. Ihr wissenschaftlicher Name ist Megascolia (Regiscolia) maculata flavifrons. auf Spanisch heißt sie „Avispa parasita de cuatro puntos“ (u.a. weil das Weibchen am Hinterleib vier gelbe Flecken hat). Die englische Bezeichnung „Mammoth Wasp“ sagt etwas über ihre enorme Größe aus (Dolchwespen gehören mit einer Länge bis zu 60 mm zu den größten Hautflüglern Europas). Das Weibchen der Rotstirnigen Dolchwespe kann bis zu 50 mm lang werden und hat am Hinterleib vier gelbe Punkte und einen Giftstachel am letzten Segment, die kleineren Männchen hingegen zwei gelbe Bänder (Warnfarbe). Man kann die Insekten zwischen Mai und August beobachten, sie ernähren sich von Nektar. Der spanische Name sagt, dass es sich um eine parasitäre Wespe handelt, denn das Weibchen bedient sich der Engerlinge von Nashorn- oder Hirschkäfern (beide in Spanien heimisch), um ihre Eier in die Larven zu legen. Die paralysierte Larve dient der Wespenbrut als Nahrungsdepot. Auf dieser Website ist die Dolchwespe sehr gut beschrieben, doch deutlicher abgebildet (mit Bildern von Männchen und Weibchen) ist sie auf dieser englischen Website.
Die Spezies ist nur im Mittelmeerraum verbreitet.