KURIOS: Großmütter lassen Vaterschaftstests machen
Verfasst: Mo 24. Jan 2011, 21:06
Die Labore der Provinz konnten im letzten Jahr einen enormen Zuwachs an Vaterschaftstests verzeichnen. Kurioserweise sind es zunehmend Schwiegermütter, die immer häufiger wissen wollen, ob ihre Enkelkinder von ihren Söhnen gezeugt wurden. Ihr Misstrauen beruht auf Gerüchten über die Untreue iher Schwiegertöchter…
Vielleicht war es die Baronin Carmen Cevera, die Witwe von Hans-Heinrich von Thyssen, die den Stein ins Rollen gebracht hat (Anm.: Es kam damals zum Bruch zwischen ihr und ihrem einzigen Sohn Borja, als sie nach der Geburt ihres Enkels einen Vaterschaftstest verlangte). Vielleicht liegt der Grund auch an Fernsehserien wie CSI: Crime Scene Investigation (Dem Täter auf der Spur) oder eventuell ist das Misstrauen schlichtweg auf den Reim zurückzuführen:
Die Kliniken und Labore stellen fest, dass es sich früher vorwiegend um Männer handelte, die sich informiert und um diese Test gebeten haben. Heute sind es ihre Mütter, die Zweifel an der Vaterschaft ihrer Söhne haben.
Nach Weihnachten oder nach dem Urlaub kommen erfahrungsgemäß die meisten Test-Anfragen. Zeiten, nach denen es durch das intensive Familienleben oft zu Trennungen kommt. Seine Sicherheit, ob er nur Ernährer oder auch noch Erzeuger ist, lässt sich der zweifelnde Vater gern rund 350 Euro kosten.
Dafür reicht ein Abstrich aus dem Mund. Das Ergebnis geht dem Auftraggeber innerhalb einer Woche zu. Die Untersuchungsergebnisse sind zu 99,9% sicher, zählen aber vor Gericht nicht als Beweis. Für gerichtlich verwertbare Untersuchungsergebnisse sind 600 Euro fällig.
In 15 % der Fälle bestätigt sich der geäußerte Verdacht. Und dann wirkt sich ein negativer Vaterschaftstest positiv auf die künftigen Unterhaltszahlungen aus.
In ganz Spanien werden jährlich 5.000 Vaterschaftstest gemacht. Unter den autonomen Regionen nimmt die Comunidad Valenciana mit 1.000 Vaterschaftstests einen Spitzenplatz ein. Man weiß nicht, warum das so ist, vermutet aber, dass es am Klima liegen könne
oder daran, dass die Menschen an der Küste „offener“ sind als die im Landesinnern...
Doch es werden nicht nur Untersuchungen über die Vaterschaft angestellt, sondern es häufen sich auch Fälle, in denen Männer samt Bettlaken vorstellig werden, wenn sie nach Rückkehr von einer Reise verdächtige Flecken darauf finden.
Der Artikel basiert auf einen Bericht der Zeitung Información.
Vielleicht war es die Baronin Carmen Cevera, die Witwe von Hans-Heinrich von Thyssen, die den Stein ins Rollen gebracht hat (Anm.: Es kam damals zum Bruch zwischen ihr und ihrem einzigen Sohn Borja, als sie nach der Geburt ihres Enkels einen Vaterschaftstest verlangte). Vielleicht liegt der Grund auch an Fernsehserien wie CSI: Crime Scene Investigation (Dem Täter auf der Spur) oder eventuell ist das Misstrauen schlichtweg auf den Reim zurückzuführen:
- Los hijos de mi hija, nietos míos son,
Los de mi hijo son.. o no son.
Die Kinder meiner Tochter sind meine Enkel,
die meines Sohnes sind es - oder auch nicht
Nach Weihnachten oder nach dem Urlaub kommen erfahrungsgemäß die meisten Test-Anfragen. Zeiten, nach denen es durch das intensive Familienleben oft zu Trennungen kommt. Seine Sicherheit, ob er nur Ernährer oder auch noch Erzeuger ist, lässt sich der zweifelnde Vater gern rund 350 Euro kosten.
Dafür reicht ein Abstrich aus dem Mund. Das Ergebnis geht dem Auftraggeber innerhalb einer Woche zu. Die Untersuchungsergebnisse sind zu 99,9% sicher, zählen aber vor Gericht nicht als Beweis. Für gerichtlich verwertbare Untersuchungsergebnisse sind 600 Euro fällig.
In 15 % der Fälle bestätigt sich der geäußerte Verdacht. Und dann wirkt sich ein negativer Vaterschaftstest positiv auf die künftigen Unterhaltszahlungen aus.
In ganz Spanien werden jährlich 5.000 Vaterschaftstest gemacht. Unter den autonomen Regionen nimmt die Comunidad Valenciana mit 1.000 Vaterschaftstests einen Spitzenplatz ein. Man weiß nicht, warum das so ist, vermutet aber, dass es am Klima liegen könne
Doch es werden nicht nur Untersuchungen über die Vaterschaft angestellt, sondern es häufen sich auch Fälle, in denen Männer samt Bettlaken vorstellig werden, wenn sie nach Rückkehr von einer Reise verdächtige Flecken darauf finden.
Der Artikel basiert auf einen Bericht der Zeitung Información.