„Sucht“ kommt von suchen…
Verfasst: Sa 27. Nov 2010, 19:41
…habe ich mal gehört.
Da lässt man sich in einem spanischen Blog über einen verantwortungslose Getränkehersteller aus, der in Japan ein Getränk namens "Kodomo no nomimono" auf dem Markt gebracht hat, das reißenden Absatz findet und den Kleinen suggeriert, dasselbe zu trinken wie die Großen. Denn die gehen schließlich mit „gutem“ Beispiel voran und konsumieren Bier, Wein und Sekt. Den Kindern wird in täuschend ähnlichen Flaschen Apfelsaft, Traubensaft oder Zitronenlimonade serviert. Diese Getränke sehen im Glas fast genauso aus, sind aber alkoholfrei. In Japan sind Bierflaschen für Kinder der Renner; die verantwortungslosen Eltern, die ihrem geliebten Nachwuchs diese Getränke mit „pädagogischem Wert“ vom Großeinkauf mitbringen, machen sich offensichtlich keine Gedanken darüber, ob ihre lieben Kleinen dadurch vielleich zu späteren Alkoholikern erzogen werden.
Was macht es schon, wenn das Nachbarkind Barbies rosa Kleid zerrissen hat, das Kabel von der Spielkonsole gerissen ist oder die beste Freundin sauer ist? Ein Schluck aus der Flasche und alles wird wieder gut.
Doch warum erst nach Japan schweifen, wenn man schon vor der eigenen Haustür - bzw. hinter der Ladentür von Mercadona - anfangen könnte, den Mist heraus zu kehren? Palettenweise stehen dort bunte Sektflaschen mit aufgedruckten lachenden Clowns in Griffhöhe von Kinderhänden, in den Flaschen verbirgt sich irgendein süßes und mit Sicherheit nicht gerade gesundes Erfrischungsgetränk zum völlig überhöhtem Preis von 2,20 Euro. Doch rege ich mich hier umsonst auf? Missbrauchen diese Eltern wirklich ihre Vorbildfunktion? Fängt späterer Alkoholmissbrauch tatsächlich mit irgendeinem Getränk wie „Champín" an und geht weiter über Alkopops, Wein, Bier bis hin zu Hochprozentigem und führt dann unweigerlich in die Sucht? Oder sehe ich das alles viel zu eng und so ein Fläschchen in Kinderhänden ist genauso zu werten wie eine Spielzeugpistole? Denn letztendlich wird kaum ein Kind, das mit Spielzeugwaffen umgeht, später zum Killer.
Nun frage ich euch, sehe ich das vielleicht zu eng?[/b][/color]
Da lässt man sich in einem spanischen Blog über einen verantwortungslose Getränkehersteller aus, der in Japan ein Getränk namens "Kodomo no nomimono" auf dem Markt gebracht hat, das reißenden Absatz findet und den Kleinen suggeriert, dasselbe zu trinken wie die Großen. Denn die gehen schließlich mit „gutem“ Beispiel voran und konsumieren Bier, Wein und Sekt. Den Kindern wird in täuschend ähnlichen Flaschen Apfelsaft, Traubensaft oder Zitronenlimonade serviert. Diese Getränke sehen im Glas fast genauso aus, sind aber alkoholfrei. In Japan sind Bierflaschen für Kinder der Renner; die verantwortungslosen Eltern, die ihrem geliebten Nachwuchs diese Getränke mit „pädagogischem Wert“ vom Großeinkauf mitbringen, machen sich offensichtlich keine Gedanken darüber, ob ihre lieben Kleinen dadurch vielleich zu späteren Alkoholikern erzogen werden.
Was macht es schon, wenn das Nachbarkind Barbies rosa Kleid zerrissen hat, das Kabel von der Spielkonsole gerissen ist oder die beste Freundin sauer ist? Ein Schluck aus der Flasche und alles wird wieder gut.
Doch warum erst nach Japan schweifen, wenn man schon vor der eigenen Haustür - bzw. hinter der Ladentür von Mercadona - anfangen könnte, den Mist heraus zu kehren? Palettenweise stehen dort bunte Sektflaschen mit aufgedruckten lachenden Clowns in Griffhöhe von Kinderhänden, in den Flaschen verbirgt sich irgendein süßes und mit Sicherheit nicht gerade gesundes Erfrischungsgetränk zum völlig überhöhtem Preis von 2,20 Euro. Doch rege ich mich hier umsonst auf? Missbrauchen diese Eltern wirklich ihre Vorbildfunktion? Fängt späterer Alkoholmissbrauch tatsächlich mit irgendeinem Getränk wie „Champín" an und geht weiter über Alkopops, Wein, Bier bis hin zu Hochprozentigem und führt dann unweigerlich in die Sucht? Oder sehe ich das alles viel zu eng und so ein Fläschchen in Kinderhänden ist genauso zu werten wie eine Spielzeugpistole? Denn letztendlich wird kaum ein Kind, das mit Spielzeugwaffen umgeht, später zum Killer.
Nun frage ich euch, sehe ich das vielleicht zu eng?[/b][/color]