Rattenplage
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 19:09
Die Rattenproblematik nimmt in mehreren spanischen Städten erneut deutlich zu – besonders betroffen ist auch die Provinz Alicante. Der spanische Verband der Umwelthygieneunternehmen (ANECPLA) warnt davor, dass sich die Situation ohne konsequentes Eingreifen weiter zuspitzen könnte. In Städten wie Alicante und Elche werden Ratten inzwischen nicht nur in der Kanalisation, sondern auch in Wohngebieten, auf Plätzen und sogar in Häusern gesichtet.
In einem Stadtviertel von Elche ist das Ausmaß besonders auffällig: Dort haben Anwohner die Tiere bereits an ihre Präsenz gewöhnt, geben ihnen Namen und füttern sie – was das Problem nach Ansicht von Experten weiter verschärft. ANECPLA betont, dass genau solche Entwicklungen dazu führen können, dass sich eine Rattenplage dauerhaft etabliert. Als zentrale Herausforderungen nennt der Verband zum einen die zunehmende Resistenz der Nager gegen gängige Bekämpfungsmittel, zum anderen strengere europäische Vorschriften für den Einsatz von Rodentiziden. Dadurch sei ein rein punktuelles Vorgehen wirkungslos. Gefordert wird stattdessen eine langfristige, koordinierte Strategie, die Prävention, Stadtreinigung, funktionierende Abwassersysteme und professionelle Schädlingsbekämpfung miteinander verbindet. Besonders an der Costa Blanca sieht ANECPLA die Kommunen in der Pflicht, stärker zu investieren und ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe zu beauftragen. Die öffentliche Gesundheit dürfe nicht von Sparmaßnahmen abhängen, sondern müsse durch Qualität und fachliche Kompetenz geschützt werden.
Quelle: Telecinco Der Artikel "Repunte de ratas en varias ciudades de España: empresas de Sanidad Ambiental piden una 'estrategia coordinada' para controlarlo" erschien bereits am 1. Februar 2026.
In einem Stadtviertel von Elche ist das Ausmaß besonders auffällig: Dort haben Anwohner die Tiere bereits an ihre Präsenz gewöhnt, geben ihnen Namen und füttern sie – was das Problem nach Ansicht von Experten weiter verschärft. ANECPLA betont, dass genau solche Entwicklungen dazu führen können, dass sich eine Rattenplage dauerhaft etabliert. Als zentrale Herausforderungen nennt der Verband zum einen die zunehmende Resistenz der Nager gegen gängige Bekämpfungsmittel, zum anderen strengere europäische Vorschriften für den Einsatz von Rodentiziden. Dadurch sei ein rein punktuelles Vorgehen wirkungslos. Gefordert wird stattdessen eine langfristige, koordinierte Strategie, die Prävention, Stadtreinigung, funktionierende Abwassersysteme und professionelle Schädlingsbekämpfung miteinander verbindet. Besonders an der Costa Blanca sieht ANECPLA die Kommunen in der Pflicht, stärker zu investieren und ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe zu beauftragen. Die öffentliche Gesundheit dürfe nicht von Sparmaßnahmen abhängen, sondern müsse durch Qualität und fachliche Kompetenz geschützt werden.
Quelle: Telecinco Der Artikel "Repunte de ratas en varias ciudades de España: empresas de Sanidad Ambiental piden una 'estrategia coordinada' para controlarlo" erschien bereits am 1. Februar 2026.



