Tag 3
Piräus
Am 3. Tag legten wir morgens früh um 4.30 Uhr in Piräus, dem größten Hafen Griechenlands an. Der drittgrößte Mittelmeerhafen gilt als größter Passagierhafen Europas und zudem drittgrößter der Welt.
Den Vormittag verbrachten wir ganz entspannt auf dem fast leeren Schiff, da sich die meisten Passagiere bereit am frühen Morgen auf Ausflüge begeben hatten, um der nachmittäglichen Hitze zu entgehen. Erst um 14 Uhr machten wir uns im klimatisierten Reisebus mit relativ wenigen anderen Gästen und einer hervorragend deutsch sprechenden griechischen Führerin auf den Weg. Diese erzählt uns, dass Griechenland etwas mehr als 10 Mio. Einwohner hat, von denen 5 Mio. im Großraum Athen leben (3,9 Mio. laut Wikipedia). Weitere 4 Mio. Griechen leben nicht mehr in ihrer Heimat.
Von Piräus aus geht es nahtlos nach Athen, vorbei an historischen Stätten, alten Bauwerken, Tempeln, Statuen.
Das Olympieion (auch Tempel des Olympischen Zeus) war einer der größten Tempel im antiken Griechenland. Der Bau geht auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, wurde aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert n. Chr. vollendet. Das Olympieion befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis. (Wikipedia)
Das griechische Parlament ist das Parlament Griechenlands, das heute am Athener Syntagma-Platz, im alten königlichen Schloss, residiert. Das Parlament besitzt eine Kammer und 300 auf vier Jahre gewählte Mitglieder. Es ist ein Element im politischen System Griechenlands. (Wikipedia)
Der Besuch der Akropolis war für uns ein Muss. Zu Fuß über Marmorstufen erreichten wir den der Stadtgöttin Athene geweihten Burgberg. Durch die Propyläen betritt man den ältesten Teil der Stadt, der auf einem flachen, 156 Meter hohen Felsen liegt.
Die Propyläen (altgriech. Προπύλαια Propylaia, Plural von προπύλαιον propylaion „Vorhof, Vorhalle“) bilden den monumentalen und repräsentativen Torbau zum heiligen Bezirk der Athener Akropolis. Sie wurden zwischen 437 und 432 v. Chr. errichtet. (Wikipedia)
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Der Tempel der Athena Nike, auch kurz Niketempel oder Tempel der Nike Apteros genannt, erhebt sich auf einer kleinen Bastion südwestlich der Propyläen der Athener Akropolis. Er ersetzte einen während der persischen Besatzung der Akropolis 480 v. Chr. zerstörten Vorgängerbau. (Wikipedia)
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Der Parthenon (griechisch παρθενών „Jungfrauengemach“) ist der Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athena Parthenos auf der Athener Akropolis. Er wurde zum Dank für die Rettung der Athener und Griechen durch die Göttin nach dem letzten Perserkrieg als dorischer Peripteros erbaut. Im Laufe der Geschichte Griechenlands diente das Gebäude unter anderem auch als Schatzkammer des Attischen Seebunds. Der Parthenon ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands und eines der bekanntesten Gebäude weltweit. Das Gebäude beherrscht als zentraler Bau seit fast 2.500 Jahren die Athener Akropolis. (Wikipedia)
Die Einrüstungen und Baumaschinen stören leider ein wenig die Optik, aber die Restaurierungsarbeiten dauern auch heute noch an. Schäden durch Umwelteinflüsse, von früheren Restaurierungen und auch durch Vibrationen durch den Stadtverkehr müssen immer wieder beseitigt werden.
Das Erechtheion ist ein Tempel im ionischen Baustil und entstand lange nach Errichtung der Propyläen und des Parthenon in der Zeit von 421 bis 406 v. Chr. Er gilt als der heiligste Tempel Athens.
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Bekannt ist das Erechtheion vor allem durch eine Vorhalle, die anstelle von Säulen von sechs überlebensgroßen Mädchenfiguren (korai) getragen wird. Sie wurden auch als Karyatiden bezeichnet
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Das Odeon des Herodes Atticus ist ein antikes Theater am Fuß des Akropolis-Felsens in Athen. Das Theater wurde von Herodes Atticus gestiftet und fasst 5000 Zuschauer. Es wird seit den 1930er Jahren wieder regelmäßig für Veranstaltungen genutzt und ist der Hauptschauplatz des Athener Festivals. (Wikipedia)
Die Außenfassade des antiken Theaters ist im Prinzip das erste Bauwerk, welches man von Nahem sieht bevor man die Akropolis betritt. Vom Akropolishügel hat man einen phantastischen und überaus beeindruckenden Blick über das gesamte Stadtgebiet von Athen.
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Das Philopapposmonument ist ein weithin sichtbares Grabmonument auf dem Musenhügel südwestlich der Akropolis von Athen. Es wurde von den Athenern zwischen 114 und 119 n. Chr. zu Ehren des Gaius Iulius Antiochus Epiphanes Philopappus errichtet, eines ins Exil gegangenen Prinzen von Kommagene und Wohltäters der Stadt. (Wikipedia)
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Der Lykabettus ist der Stadtberg von Athen. Mit seiner Höhe von 277 m ist er die höchste Erhebung im Stadtzentrum und bietet damit eine gute Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten Athens. Auf dem Gipfel befindet sich eine Aussichtsterrasse um die kleine Sankt-Georgs-Kapelle (Ágios Geórgios). (Wikipedia)
Der Rundgang über die Akropolis endet am Agrippa-Monument, einem Denkmalsockel aus hellenistischer Zeit, der aus bläulichem Marmor vom Berg Ymittos gefertigt wurde. Die ursprünglich auf dem Sockel aufgestellte Statue wurde von den Römern durch ein Bildnis des Feldherrn Agrippa ersetzt, der heute Namensgeber für die Säule ist.