Re: Tourismus und seine Folgen
Verfasst: Fr 4. Sep 2026, 10:52
Ich bin mal so frei und interpretiere die Forderungen
Ferienwohnungen reduzieren - das heisst entweder Eigentümern zu verbieten die Wohnungen so zu nutzen wie sie es geplant haben beim Kauf - brutaler formuliert eine Art von Enteignung.
Beispiel Schweiz, Gemeinden können Festlegen wie hoch der Anteil an Ferienwohnungen sein darf. Ist diese Limite erreicht werden keine neuen Ferienwohnungen (2. Wohnungen) mehr bewilligt. Bau und Verkauf schreiben eine Nutzung als Erstwohnsitzt vor. Wird aber auch überprüft und bei Missachtung geahndet.
Infrastruktur Projekte stoppen - also faktisch ein Verbot von Weiterentwicklung, denn auch andere Wirtschaftszweige brauchen Infrastruktur. Stillstand ist doch auch keine Lösung.
Abschaffung von Kurzflügen und Privatjets, Einschränkungen für Kreuzfahrtschiffe - heisst schaffen einer Verbotskultur. Wenn Tourismus aber Nachhaltig und Finanziell interessant sein soll wären ja gerade hochpreisige Angebote interessant. (Privatjets) Sorry aber ich bin generell gegen diese Art von Verboten. Aber ein passendes Preisschild regelt da viel.
Zugangskontrollen gibt es teilweise ja schon, ist auch ok. Aber Renaturierung von verbauten Küstenstreifen finde ich eher unrealistisch. Das erhalten was es noch gibt wäre da eher eine Option. Aber auch hier stellt sich die Frage nach Enteignung oder Vermögensverlust. Und ich kann nicht umhin da auch an Fischzuchtanlagen in Küstennähe zu denken. wohl auch nicht sehr zuträglich für die Natur aber sogar staatlich gefördert.
Trinkwasser. Wie das gehen soll ist mir weitgehend schleierhaft. Die Wohnungen die permanent bewohnt sind bekommen Wasser und die andern nicht. Bewohner können dan Pool befüllen und Touristen nicht? Auch da müsste man eher beim Zubau strenger werden. OK da wären entsprechende Vorschriften kaum vermeidbar. Auch hier sind wir wieder beim Preisschild für etwas. Würden die Abwässer richtig geklärt und die Wassereffizienz verbessert wäre viel gewonnen. Sorry Wasser ist in Spanien viel zu billig! Was rar ist sollte teuer sein, da überlegen sich die Leute viel eher wie sie einsparen können.
Förderung anderer Wirtschaftszweige - und woher kommen die Fachkräfte dafür? Förderung hört sich für mich leider nach Subventionen an. Ganz grundsätzlich kein überzeugendes Instrument.
Veränderung kommt sicher durch die Schaffung von Rahmen Bedingungen so wie der aktuelle Zustand dadurch getrieben wurde.
Ferienwohnungen reduzieren - das heisst entweder Eigentümern zu verbieten die Wohnungen so zu nutzen wie sie es geplant haben beim Kauf - brutaler formuliert eine Art von Enteignung.
Beispiel Schweiz, Gemeinden können Festlegen wie hoch der Anteil an Ferienwohnungen sein darf. Ist diese Limite erreicht werden keine neuen Ferienwohnungen (2. Wohnungen) mehr bewilligt. Bau und Verkauf schreiben eine Nutzung als Erstwohnsitzt vor. Wird aber auch überprüft und bei Missachtung geahndet.
Infrastruktur Projekte stoppen - also faktisch ein Verbot von Weiterentwicklung, denn auch andere Wirtschaftszweige brauchen Infrastruktur. Stillstand ist doch auch keine Lösung.
Abschaffung von Kurzflügen und Privatjets, Einschränkungen für Kreuzfahrtschiffe - heisst schaffen einer Verbotskultur. Wenn Tourismus aber Nachhaltig und Finanziell interessant sein soll wären ja gerade hochpreisige Angebote interessant. (Privatjets) Sorry aber ich bin generell gegen diese Art von Verboten. Aber ein passendes Preisschild regelt da viel.
Zugangskontrollen gibt es teilweise ja schon, ist auch ok. Aber Renaturierung von verbauten Küstenstreifen finde ich eher unrealistisch. Das erhalten was es noch gibt wäre da eher eine Option. Aber auch hier stellt sich die Frage nach Enteignung oder Vermögensverlust. Und ich kann nicht umhin da auch an Fischzuchtanlagen in Küstennähe zu denken. wohl auch nicht sehr zuträglich für die Natur aber sogar staatlich gefördert.
Trinkwasser. Wie das gehen soll ist mir weitgehend schleierhaft. Die Wohnungen die permanent bewohnt sind bekommen Wasser und die andern nicht. Bewohner können dan Pool befüllen und Touristen nicht? Auch da müsste man eher beim Zubau strenger werden. OK da wären entsprechende Vorschriften kaum vermeidbar. Auch hier sind wir wieder beim Preisschild für etwas. Würden die Abwässer richtig geklärt und die Wassereffizienz verbessert wäre viel gewonnen. Sorry Wasser ist in Spanien viel zu billig! Was rar ist sollte teuer sein, da überlegen sich die Leute viel eher wie sie einsparen können.
Förderung anderer Wirtschaftszweige - und woher kommen die Fachkräfte dafür? Förderung hört sich für mich leider nach Subventionen an. Ganz grundsätzlich kein überzeugendes Instrument.
Chris da bin ich ganz bei dir, aber nicht nur Reinigungspersonal sondern alle die im Niedriglohsektor tätig sind. Wobei wir wieder beim Preisschild wären. Ohne billige Arbeitskräfte keine tiefen Preise - teurer gleich eher etwas weniger und es bliebe die Hoffnung dafür mit mehr Qualität. Löhne und Lebenskosten sind in der Küstenregion extrem weit auseinander.Und zweitens ist dort zu agieren, wo es noch möglich ist. Ein zugebauter Küstenstreifen ist und bleibt zugebaut, der Schaden ist angerichtet und die Maschinerie generiert Geld und Wohlstand für die Einheimischen. Statt völlig aussichtslos Renaturierung zu fordern, sollte man sich dafür einsetzen, dass zum Beispiel das Reinigungspersonal vernünftig bezahlt wird.
Veränderung kommt sicher durch die Schaffung von Rahmen Bedingungen so wie der aktuelle Zustand dadurch getrieben wurde.
nicht ganz außer Acht lassen.