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Ich habe die folgenden Beiträge vom Thema Immobilienpreise / Entwicklung an der CB 2026 abgetrennt und frage euch, wie eure Erfahrungen in diesem Sommer 2026 waren. Mir ist zwar klar, dass die Umfrage nicht repräsentativ sein kann, dazu müsste man schon Restaurants derselben Kategorie zugrunde legen, aber es reicht für einen groben Überblick. Gerne könnt ihr noch euren eigenen Kommentar darunter setzen, z. B. ob ihr auch ähnliche Beobachtungen machen konntet, wie Frambuesa, Quijosha und ich. Drei Kreuzchen kann jeder machen, je einmal bei der Bewertung des Service, bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis und zum Schluss, in welcher Region ihr eure Erfahrungen gemacht habt.
Oliva B. hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 15:43Ich weiß nicht, ob ich es hier schon einmal erwähnt habe: Wir saßen im Hochsommer in einer Strandbar, das Thermometer zeigte 37 Grad. Die Bedienung, bekleidet mit langer Hose, langärmligen T-Shirt und Sombrero bediente aufmerksam die Gäste, ohne eine Miene zu verziehen. Als ich sie (es war eine Kolumbianerin) fragte, wie viele Stunden sie bei der Hitze täglich arbeitet, antwortete sie mit versteinerter Miene: 12 Stunden. Als wir zum Auto gingen sah ich einen fast vollen Bus auf dem Parkplatz stehen, der offensichtlich noch auf weitere Passagiere wartete. Das Unternehmen hat seinen Sitz 40 Minuten von der Küste entfernt. Im Bus saßen nur Südamerikaner. Schnell mal zusammengerechnet: Eine Stunde Anfahrt + 12 Stunden Arbeitszeit, Pausen???? + eine Stunde Rückfahrt - da fällt man nur noch erschöpft ins Bett. Mir war klar, warum die Frau kein Lächeln mehr für die Kunden übrig haben konnte.
Josefine hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 18:38
Wir waren gestern Mittag in einem unserer Lieblings-Restaurants und haben für ein Menú del Día (3 Gänge) für alle 4 Personen incl. Trinkgeld 75 € bezahlt. Da kann man doch nicht meckern.
Frambuesa hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 16:01Einfach unvorstellbar, unter welchen Bedingungen manche Menschen arbeiten müssen. Ähnliche Beobachtungen haben wir z.B. auch bei den Landarbeitern gemacht.
Quijosha hat geschrieben:Leider ist davon der Nebeneffekt, dass man wirkich noch selten freundlich und gut bedient wird. Ich kann nur von touristischen Lokalen an der Küste berichten, so richtig einheimisch waren wir noch nicht unterwegs. Das fällt mir immer mehr auf. Es gibt mittlerweile viele Lokale die wir deshalb nicht mehr aufsuchen. Das finde ich schade. Natürlich ist das Ausbeutung und furchtbar für die Menschen aber als Gast möchte man sich dennochim Lokal willkommen und gut umsorgt fühlen. Ein großes Problem ist auch, dass das Personal von Sason zu Saison welchselt und man noch selten eine persönliche Bindung aufbauen kann. Ich weiß auch nicht, wie man das ändern könnte. Es fehlen einfach Leute in der Saison. Aber ich denke oft, das das auch rufschädigend für die Lokale sein muss. Wie gesagt, es gibt welche, wo wir nicht mehr hingehen weil wir dermaßen unhöflich bedient wurden oder auch gar nicht, dass wir, trotz perfekter Lage und Essen, nicht mehr higehen können.
Hola todos,
da will ich ja auch meine Favoriten erwähnen ,ohne Reklame Hintergedanke ,in die Tasca Eulalia gehen wir schon jahrelang, bin immer sehr zufrieden, ob an der Theke, beiden guten Tapas oder am Tisch bei den verschiedenen Tagesgerichten ,alles immer bestens ,aber da ist da auch der Stammgastbonus zu berücksichtigen,eine weitere in meinen Augen gute Location ist das Redoli in der C.Loretto,da sind die Meloso Gerichte immer meine Favoriten. Nun es sind noch nicht alle meine Stammlocations aber wenn ich in Denia bin doch meistens ,mankann ja nicht alle durchmachen muss a auch auf die Linie achten
Das waren jetzt meine 5 cent zum Thema
Saludos y buen provecho
maxheadroom
Even when you win the ratrace, you are still a rat
Pan de ayer, carne de hoy y vino de antaño, salud para todo ano
Soy optimista, incluso mi tipo de sangre es positiva.
La buena vida es cara. Hay otra más barata - pero esa no es vida.
Es fehlt noch eine Option: Ich gehe nie in Restaurants weil nichts nach meinen Vorlieben angeboten wird
Diskutiere nie mit Idioten, sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung...
Tiere sind meine Freunde und ich esse meine Freunde nicht.
Fleisch ist ein Stück Todeskampf.
Ich weiß, dass man nicht früher und heute vergleichen kann, aber ganz abseits unserer Wohlstandssorgen, ob die Hummerschwänze im Chiringuito richtig temperiert und mit der nötigen Freundlichkeit serviert werden, leide ich (wie viele Spanier) vor allem darunter, dass die Basics mehr und mehr wegbrechen oder unerschwinglich werden.
Mal eben vor dem Abendessen ein paar Cañas und Tapas vernichten das waren vor nicht allzulanger Zeit keine 20 Euro, heute liegt der Schaden tendenziell meist über 50 Euro, und ist damit nichts mehr, was man mal eben so nebenbei macht, ohne groß drüber nachzudenken. Hier stirbt gerade eine Kultur, die ein ganzes Land verbunden hat.
Mittagsmenüs, auf die viele Arbeiter angewiesen sind, früher 6, dann 9, irgendwann mindestens 12 und heutzutage auch bisweilen 20 Euro. Der Almuerzo nimmt eine ähnlich schwindelerregende preisliche Fahrt auf. Wer soll das bezahlen? Der Arbeiter legt einen halben Tageslohn für ein schlichtes Mittagessen hin, und ich mit meiner Familie - wenn ich mal 18 Euro pro Menü ansetze - komme auf knapp 100 Euro für stundenlang warm gehaltene Macarrones mit Tomate Frito, ein kleines zähes Steak mit ein paar Pommes, Getränk und Kaffee. Und das ist das, was mich preislich in den Bars in irgendwelchen Polígonos oder ganz normalen Wohnvierteln erwartet, da reden wir gar nicht einmal von den so genannten Menüs, die für 38 Euro an der Strandpromenade an Touristen verkauft werden. Als normaler Arbeiter oder Familienvater mal so ein Menü zu essen, war früher üblich, heutzutage ist das für die Zielgruppe dieser Restaurants fast unerschwinglicher Luxus. Und wieder ein Stück Gastro-Kultur ruiniert.
Ebenso wie die Olivenölflaschen und die Kartoffelbeutel in den Supermärkten immer kleiner werden, um zu verschleiern, dass deren Inhalt immer teurer wird, findet man in immer mehr Bars den Teller des Tages, zum Preis eines kompletten Menüs vor einigen Jahren.
Das sind die Dinge, die ich kritisch sehe, weil es da wirklich an die Substanz geht, die über viele, viele Jahrzehnte hier den Alltag geprägt hat: Lass mal eben nach der Siesta runter in den Park gehen, damit die Kinder der Nachbarschaft zusammen spielen und die Erwachsenen eine Caña trinken können... Für 50 Euro eher nicht. Mittagsmenü für den Arbeiter? Nein, das trockene Bocadillo am Vortag im Mercadona geholt und belegt muss reichen. Bars und Chiriguitos, die immer ein Treffpunkt für die Einheimischen waren, verwandeln sich in unserer Region immer mehr zu Anlaufstellen für besser betuchte Kundschaft, was natürlich zum Scheitern verurteilt ist, wenn es weiterhin das oben beschriebene Menü im sehr rustikalen Ambiente gibt.
Saludos,
Chris
Beiträge als Chris spiegeln meine persönliche Ansicht und Meinung wider. Mitteilungen unseres CFB-Teams erscheinen unter dem Team-Account.
Hola todos y Chris,
tja das beobachte ich schon seit vielen Jahrzehnten ,ist aber ein ich weiss nicht was Problem ,denn wie ich nach Spanien zum ersten mal kam gab es noch die Peseten, da staunte man nur über die Preise. Aber das ist in D das gleiche Problem ,man stelle sich vor wie ich begann Auto zu fahren hat ein Liter 0,54 DM gekostet und ein Bier 1,20 ca. und Heute kostet ein Maß 15 € Gut man hat weniger verdient ,aber was nutzt wennich heute mehr bekomme aber auch mehr bezahlen muss,in Spanien waren damals 100 Peseten noch was und ein Menue war so umgerechnet um die 10 DM ,tja das waren noch Zeiten.Mal sehen wo das alles endet
Saludos
maxheadroom
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In der Hochsaison gehen wir eigentlich nie an der Küste zum Essen - kein Parkplatz, viele Menschen, überfordertes Personal....
Meist haben wir bei der Hitze auch weniger Hunger, da lohnt sich ein Restaurantbesuch gar nicht.
Allgemein haben die Preise stark zugelegt, meine ich. Mit meinem Preis-Limit, was ich mir als normaler Rentner für ein Menü gesetzt habe, komme ich nicht mehr aus - also wird weniger ausgegangen
maxheadroom hat geschrieben: Fr 11. Sep 2026, 12:13
Aber das ist in D das gleiche Problem ,man stelle sich vor wie ich begann Auto zu fahren hat ein Liter 0,54 DM gekostet.
Ganz davon ab, dass damals die Autos meist einiges mehr verbraucht haben: 0,54 DM pro Liter, da reden wir über die 60er. Rechnen wir mal: 2,40€ sind 4,80 DM geteilt durch 0,54 DM sind das 8,888 fache. Bei angenommen 60 Jahren sind also 8,888 hoch (1/60) = 1,037. Sprich: hätte man damals für 3,7% Festgeld angelegt wäre das heute 8.888 mal so viel. Oder anders: die Inflationsrate über die Zeit muss 3,7% betragen um die heutigen Preise abzubilden. Das ist nicht wenig, aber mit dem Zeithorizont ist das jedenfalls ganz normal. Zigaretten gab's auch für eine Mark (heute *10) oder Brötchen für 0,10 DM waren auch nicht ungewöhnlich. Von Grundstückspreisen will ich gar nicht anfangen