Am 5. Tag unserer Herbsttour 2016 fuhren wir von Salamanca südlich ins Valle del Jerte. Insgeheim hoffte ich, dass der größte Kirschgarten Spaniens schon in den Herbstfarben leuchtet. Dem war leider nicht so

das Einheitsgrün war langweilig. So wechselten wir über den Berg ins Veratal, einem fruchtbaren und wasserreichen Gebiet. Dort ist auch das abgeschieden gelegene
Monasterio de Yuste, wo Kaiser Karl V. seine letzten Jahre verbrachte und 1558 verstarb.
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Das Kloster war tatsächlich offen.
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Nach dem Bezahlen eines stolzen Eintrittspreis (5 € für Rentner, Normalos 7,50 €) mußten wir durch eine Sicherheitsschleuse wie beim Flughafen, die Taschen wurden durchleuchtet und gewissenhaft der Ausweis kontrolliert

. Fotografieren strengstens verboten, nur in den Außenanlagen gestattet. Überall Sicherheitspersonal, also keine Chance. Nur was gab es so Wichtiges zu sehen? Um es kurz zu machen - ein paar leere Räume, wo früher die Mönche beteten oder aßen, ein "Empfangsraum" mit ein paar Möbelstücken, ein paar Ölgemälde, eine Art geschlossene Sänfte, mit der der kranke Karl wohl getragen wurde und eine Büste - das wars.
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Wozu diese strenge Bewachung bleibt mir ein Rätsel.
Die Außenanlagen waren ganz nett, kann man aber in jedem Stadtpark kostenlos besichtigen.
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Den Geschenkeshop sparten wir uns.
Nach dieser Enttäuschung fuhren wir zum Kaffeetrinken ins 45 km entfernte
Plasencia, eine mittelalterliche Kleinstadt, die zum Teil noch von einer Stadtmauer umgeben ist.
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Es gibt noch einige Palacios und auch einen Parador. Alles in allem doch noch ein schöner Tagesabschluss.
Saludos
Citronella
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