Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Weltenbummler berichten über ihre Reiseabenteuer in andere Weltteile
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Klaus
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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Klaus » So 17. Mai 2015, 10:27

Hallo Martin,
ich habe mich gefreut über die interessanten Fotos und deine Berichte über Georgien, ein Land, von dem ich nicht mal wusste, wo es genau liegt. Die Ansichten von Stadt und Land haben etwas eigenartig Vertrautes, mit ein wenig fremden Elementen; ein reizvoller Mix.
Schön, dass du den Thread von 2014 wieder hast aufleben lassen, ich bin jetzt erst darauf gestossen.

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Citronella
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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Citronella » So 17. Mai 2015, 11:42

Hallo Martin,

klasse dass du deinen Bericht fortsetzt - du zeigst uns großartige Landschaften, in die ich nie kommen werde. Danke, ich freue mich auf die Fortsetzung!

Saludos
Citronella

rainer
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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von rainer » So 17. Mai 2015, 12:18

Klaus hat geschrieben:Hallo Martin,
ich habe mich gefreut über die interessanten Fotos und deine Berichte über Georgien, ein Land, von dem ich nicht mal wusste, wo es genau liegt. Die Ansichten von Stadt und Land haben etwas eigenartig Vertrautes, mit ein wenig fremden Elementen; ein reizvoller Mix.
Schön, dass du den Thread von 2014 wieder hast aufleben lassen, ich bin jetzt erst darauf gestossen.
Ich schließe mich an! Das ist ja eine echte, auch für mich persönliche, Horizont- Erweiterung.
Was die Bilder an herrlichen Motiven zeigen, hätte ich nicht im Entferntesten in diesem Land vermutet.
Und zum Beispiel auch ein Berg, höher als die Alpen: ich wäre nie drauf gekommen.
Gruß
rainer

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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Josefine » So 17. Mai 2015, 16:42

Ich finde es auch sehr interessant, Fotos von Georgien zu sehen. :)
Auch ich werde dort nie hinkommen. Na ja, die ganze Welt kann man ja auch nicht bereisen. ;)

Danke für das Zeigen Deiner Bilder. >:d<

Gruß
Josefine
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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Florecilla » So 17. Mai 2015, 22:17

Danke, Martin, dass du uns so viele Eindrücke von deinem derzeitigen Zuhause gezeigt hast. Irgendwie macht man sich von diesem Land, das gar nicht so weit entfernt ist, nie ein richtiges Bild. Dass es aber so schön und vielseitig mit diesen unterschiedlichen Facetten ist, hätte ich nicht gedacht und muss ich zu meiner Schande gestehen.
Hasta luego,
Florecilla (Margit)

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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Oliva B. » So 14. Jun 2015, 19:10

Martin, ich sehe gerade in den Nachrichten die schrecklichen Bilder aus Tiflis...
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben Meldung. Für morgen ist Staatstrauer angeordnet.

Ist die Situation inzwischen unter Kontrolle? Wie geht es euch?

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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von deniamartin » So 14. Jun 2015, 20:21

Tja, der Bericht ist nicht übertrieben. Gestern Abend kam nach tagelanger Hitze ein schweres Gewitter mit schwerem Regen. Dabei hat es weniger die Innenstadt als vielmehr zwei weiter westlich gelegene Stadtteile getroffen, erst nach 4 Stunden ließ der Regen nach. Ich wohne oben am Berg, da kommt es schon mal gelegentlich vor, dass bei Wolkenbrüchen viel Wasser, auch mit Geröll und Schlamm, die Straße runterkommt, ich habe mir erst einmal nicht sehr viel dabei gedacht.
Nachdem der Regen nachließ, habe ich mich ins Bett gelegt, heute früh dann die bösen Nachrichten durch Anrufe von Mitarbeitern, wonach ich sofort unseren Krisenplan in Kraft gesetzt habe. Alle unsere Mitarbeiter/innen (22 deutsche, knapp 70 lokale) sind wohlauf, und heute scheint die Sonne wieder, als sei nichts gewesen.
Bisher gibt es 12 bestätigte Opfer, aber unzählige Menschen werden noch vermisst. Auch von den Tieren aus dem Zoo sind zwar einige wenige gefunden und zurückgebracht worden, aber es scheinen noch ein paar Tiger, Löwen und Wölfe in der Stadt unterwegs zu sein, sehr viele Tiere haben das Unwetter nicht überlebt.
Andere Bilder als die im Bericht oder im Internet kann ich auch nicht liefern, es wird aber noch sehr lange dauern, bis sich die Lage wieder normalisiert und die Schäden beseitigt sind. Für morgen wurde in Georgien Staatstrauer angeordnet.
Grüße aus Tiflis
Martin

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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von nixwielos » So 14. Jun 2015, 21:10

Das sind traurige news aus Deiner derzeitigen Heimat Martin, wir drücken die Daumen für eine rasche Normalisierung und hoffen, dass die Vermissten einfach irgendwo untergekommen waren.

Für die Zoo-Tier tut es uns unendlich leid, schlimm genug, so ein Leben in begrenzten Räumen, aber Freiheit auf diese Weise führt eher zum Tod als zur "Befreiung".

Elke, danke dass Du dieses Thema aufgegriffen hast!
Viele Grüße von Nicole und Stefan!
Life is too short to drink bad wine
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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von deniamartin » So 14. Jun 2015, 21:18

Was ich noch vergaß zu erwähnen: das Engagement der Tifliser Bevölkerung war beispiellos. Ich glaube, die halbe Stadt war letzte Nacht und heute früh auf den Beinen, um zu helfen! Obwohl ganze Stadtteile unter Wasser standen, gab es keine Plünderungen o.ä. So oft ich mich über das Verhalten der Autofahrter im Straßenverkehr geärgert habe, hier hat sich wieder eine tolle Solidarität gezeigt, jeder hat mitgeholfen, sich gekümmert, Kaffee gebracht oder sonst was. Auch das ist wieder ein Grund, warum mir der Abschied von hier im Herbst so schwer fallen wird :((
Viele Grüße, hier ist es schon spät!
Martin

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Re: Georgien: Bildbericht vom Rande Europas

Beitrag von Oliva B. » Di 23. Jun 2015, 14:21

@ den CBF-Korrespondenten vor Ort ;-)

Lieber Martin, ich habe mich noch nicht einmal für deinen Bericht aus Tiflis bedankt, obwohl ich doch um Antwort gebeten hatte. :oops: .

Hilfsbereitschaft und Solidarität scheinen in Georgien nicht nur in Krisenzeiten die Menschen zusammenzuschweißen. Ich vermute, dass wie in vielen armen Ländern auch Gastfreundschaft diese Menschen auszeichnet, und glaube dir gerne, dass dir der Abschied schwer fallen wird.

Ist das Wetter inzwischen besser geworden, so dass die Schäden in der Zwischenzeit beseitigt werden konnten?
Hat sich die Lage wieder entspannt?

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