Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

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Kiebitz
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Kiebitz » Do 26. Sep 2019, 12:16

If you can't beat them, sue them...
Ich gehe davon aus, bzw. glaube es zu wissen, dass Pepe der Initiator der Klage war.
Wenn der Bau abgerissen wird, ist das sicherlich auch eine interessante Sache für einschlägige deutsche Zeitungen.

Hier noch ein Link zu viel juristischem Hin und Her, auf spanisch:
http://teuladamorairadigital.es/art/896 ... do-masymas
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von nurgis » Do 26. Sep 2019, 13:38

Auf die Idee muß man erst einmal kommen. :-o Auf Messen hatte ich oft Konkurenten in Sichtweite , die hätte ich ja dann alle abkassieren können. ;)
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Oliva B. » Do 26. Sep 2019, 14:49

Kiebitz hat geschrieben:
Do 26. Sep 2019, 12:16
[...]
Ich gehe davon aus, bzw. glaube es zu wissen, dass Pepe der Initiator der Klage war.
[...]

Wie ich gestern geschrieben habe, ist das der Fall. Die Pepe la Sal, S. L., legte damals Berufung ein.

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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Miesepeter » Do 26. Sep 2019, 17:57

Mich stört das Wort "lgalizable", d.h. legalisierbar in der Verteidigung des Mas y Mas Managers. Also ist da etwas nicht legal, und ich tippe mal auf eine Bauausführung, ohne es mit den Bauauflagen ernst genommen zu haben. Das war (und ist auch heute noch vereinzelt) weit verbreitet, d.h. man baut was man will und versucht hinterher, mit kleinen Aufmerksamkeiten an die Verantwortlichen, nachträgliche Absegnungen zu bekommen. Vor ca. 30 Jahren war das problemlos, aber die Zeiten haben sich geändert, auch für den Herrn Fornés.
Die Schadenersatzklage des Konkurrenten ist juristisch berechtigt. Über die Höhe müssten Nachweise erbracht werden. Eine ineressante Frage wäre, ob hier Erträge aufgrund einer gesetzeswidrigen Tätigkeit erwirtschaftet wurden, was sich ungünstig für den Beklagten auswirken dúrfte.
Dann stört mich auch der Ausdruck "negligencia involuntaria", d.h. ungewollte Fahrlässigkeit, die der Gemeinde unterstellt wird. Ohne weitere Einzelheiten zu kennen kann ich diesem Vorwurf nicht folgen. Der Schuldige ist einzig und allein der Herr Fornés, der sich nicht vollumfänflich an die Bauauflagen hielt und damit die entsprechenden Amtshandlungen einschl. behördliche Schließung der Gewerbeeinrichtung auslöste.
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Eisbär » Do 26. Sep 2019, 20:39

Hallo,
die Details der Gegebenheiten vor Ort in diesem Fall kenne ich nicht.

Ich dachte zumindest bis anhin, dass es in der Regel nicht sehr sinnvoll wäre, überhaupt in eine Baranca hinein zu bauen, z.B. wegen der Verhinderung des korrekten Abflusses bei hohen Regenmengen.

Gruss
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Cozumel » Do 26. Sep 2019, 22:44

Die orthodoxe Kirche in Altea wurde auch in einen Barranco gebaut und sollte eigentlich wieder abgeriffen werden.

Die steht noch und wird sicher auch nicht abgerissen.

Orthodoxe Kirche, Altea
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von Miesepeter » Fr 27. Sep 2019, 16:20

Bebauungen in Wadis und Barrancos d.h trockene Flußläufe sind unzulässig. Das Problem liegt in den sich überschneidenden Zuständigkeiten der Gemeinden und der Wasserwirtschaftsämter (Confederacione Hidrograficas), die sich untereinander nicht absprechen und das auch kontrollieren. Die Gemeinden erteilen Genehmigungen unbeschadet evtl. bestehender Rechte seitens Dritter (Naturschutz, Küstenschutz, Kulturschutz, Lufthoheit u.a.m.) und überlassen gerne dem Interessenten, sich selbst darum zu kümmern was vielfach einfach durch (vorgetäuschte) Unwissenheit übergangen wird. Un dann kann es viele Jahre dauern, bis jemad (wenn überhaupt) auf die Illegalität aufmerksam wird.
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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von hundetraudl » Sa 28. Sep 2019, 19:46

Oliva B. hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 18:19
Kiebitz hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:47
Es gibt keine Bananen mehr bei Masymas, Küstenstraße Moraira Calpe.
Gestern der vorläufig letzte Akt: Die Polizei hat alle Eingänge versiegelt.
Wer mehr wissen möchte:
http://teuladamorairadigital.es/art/895 ... de-moraira
Wer des Spanischen nicht mächtig ist, der nutze Deepl.
Anmerkung: Ist schon komisch: Kaum ist die PP abgewählt, schon werden Die Schandflecken getilgt.

PS: Für uns kein Verlust. Obwohl wir kaum 500 Meter davon entfernt wohnen, haben wir fast nie da eingekauft. Mercadona, Lidl, Aldi und Wochenmarkt waren immer besser und günstiger. Und die 24 Stunden Lichtverschmutzung hat auch ein Ende, hoffe ich wenigstens.
Was heißt hier "Schandfleck"? Das war schließlich keine Mülldeponie, sondern ein normaler Supermarkt (wobei es keine Rolle spielt, ob mit oder ohne Genehmigung). Rechts und links der Küstenstraße gibt es genug von diesen "Schadflecken", sofern man Supermärkte, Geschäfte oder Industriegebäude als solche betrachtet. Der Geschäftsführer von Mas y Mas hofft auf Legalisierung und spricht von Fahrlässigkeit der Stadtverwaltung Teulada-Moraira, was die Gerichte offenbar anders sehen.

Für uns war der nahegelegene Mas y Mas mit seiner Fischtheke (täglich frisch von den Lonjas) eine Alternative zu der Fischtheke bei Pepe la Sal, von der ich nicht sehr angetan bin, und zu den deutlich weiter entfernten Discountern, die du aufgezählt hast.
Hier kann ich nur zustimmen. Wir werden den mas-ymas sehr vermissen. Gute Fleischqualität, gute Fischqualität.
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Re: Spanien, die Bananenrepublik vom Feinsten!

Beitrag von nurgis » Sa 28. Sep 2019, 22:45

Auch ich fand das Angebot von Mas y Mas gut, besonders bei Frischfisch. Bei dem nahen Mitbewerber fand ich dieses Angebot nicht so toll. Außerdem differieren die Preise erheblich. Man muß es sich leisten können beim Platzhirschen einzukaufen, was nicht unbedingt die bessere Ware ist.
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