Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen Welt

Ereignisse und aktuelle Geschehnisse aus Politik, Wirtschaft und Umwelt (Klima-, Natur- und Tierschutz) werden hier diskutiert.
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Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen Welt

Beitragvon vitalista » Do 14. Mai 2015, 11:51

Ist die Krise auch eine Chance?
Jordi Pilgem hat bereits 2009 das Buch: "Buena Crisis. Hacia un mundo postmaterialista" veröffentlicht.

Hier ein wirklich interessantes Feature vom WDR 5, das zum Nachdenken anregt. Wenn aus der Not heraus das soziale und ökologische Bewusstsein wächst, hat die crisis wirklich was Gutes:

http://www.wdr5.de/sendungen/dok5/barce ... e-100.html
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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon Cozumel » Do 14. Mai 2015, 11:59

Ja, das erscheint logisch, vitalista.

Aber in der Krisis vergisst man auch gerne Massnahmen, die umweltverträglich sind, weil sie einfach teurer sind.
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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon sol » Do 14. Mai 2015, 12:02

wird nischt--nur klein/ klein

wird in Berlin schon jahrelang probiert

zurück in die Steinzeit-------
Gruss aus Berlin--
Wolfgang und Traudel

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon vitalista » Do 14. Mai 2015, 15:53

@ cozumel:
Tauschringe, wo du für deinen geleisteten Dienst bei der "Zeitbank" einen "Scheck" bekommst, den du für andere Dienste eintauschen kannst,
der Tauschmarkt auf Barcelonas Virreina Platz, wo eins zu eins Waren getauscht werden,
die Konsumkooperative „Aixada“, in der sich 40 Familien zusammengetan haben, um direkt bei den Erzeugern in der Nachbarschaft Bio-Lebensmittel zu kaufen und sie in einer einfachen Halle zu verkaufen,
oder die Reparaturwerkstatt, wo du lernen kannst, Dinge zu reparieren, all sowas ist umweltverträglich.
Nicht zuletzt, Zitat: "Seit der Krise sinkt die Müllmenge jedes Jahr um 5%. Das liegt auch daran, dass weniger konsumiert wird"
Ich denke, man sollte den Blick nicht nur auf die großen, für mich (mehr oder weniger) unbeeinflussbaren Massnahmen richten und darüber all die kleinen, auf den ersten Blick unbedeutsamen vergessen, zu deren Wachsen ich was beitragen kann.

Insofern kann ich auch @sols 'wird nischt-- nur klein/klein' nicht beipflichten.
Es wäre blauäuig anzunehmen, die Welt könne verändert werden. Veränderungen brauchen Zeit, viel Zeit. Mir reicht es schon, wenn bei einigen wenigen Menschen das Denken und Fühlen verändert wird.
Wieviel Konsum ist nötig= wieviel Geld brauche ich tatsächlich?
Tut mir das Leben im Materialismus gut, ist es erstrebenswert?
Z.B.ein Mitglied eines Tauschrings, dessen Leben bisher auf Konsum ausgerichtet war und jetzt die Erfahrung macht, welch ein beglückendes Gefühl es sein kann, alten Menschen eine Hilfe und Begleitung in bestimmten Lebenslagen zu sein, stellt sein bisheriges Handeln in Frage. Stellt fest, während es mit dem Geldverdienen gut klappte, schlich unbemerkt eine soziale Verarmung in sein Leben.
Diese Erfahrung, das Hinterfragen was brauche ich, um zufrieden und glücklich zu leben, hätte er ohne die Krise vermutlich nicht gemacht. Insofern kann die Krise "gut" sein.
In diese Steinzeit gehe ich gerne zurück...
Wer morgens zerknittert aufsteht, hat tagsüber noch Entfaltungsmöglichkeiten!

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon Reisender » Do 14. Mai 2015, 16:13

vitalista hat geschrieben:@ cozumel:
Tauschringe, wo du für deinen geleisteten Dienst bei der "Zeitbank" einen "Scheck" bekommst, den du für andere Dienste eintauschen kannst,
der Tauschmarkt auf Barcelonas Virreina Platz, wo eins zu eins Waren getauscht werden,
die Konsumkooperative „Aixada“, in der sich 40 Familien zusammengetan haben, um direkt bei den Erzeugern in der Nachbarschaft Bio-Lebensmittel zu kaufen und sie in einer einfachen Halle zu verkaufen,
oder die Reparaturwerkstatt, wo du lernen kannst, Dinge zu reparieren, all sowas ist umweltverträglich.
Nicht zuletzt, Zitat: "Seit der Krise sinkt die Müllmenge jedes Jahr um 5%. Das liegt auch daran, dass weniger konsumiert wird"
Ich denke, man sollte den Blick nicht nur auf die großen, für mich (mehr oder weniger) unbeeinflussbaren Massnahmen richten und darüber all die kleinen, auf den ersten Blick unbedeutsamen vergessen, zu deren Wachsen ich was beitragen kann.

Insofern kann ich auch @sols 'wird nischt-- nur klein/klein' nicht beipflichten.
Es wäre blauäuig anzunehmen, die Welt könne verändert werden. Veränderungen brauchen Zeit, viel Zeit. Mir reicht es schon, wenn bei einigen wenigen Menschen das Denken und Fühlen verändert wird.
Wieviel Konsum ist nötig= wieviel Geld brauche ich tatsächlich?
Tut mir das Leben im Materialismus gut, ist es erstrebenswert?
Z.B.ein Mitglied eines Tauschrings, dessen Leben bisher auf Konsum ausgerichtet war und jetzt die Erfahrung macht, welch ein beglückendes Gefühl es sein kann, alten Menschen eine Hilfe und Begleitung in bestimmten Lebenslagen zu sein, stellt sein bisheriges Handeln in Frage. Stellt fest, während es mit dem Geldverdienen gut klappte, schlich unbemerkt eine soziale Verarmung in sein Leben.
Diese Erfahrung, das Hinterfragen was brauche ich, um zufrieden und glücklich zu leben, hätte er ohne die Krise vermutlich nicht gemacht. Insofern kann die Krise "gut" sein.
In diese Steinzeit gehe ich gerne zurück...


Ich kann da in jeder Hinsicht zustimmen und deshalb bin ich auch der Meinung dass diese Krise einen "Sinn" hat. So wie es - immer noch - läuft, kann und darf es nicht weiter gehen! Die Erde verliert dabei, die Gemeinschaften verlieren und der einzelne Mensch verlieht, nämlich das Wichtigste, was er hat: sich!!
Die Krise ist auch eine Chance. Weg vom Kapitalismus, der Ellenbogengesellschaft, hin zu einem besseren Leben mit weniger sinnlosem Quatsch, den man nicht braucht und mehr Zeit für sinnvolles. Kunst, Kultur, Miteinander, Liebe, Leben!
Aber selbstverständlich, ein krasser Wechsel tut erst einmal weh, das geht nicht von heut auf Morgen. Es kommt darauf an, ob wir die Kraft und den Willen haben füreinander da zu sein, besonders für die Armen. Dann kann die Krise zum Startpunkt einer neuen, besseren Welt werden. Es liegt an uns!
Veränderungen der Welt fangen immer bei uns selbst an.

Das Leben ist eine große Reise. Genieße sie!

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon maxheadroom » Do 14. Mai 2015, 18:46


Hola todos,
da muss ich doch auch noch meine 5 cent dazugeben :-? ICh pflichte vitalista und Reisendem bei, habe natuerlich auch noch meine eigenen Gedanken, die da wären : Treffen sich zwei Planeten im Weltraum sagt der eine zum anderen Du siehst aber schlecht aus, ja ich weiss ich habe homo sapiens, oh sagt der andere macht dir keine Sorgen hatte ich auch mal das geht vorbei >:) >:)
Und so wird es natuerlich auch kommen wenn wir nicht irgendwie das in die Tat umsetzen was wir immer behaupten "Wir seien intelligente Lebewesen" :lol: Wie auch Hawkins schopn bemerkte die groesste Gefahr der naechsten 100 Jahre wird die künstliche Intelligenz sein, denn die koennte irgendwie feststellen wir sind irgendwie nicht nützlich sondern stören nur.
Die anderen Gedankengänge fuer ein "vernuenftiges Leben " haben soviele Leute schon vorgedacht aber leider nur wenige umgesetzt. Möchte dazu nur ein paar Saetze von George Calin zitieren:
Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
und noch eine kleine Passage
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
Aus seinem Text "Zeit zu Leben und zu Lieben"
Er hat viele Probleme treffender formuliert wie ich das jetzt auf die schnelle koennte, aber da gibt es noch viele andere.
Wie eben auch der Aufruf "Wenn nicht wir, wer dann " oder eben der Satz aus dem alten Song von Mc Guire "you don´t believe we are on the eve of destruction" und so weiter und so weiter von den alten Philosophen gar nicht zu reden.
Aber mal sehen wo´s lang geht >:) >:)
Saludos
maxheadroom


Even when you win the ratrace, you are still a rat
Pan de ayer, carne de hoy y vino de antaño, salud para todo ano
Soy optimista, incluso mi tipo de sangre es positiva.
La buena vida es cara. Hay otra más barata - pero esa no es vida.

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon Reisender » Do 14. Mai 2015, 19:12

maxheadroom hat geschrieben:
Hola todos,
da muss ich doch auch noch meine 5 cent dazugeben :-? ICh pflichte vitalista und Reisendem bei, habe natuerlich auch noch meine eigenen Gedanken, die da wären : Treffen sich zwei Planeten im Weltraum sagt der eine zum anderen Du siehst aber schlecht aus, ja ich weiss ich habe homo sapiens, oh sagt der andere macht dir keine Sorgen hatte ich auch mal das geht vorbei >:) >:)
Und so wird es natuerlich auch kommen wenn wir nicht irgendwie das in die Tat umsetzen was wir immer behaupten "Wir seien intelligente Lebewesen" :lol: Wie auch Hawkins schopn bemerkte die groesste Gefahr der naechsten 100 Jahre wird die künstliche Intelligenz sein, denn die koennte irgendwie feststellen wir sind irgendwie nicht nützlich sondern stören nur.
Die anderen Gedankengänge fuer ein "vernuenftiges Leben " haben soviele Leute schon vorgedacht aber leider nur wenige umgesetzt. Möchte dazu nur ein paar Saetze von George Calin zitieren:
Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
und noch eine kleine Passage
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
Aus seinem Text "Zeit zu Leben und zu Lieben"
Er hat viele Probleme treffender formuliert wie ich das jetzt auf die schnelle koennte, aber da gibt es noch viele andere.
Wie eben auch der Aufruf "Wenn nicht wir, wer dann " oder eben der Satz aus dem alten Song von Mc Guire "you don´t believe we are on the eve of destruction" und so weiter und so weiter von den alten Philosophen gar nicht zu reden.
Aber mal sehen wo´s lang geht >:) >:)
Saludos
maxheadroom




:-D eigene Gedanken sind immer gut :-D
Ja Du hast recht.
Ich für mich, wie viele Andere, habe den Weg des Buddhismus gefunden. Ich will hier auf keinen!!! Fall missionieren, nur erklären und jeder soll den Weg gehen, den er will und kann.
Für mich ist nur klar, dass ich mich nur selbst ändern kann und dann hoffe dass Andere durch Einsicht einen ähnlichen Weg gehen. Klar, ich sage meine Meinung, gehe zu Demos, diskutiere. Trotzdem kann ich nur etwas ändern, wenn ich meinen Weg gehe, der hoffentlich der Richtige ist. Mich verändere, Moral lebe und nicht predige. Anstöße kann ich geben und Einsichten vermitteln. Nur so schaffen wir eine andere Welt.
Es ist schwer aus den gängigen Wegen auszubrechen, besonders, wenn man für Andere sorgen muss, das ist klar. Da sind Rentner in einer sehr priviligierten Lage. Aber unsere Erfahrung können wir weiter geben und Vorbild sein, das ist sehr viel.
Saludos, einen schönen Abend!

Das Leben ist eine große Reise. Genieße sie!

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon maxheadroom » Do 14. Mai 2015, 22:31

Reisender hat geschrieben: :-D eigene Gedanken sind immer gut :-D
Ja Du hast recht.
Ich für mich, wie viele Andere, habe den Weg des Buddhismus gefunden. Ich will hier auf keinen!!! Fall missionieren, nur erklären und jeder soll den Weg gehen, den er will und kann.
Für mich ist nur klar, dass ich mich nur selbst ändern kann und dann hoffe dass Andere durch Einsicht einen ähnlichen Weg gehen. Klar, ich sage meine Meinung, gehe zu Demos, diskutiere. Trotzdem kann ich nur etwas ändern, wenn ich meinen Weg gehe, der hoffentlich der Richtige ist. Mich verändere, Moral lebe und nicht predige. Anstöße kann ich geben und Einsichten vermitteln. Nur so schaffen wir eine andere Welt.
Es ist schwer aus den gängigen Wegen auszubrechen, besonders, wenn man für Andere sorgen muss, das ist klar. Da sind Rentner in einer sehr priviligierten Lage. Aber unsere Erfahrung können wir weiter geben und Vorbild sein, das ist sehr viel.
Saludos, einen schönen Abend!


Hola todos y Reisender,
da ist mir doch aus den Tiefen meines Biocomputers die folgende Parabel in den Sinn gekommen, wie Du den Buddhismus erwaehnt hast, hat nix direkt mit diesem zu tun aber stellt schon einen "netten" Gedankengang dar :)
Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre,
wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden,
bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter,
die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken,
wo die Menschen sie solange nicht finden würden,
bis sie reif genug sein würden.
Einer der Götter schlug vor,
die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken.
Aber schnell erkannten die Götter,
dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit
dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor,
die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken.
Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr,
dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.
Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag:
"Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken.
Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist,
denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."
Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert
und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.


Gutes Versteck , bis heute hat´s keiner gefunden >:) >:)

Saludos
maxheadroom, der sich manchmal auch den Gedankengängen von Albert Einstein anschliesst:
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen ... Aber beim Universum bin ich mir noch nicht so sicher.. " >:) >:)

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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon vitalista » Do 14. Mai 2015, 22:49

Zum Thema Vorbild fällt mir ein, was meine Eltern bei Erziehungsthemen sagten:
Es nützt die beste Erziehung wenig, viel wichtiger ist vorzuleben in welche Richtung ich meine Kinder gehen sehen möchte.
Es ist schwierig, die eigenen Ideale zu leben, da gibt es häufig Abzweigungen...
Aber solange ich mal innehalte, überprüfe, ob es noch mein Weg ist, den ich gehe, komme ich schon wieder auf den richtigen.
Und speziell eine Krise ist Auslöser, sich zu hinterfragen.

Insofern hat mir dieses Feature so gut gefallen, wenn ich beginne, auch das Positve in einer wirklich schweren Lebensphase zu sehen, nimmt das der Krise die Ausweglosigkeit.
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Re: Gute Krise. Auf dem Weg zu einer postmaterialistischen W

Beitragvon Reisender » Fr 15. Mai 2015, 10:09

Guten Morgen,
da kann ich Euch nur zustimmen.
Wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße,
Klaus

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