Arbeitslosigkeit spanien

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Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von spannc » Do 28. Jun 2018, 14:18

Meint ihr dass sancez etwas verändern kann?

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von spannc » Mo 2. Jul 2018, 14:12

Ich wollte damit keinen beleidigen oder angreifen ich weiß dass es in Valencia im Moment nicht so supi läuft.

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Oliva B. » Mo 2. Jul 2018, 15:09

Hallo spannc,

es existiert bereits ein Thread über die Arbeitslosigkeit in Spanien...
spannc hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 14:12
Ich wollte damit keinen beleidigen oder angreifen ich weiß dass es in Valencia im Moment nicht so supi läuft.
Trotzdem frage ich mich, was du uns mit diesen beiden Beiträgen (du hast noch einen weiteren Thread über die Arbeitslosigkeit in Andalusien eröffnet... :-? ) sagen möchtest? Und wer soll sich von dir angegriffen und beleidigt fühlen? :-o

Wir sind alle keine Hellseher. Wie sich die Arbeitslosenquote unter Ministerpräsident Sanchez entwickeln wird, bleibt abzuwarten, aber die Zahlen der letzten 10 Jahre lassen sich vergleichen. Diese Seite (auf Deutsch) habe ich extra für dich herausgesucht. :d

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Hessebub » Mo 2. Jul 2018, 19:45

Verkehrte Welt :-s
Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :mrgreen:

LG Wolfgang

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Oliva B. » Mi 4. Jul 2018, 14:39

Das Handelsblatt schrieb am 3.7.2018:

"Arbeitslosigkeit in Spanien fällt auf tiefsten Stand seit 2008
Spanien scheint die Krise endgültig hinter sich zu lassen. Die Wirtschaft des südeuropäischen Landes wächst deutlich stärker als im EU-Durchschnitt." Weiter lesen...

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Miesepeter » Do 5. Jul 2018, 17:07

Der zitierte Zeitungsartikel sagt ganz deutlich "Die Zahl der als jobsuchend REGSITRIERTEN Frauen und Männer sank um knapp 90.000 auf 3,16 Millionen...". Das ist wieder mal Augenwischerei, denn die Zahl der tatsächlich, also auch NICHT REGISTRIERTEN Arbeitslosen, d.h. nicht Erwerbstätigen ist wesentlich höher. Erfasst als Arbeitlose(r) werden für die Statistik aber nur Empfänger von Arbeitslosenunterstützung. Weiterhin werden nicht erfasst, wer in zahlreichen Umschulungs- und Weiterbildungsinitiativen integriert wird und/oder das zeitlich begrenzte Anrecht auf Arbeitslosengeld verwirkt hat. Die tatsächliche Arbeitslosigkeit schätzen eingeweihte Kreise bei Anwendung der in den USA dafür verwendeten Masstäbe auf 28,9%.
Spaniens grösstes Problem ist aber die öffentliche Verschuldung, die aber seit Monaten einfach weggeschwiegen wird, nachdem sie mit 103% des BSP beziffert wurde, also bereits nicht mehr bezahlbar ist. So sollte man auch die überschnelle Bereitschaft zum Vorschlag A. Merkels für eine Rückfuhrung von "Flüchtlingen", die über Spanien nach Deutschland eingereist sind betrachten. Aus der tiefen seit über 10 Jahren über Spanien kreisenden Krise kann sich das Land aus eigener Kraft unmöglich befreien, und macht auch gar keine Anstalten dazu, ausser höherenn oder neu erfundenen Steuern. So mussten für die Rentenzahlungen des Monats Juli umfangreich Kredite aufgenommen werden - in der Rentenkasse herrscht schon lange gähnende Leere. Das Schiff sinkt, aber im Ballsaal wird weiter kräftig gefeiert.
Zahlen raten ist besser als Raten zahlen.
"Deutschland ist zu stark, wir müssen es vernichten" - W. Churchill 1936
"Ich werde Deutschland zermalmen" F.D. Roosevelt 1932

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von spannc » Do 5. Jul 2018, 19:39

Dafür sehen die U-Bahnstationen aber glänzend in Alicante und Valencia.

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Oliva B. » Do 5. Jul 2018, 19:58

Miesepeter hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 17:07
Der zitierte Zeitungsartikel sagt ganz deutlich "Die Zahl der als jobsuchend REGSITRIERTEN Frauen und Männer sank um knapp 90.000 auf 3,16 Millionen...". Das ist wieder mal Augenwischerei, denn die Zahl der tatsächlich, also auch NICHT REGISTRIERTEN Arbeitslosen, d.h. nicht Erwerbstätigen ist wesentlich höher. […]
Und du meinst, das sei in anderen Ländern anders? :mrgreen:

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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von Miesepeter » Fr 6. Jul 2018, 08:05

Andere Länder stehen aber doch gar nicht zur Debatte. Und ich "meine" auch gar nichts. Es ist nur weider mal so, dass die Wirklichkeit verschleiert wird, was ja auch nichts Neues ist. Warum schweigt man sich über die schon erwähnte (katastrophale) öffentliche Verschuldung aus? Warum ebenso wenn es um Inflation und Lebenshaltungskosten geht (nicht weniger katastrophal)? Auch so ein Beispiel: in Letzteren wird die Preisentwicklung für Energie und Frischwaren nicht berücksichitgt und damit spürbar verschleiert (erinnert an die Erfolgspropaganda der seinerzeitigen 5-Jahresplände der DDR). Oder auch "Überholen ohne aufzuholen". Nämlich DAS und nichts anderes ist aus De Guindos (seines Zeichens ggw. Minister für wirtschaft und Wettbewerb) vollmundigen Schwärmereien bzw. Faseleien zu hören, wenn er für 2022 eine Arbeitslosenquote von 7% verkündet. Aber im Faseln sind die Politiker ja wahre Meister, und können sich das erlauben, weil sie vom durch Statistiken verdummten Volk auch noch gewählt wurden und werden.
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Re: Arbeitslosigkeit spanien

Beitrag von spannc » Mo 16. Jul 2018, 10:32

Guten Morgen,

Was heißt denn konkret Verschuldung? Sind die Bürger so hoch verschuldet oder der Staat aus Madrid? Und vorallem wie konnte es dazu überhaupt kommen?

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