Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

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Oliva B.
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Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von Oliva B. » Di 28. Nov 2017, 19:09

Diese Schlagzeile erschütterte dieser Tage die Deutschen.
Tatsache ist: Schweizer, Spanier und Italiener (in dieser Reihenfolge) leben in Europa am längsten. Quelle

Deutschland findet man eher im Mittelfeld (Platz 18 von 28), andere EU-Nationen leben scheinbar gesünder, wenn man dem Länderbericht der EU-Kommission Glauben schenkt.
Zitat: "Eine Rolle spielen demzufolge beeinflussbare Risiken wie Alkohol, Rauchen und Fettleibigkeit. Gleichzeitig gibt Deutschland besonders viel Geld für Gesundheit aus ." Quelle.

Dabei sollen lt. einem deutschen Versicherungsunternehmen, das auch Produkte in der Sektion Altersvorsorge anbietet, die Lebenserwartung folgende Faktoren steigern:
  • • Steigender Wohlstand
    • Medizinischer Fortschritt
    • Arbeitsbedingungen
    • Lebensweise
    • Soziale Fürsorge
    • Hygiene
    • Bildungsniveau
Fakt jedoch ist:
Ein 2015 in Deutschland geborenes Baby kann statistisch gesehen im Durchschnitt mit 80,7 Lebensjahren rechnen. In Spanien waren es jedoch 83, in Italien 82,7 und in Frankreich 82,4 Jahre. Hier ist vor allem der Lebensstil anders als in Deutschland. Quelle

Warum Spanien in puncto Lebenserwartung besser abschneidet als Deutschland, darüber gibt es noch andere Theorien.
Ich möchte nur ein paar davon erwähnen:
  • Die gesunde Mittelmeerdiät, die Menschen im Süden Europas älter werden lässt als im Norden.
    Der Schwerpunkt "der Mittelmeerdiät" liegt auf Gemüse, Nüsse und Samen, Salat, Obst, Knoblauch, wenig rotem Fleisch, moderate Mengen an Fisch und Geflügel, der Verwendung von Olivenöl sowie mäßiger Rotweinkonsum zu den Mahlzeiten.
    Apropos: es gibt eine Butter-/Olivenölgrenze sowie eine Bier-/Rotweingrenze. Die Olivenöl-Rotweingrenze verläuft auf jeden Fall südlich der deutsch(sprachigen) Lande. ;)
    Mittelmeerdiät.JPG
    Mittelmeerdiät: ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise
    ODER
    die größeren Familienverbände, in denen die Menschen in Südeuropa noch in leben (im Gegensatz zu den Mittel- und Nordeuropäern).
    ODER
    die geringere Bevölkerungsdichte? In Spanien leben deutlich weniger Menschen in Großstädten , sondern eher in beschaulichen Städtchen und Dörfern.
    ODER
    die beneidenswerte Lebenskunst der Südeuropäer, die den Wert ihrer Freizeit höher schätzen als einen höheren Verdienst? :-?
Und jetzt die entscheidende, jedoch nicht ganz ernst gemeinte Frage:
Können von all den Vorteilen auch Ausländer profitieren, die sich hier niedergelassen haben, sofern sie sich der südlichen Mentalität anpassen? :-?

Was meint ihr? :)

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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von villa » Di 28. Nov 2017, 19:30

Ich bin überzeugt davon.

Es ist ja auch bewiesen dass Mesnchen die in einer Partnerschaft leben älter werden, genau wie Hundehalter.

Meiner Meinung nach hat ein lages Leben (meine Oma wurde 102) viel mit Zufiedenheit zu tun. Nicht mit Geld, ok damit kann man sich vieleicht Zeit erkaufen aber keine Lebensqualität.
Wie du schreibest Spanier werten den Verdienst nicht so hoch wie Ihre Lebensqualität. Ich denke Mesnchen die immer denken sie müssten mehr haben und dem Geld hierherhetzen sind sicher nicht Glücklich. Mit Geld kann man keine echten Freunde kaufen, Glück ist auch nicht käuflich.

Gefühle wie Neid, Missgunst etc. sind in meinen Augen neative Energien die uns allen nicht gut tun.
Im Gegnzug sind Gefühle wie Zufriedenheit, Fröhlichkeit, sich mit andern Freuen wenn es ihnen gut geht etc. die Dinge die uns erfüllen sollten und uns so auch Energien geben.

Was ich mich allerdings Frage ist wie es weiter geht. Die Menschen die heute alt sind hatten als Kinder oft nicht viel, lebten nicht in grossen Städten, assen noch was Mutti gekocht hat und nicht Convenience. Kinder heute konsumieren doch viel mehr "Gift" aller Art.
Übergewichtige Kinder gibt es ja auch immer mehr.
Ob Sie auch noch so alt werden?. Umweltgifte, ein immer schnelleres Leben und Unsicherheit sind wohl kaum Lebensverlängernd.
Unsicherheit durch bedrohte Arbeitsplätze etc. nimmt ein Deutscher auch viel ernster und Macht sich Sorgen.

Es ist ja auch so dass höhere Bildungsgrade länger leben, wohl auch weil sie bewusster leben. Man könnte nun sagen die können es sich leisten, aber mal ehrlich, frisch gekocht ist nicht teuer, Convenience ist teurer aber schneller.
Hat die alleinerziehende Mama Zeit wenn sie zwischen Kindern und schlecht bezahlten Job jonglieren muss? Ich weiss es nicht. Sorgen hat sie obendrein weil sie auch nicht weiss ob sie ihren Kindern alles bieten kann was diese brauchen. Gute Bildung, Bewegung (Stadtkinder) etc.

Ich bin persänlcih überzeugt dass sich das Blatt wenden wird. Es kann nIcht ohne Folgen bleiben wenn wir viel zu viel ungesundes konsumieren, und Spanische Kinder essen auch bei weitem nicht mehr so gesund wie vor 50 Jahren. Nix mehr mit mediterraner Diät, sonder Pizza und Burger wie überall.
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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von maxheadroom » Di 28. Nov 2017, 20:12


Hola todos y Oliva,
danke fuer wieder einen schoenen und fundierten post

Zitat Oliva
Und jetzt die entscheidende, jedoch nicht ganz ernst gemeinte Frage:
Können von all den Vorteilen auch Ausländer profitieren, die sich hier niedergelassen haben, sofern sie sich der südlichen Mentalität anpassen? :-?

Was meint ihr?

Auf jeden Fall
1.) Wenn man bereit ist etwas abzuschalten "manana" = Was du heute kannst besorgen das verschiebe ruhig auf morgen. Denn was du heute kannst erleben kann dir morgen keiner geben!
2.) Ernaehrung, eben etwas weniger Fleisch, mehr Fisch und hie und ein copa tinto :razz:
Wein ist kein Zaubertrank, aber schmecken tut er.
Wissenschaftler der Universität von Koppenhagen haben herausgefunden, das Wein schlauer macht.
Ich denke dann funktionierts :)

Natuerlich kann man das ganze auch von einer anderen Seite aus betrachten >:)
Wie ich ja schon des oefteren erwaehnte zu jedem Thema hat sich schon einer der altvorderen einen oder mehrere Gedanken gemacht,
so spart man sich einige Denkarbeit :razz: :razz:
Simone de Beauvoir
Ich begreife nach wie vor nicht was ein alternder Mensch verliert
Die Jugend
Kann man die zu den Gütern des Lebens rechnen ?
Saludos
maxheadroom der nach dem Motto lebt das Leben erträgt man lachend oder gar nicht oder auch anders gesagt
Das Leben ist ein Märchen, erzählt von einem Narren, voller Klang und Wut, das nichts bedeutet. ( Shakespeare)
Saludos
maxheadroom

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Soy optimista, incluso mi tipo de sangre es positiva.
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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von nurgis » Di 28. Nov 2017, 21:26

@Villa, dein Beitrag reizt mich zu antworten.
Als Erstes, ich hoffe du hast Recht und Menschen in Partnerschaft (habe fast 50 Jahre geschafft) und Hundehalter (über 20 Jahre) leben länger. :)

Das Zweite, man kann sich keine Lebensqualität erkaufen. Dem stimme ich absolut nicht zu. Deine Oma wäre bestimmt nicht so alt geworden.hätte sie ständig Geldsorgen gehabt. Hätte sie nicht gewußt wie die Kinder ernähren, welche Schule und Ausbildung kann ich ihnen leisten, Wie bezahle ich die nächsten Rechnungen usw, usw. Da ist ein kleines Geldpolster schon sehr beruhigend und dadurch lebensverlängernd.

Das Dritte, warst du jemals voll berufstätig ? Manche Mütter kommen abends total fertig nach hause.Zig normale Aufgaben müssen erledigt werden
(eigene Erfahrung,als Selbstständige kommen noch ein paar dazu), dann sollst du dich noch ein paar Stunden in die Küche stellen und möglichst noch das Brot und die Nudeln selber ökologisch herstellen und das gesunde Gemüse aus deinem Garten oder von dem nahen Ökobauern verarbeiten. Ich kenne eine Frau die das schaffte,(allerdings nur Halbtagsjob) , aber ich gebe zu, ich schaffte es nicht.
LG Nurgis
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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von villa » Di 28. Nov 2017, 23:01

@ nurgis ist stimme dir zu dass Sorgen wegen Geldmangels nicht gesund sind, ich meint eher das mehr was viele erstreben. Reich sein... dass man genug zum Leben braucht töne ich ja auch an im Beispiel der Mama die kochen soll und nicht weiss ob sie ihren Kindern das nötig bieten kann.
Ich habe mich viele Jahre alles andere als gesund ernährt weil ich viel zu viel gearbeitet hab. Aber ich hatte keine Kinder, das hätte ich nicht geschafft, da muss ich ehrlich sein. Aber ich habe meine Eltern über einige Jahre unterstützt und war gelichzeitig Selbständig mit vielen Angestellten. Also auch da viel Verantwortung. (Resultat Burn-out und Lebensgefahr durch mein Gewicht von weniger als 38kg)

Aber ich bin überzeugt wenn man genug zum normal Leben hat ist das gut und man sollte nicht immer nach noch mehr streben. Sondern eben die kleinen Dinge des Alltag geniessen. Und ich glaube das kann der Spanier besser als wir "Nördler" da müssen wir noch üben.

Wenn ich Väter sehe die schuften wie die wilden für ein grosses Haus, schöne Urlaube etc. denke ich sie sollten besser mehr Zeit der Familie widmen und vieleicht ein keineres Haus haben.

Auch ich musste mein Leben radikal umstellen. Das führte zu meinem ersten Winter in Spanien, ich musste weg aus der gewohnten Umgebung um endlich abschalten zu können.

Heute zähle ich mich zu dem Teil der Menschheit der sich glücklich schätzen kann. Hab genug zum Leben und geniesse alles was mir der Alltag so bietet. Sauge schöne Momente in mich auf und versuche so wenig wie möglich schlechte Gedanken zu haben. Klar gibt es in jedem Leben die eine oder andere Sorge, aber ich behaupte mal dass ich im Leben sehr viel Glück hatte und habe und schätze mich Glücklich das es so ist. Genau so wie ich es als eine Verantwortung sehe auch ärmere Menschen zu unterstützen. Also etwas von dem was ich hab ab zu geben an die Mesnchen die eben nicht das Glück haben genug zu haben. Zumal es auch schön ist wenn man sieht wie sich die Menschen dann freuen. Das gibt mir doch viel mehr als etwas zu kaufen was ich nicht wirklich brauche.

Ich könnte noch lange weiter schreiben, was aber bei diesem Thema auch schwierig ist, da wie man sieht die Verständigung schwer ist, wie ist es genau gemeint. Genug haben zum Leben, was heisst das? Das sind sicher sehr persönliche Empfindungen.

Aber ich habe es in meinem Leben sehr intensiv erlebt. Glücklich sein heisst auch etwas positives Ausstrahlen und oh Wunder es passieren ganz viele gute Dinge um einem rum, schlecht drauf und plötzlich merkt man dass auch die vielen positiven Kleinigkeiten plötzlich ausbleiben.

Ich glaube der Text erfasst es recht gut :)


Urheber unbekannt

....... rosa Tütchen

Der Sinn des Lebens
...
Als ich eines Tages, wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ um über all das nachzudenken, was in meinem Leben schief lief, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.
Sie spürte meine Stimmung und fragte mich:
" Warum bist du traurig?"
" Ach", sagte ich " ich habe keine Freude im Leben, alle sind gegen mich und alles läuft schief. Ich habe kein Glück und weiß nicht wie es weitergehen soll."
"Hmmm", meinte das Mädchen, "wo hast du denn dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal, ich möchte da mal reinschauen."
" Was für ein rosa Tütchen?", fragte ich. " Ich habe nur ein schwarzes Tütchen." Wortlos reichte ich es ihr.
Sie sah hinein und erschrak. " Es ist ja voller Unglück, Albträume und voller schlimmer Erlebnisse!"
" Was soll ich machen, es ist eben so. Ich kann nichts daran ändern."
" Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. " Sieh hinein!"
Mit zitternden Händen nahm ich das rosa Tütchen und sah hinein. Ich konnte sehen das es voll war mit Erinnerungen an die schönen Moment im Leben, und das wo das Mädchen noch so jung war.
" Wo ist dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.
" Ach das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmer mich nicht weiter drum", sagte sie. Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Lauf des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich rein. Und immer wenn ich Lust habe oder beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Und wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann ahbe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja ich hatte was vom Leben, mein Leben hatte einen Sinn."
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und verschwand. Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen mit der Aufschrift "Für dich".
Ich öffnete es und sah hinein, es war leer, bis auf den kleinen Kuss, den ich gerade von dem kleinen Mädchen bekommen habe. Bei dem Gedanken daran mußte ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf dem Heimweg, nicht vergessend am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen!!

Ich wünsche euch allen ein rosa Tütchen!!!
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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von vitalista » Di 28. Nov 2017, 23:44

Ich glaube, die Zufriedenheit mit seinem Leben ist eine wichtige Grundlage für ein gutes, langes Leben.
Zufriedenheit kann sich schwer einstellen, wenn ich nicht genug zum Leben habe, das stimmt.
Aber prinzipiell geht es doch vielen unserer Mitbürger gut und trotzdem rennen sie im Hamsterrad ohne anzuhalten und sich zu fragen, was brauche ich wirklich. Statussymbole finde ich persönlich absolut überbewertet. Für mich ist meine Familie und Freundschaft weitaus wichtiger als materielle Dinge. Ich meine, in puncto Laissez-faire sind die Spanier uns in vielem voraus und Sonne und Mittelmeerdiät tragen auch zum Wohlbefinden bei.
Wer morgens zerknittert aufsteht, hat tagsüber noch Entfaltungsmöglichkeiten!

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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von sol » Mi 29. Nov 2017, 07:32

da kann man v i e l darüber schreiben-----
es kommt auf die Lebensverhältnisse und die GENE an----

ABER, der Unterschied zw. Spanien und Deutschland sind doch NUR 1,8 Jahre---------------
Gruss aus Berlin--
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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von Miesepeter » Mi 29. Nov 2017, 08:41

.....aber diese 1,8 Jahre will und sollte man in vollen Zügen geniessen und da hat Spanien in Sachen soziale Vergünstigungen (Sachleistungen) sehr viel zu bieten, was ich ausgiebig nutze.
Je weniger Sorgen sich man macht umso mehr geniesst man das Leben.
Viele schätzen Dich wegen Deines Charakters, andere hassen dich aus dem gleichen Grund.
Die grösste Verzweifelung eines Verzweifelten ist, andere nicht zur Verzweifelung bringen zu können.

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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von hundetraudl » Fr 1. Dez 2017, 14:00

nurgis hat geschrieben:@Villa, dein Beitrag reizt mich zu antworten.
Als Erstes, ich hoffe du hast Recht und Menschen in Partnerschaft (habe fast 50 Jahre geschafft) und Hundehalter (über 20 Jahre) leben länger. :)

Das Zweite, man kann sich keine Lebensqualität erkaufen. Dem stimme ich absolut nicht zu. Deine Oma wäre bestimmt nicht so alt geworden.hätte sie ständig Geldsorgen gehabt. Hätte sie nicht gewußt wie die Kinder ernähren, welche Schule und Ausbildung kann ich ihnen leisten, Wie bezahle ich die nächsten Rechnungen usw, usw. Da ist ein kleines Geldpolster schon sehr beruhigend und dadurch lebensverlängernd.

Das Dritte, warst du jemals voll berufstätig ? Manche Mütter kommen abends total fertig nach hause.Zig normale Aufgaben müssen erledigt werden
(eigene Erfahrung,als Selbstständige kommen noch ein paar dazu), dann sollst du dich noch ein paar Stunden in die Küche stellen und möglichst noch das Brot und die Nudeln selber ökologisch herstellen und das gesunde Gemüse aus deinem Garten oder von dem nahen Ökobauern verarbeiten. Ich kenne eine Frau die das schaffte,(allerdings nur Halbtagsjob) , aber ich gebe zu, ich schaffte es nicht.
Ich habe zwischen 8 und 12 Stunden täglich gearbeitet und das 7 Tage in der Woche, trotzdem habe ich fast jeden Tag gekocht.
Wenn ich mal nicht gekocht habe, sind wir ins Restaurant. :lol:
In dieser Zeit habe ich zusätzlich meinen Schwiegervater und 2 Hunde und einen grossen Garten versorgt. Komisch es ging immer irgendwie
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Re: Lebenserwartung in Deutschland niedriger als in Spanien

Beitrag von sol » Fr 1. Dez 2017, 14:48

hundetraudl hat geschrieben: Ich habe zwischen 8 und 12 Stunden täglich gearbeitet und das 7 Tage in der Woche, trotzdem habe ich fast jeden Tag gekocht.
Wenn ich mal nicht gekocht habe, sind wir ins Restaurant. :lol:
In dieser Zeit habe ich zusätzlich meinen Schwiegervater und 2 Hunde und einen grossen Garten versorgt. Komisch es ging immer irgendwie
du hattest ja auch kein smartphone , Fernseher, o.ä. zu " versorgen " :lol:
Gruss aus Berlin--
Wolfgang und Traudel Radochla

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