Bootsflüchtlinge über Mittelmeerrouten bis 2013

Ereignisse und aktuelle Geschehnisse aus Politik, Wirtschaft und Umwelt (Klima-, Natur- und Tierschutz) werden hier diskutiert.
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Josefine
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Re: Bootsflüchtlinge über Mittelmeerrouten bis 2013

Beitrag von Josefine » So 7. Jan 2018, 19:02

:-? Zu diesem Thema könnte man viele Fragen stellen. :-? Aber wer beantwortet die Fragen?
Oliva B. hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 18:06
Die erschütternde Nachricht: 3.116 Bootsflüchtlinge starben 2017 im Mittelmeer
Und wie kann man das verhindern?
Zum Beispiel, indem alle willigen Staaten diese Menschen vom afrikanischen Festland abholen, mit Schiffen oder per Flugzeug.
Wie viele Migranten bzw. Flüchtlinge werden nach evtl. Abhol-Aktionen noch nachkommen?

Welche Staaten werden sich dazu bereit erklären, die Menschen aufzunehmen? Viele Länder fallen mir da nicht ein.
.
Oliva B. hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 18:06
In Spanien wurden insgesamt 22.900 illegale Grenzübertritte registriert
Werden sie in Spanien bleiben?
Werden sie zurückgeschickt?
Wird für sie viele Jahre Sozialhilfe in Spanien gezahlt? Die Arbeitslosigkeit ist hoch in Spanien.
Oder werden sie weiter reisen, z.B. nach Deutschland, wo Fachkräfte benötigt werden und/oder es womöglich eine längerfristige, ggf. dauerhafte finanzielle Unterstützung gibt?


In diversen Talkshows wird immer wieder von Politikern und Experten festgestellt bzw. die Forderung in den Raum gestellt, dass die Fluchtursachen behoben werden müssen. Gibt es schon Erfolge?
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine

Miesepeter
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Re: Bootsflüchtlinge über Mittelmeerrouten bis 2013

Beitrag von Miesepeter » So 7. Jan 2018, 19:09

Die Frage "Und wie kann man das verhindern?" muss richtig heissen. "Wie können WIR bzw. ICH das verhindern?". und die Antwort darauf ist ganz einfach. GAR NICHT. Oder aber, die am meisten jammern nehmen ein paar "Flüchtlinge" bei sich zu Hause auf.
Je weniger Sorgen sich man macht umso mehr geniesst man das Leben.
Im Spiegelbild ist jeamd, der sein Spiegelbild betrachtet.
Die grösste Verzweifelung eines Verzweifelten ist, andere nicht zur Verzweifelung bringen zu können.

Scandy
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Re: Bootsflüchtlinge über Mittelmeerrouten bis 2013

Beitrag von Scandy » Mo 8. Jan 2018, 11:00

Miesepeter hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 19:09
Die Frage "Und wie kann man das verhindern?" muss richtig heissen. "Wie können WIR bzw. ICH das verhindern?". und die Antwort darauf ist ganz einfach. GAR NICHT. Oder aber, die am meisten jammern nehmen ein paar "Flüchtlinge" bei sich zu Hause auf.
Ich denke, hier sind eher Politik und Wirtschaft gefragt.
Wenn Menschen eine Perspektive im Heimatland haben, haben sie keinen Anlass, in eine unsichere Zukunft zu flüchten und dabei das Leben zu riskieren.

Scandy

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Re: Bootsflüchtlinge über Mittelmeerrouten bis 2013

Beitrag von Miesepeter » Mo 8. Jan 2018, 13:50

Aber Scandy, lass doch die Träumereien: den Politikern geht es einzig und allein um Wählerstimmen, damit sie weiter da bleiben wo sie sind und kräfitig von unseren Steuern leben. Adenauer ist eines der besten Beispiele: die vertriebenen Schlesier und Ostpreussen stimmen für ihne als er scheinheilig den Rand nicht voll genug bekommen konnte mit :" Wir werden nie auf die deutschen Ostgebiete verzichten". Und heute ist es weiterhin nicht viel anders nur eben mit den Vorgaben, die das (dumme) Volk hören will.
Je weniger Sorgen sich man macht umso mehr geniesst man das Leben.
Im Spiegelbild ist jeamd, der sein Spiegelbild betrachtet.
Die grösste Verzweifelung eines Verzweifelten ist, andere nicht zur Verzweifelung bringen zu können.

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