Nach Spanien in den Herbstferien???

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chupacabra
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von chupacabra »

Kommen wir aber wieder auf die Herbstferien zurück. Das ist schon ein interessantes Thema. Hatte ich gar nicht auf dem Radar, weil bei uns die Sommerferien gerade erst ausgelaufen sind.

Aufgrund der Zahlen, die ja in der Excel-Tabelle sehr gut nachvollziehbar sind, der zusätzlichen, neuen Daten (206) von gestern und auch aufgrund der Aussage von Spahn in Richtung Spanien wird von den Spanien-Experten hier niemand im Ernst glauben, dass Spanien für Oktober von der Risikoliste gestrichen wird? Auch Mallorca und Canarias werden darauf bleiben, so meine Einschätzung.

Die 50-7 Zahl lag gestern für ES bei 112 (für DE bei 10).

Die DE-Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten (also z. B. Spanien) ab dem 1. Oktober sind ja klar: 2 Wochen Quarantäne oder Quarantäne plus "Freikaufen" durch einen kostenpflichtigen Test ab den 5. Tag nach Rückkehr, was letztlich - ja nach Ergebnisgeschwindigkeit - auch schon 1,5 Wochen betragen kann. Oder kennt jemand eine andere Regelung? Das würde doch letztlich in der Konsequenz bedeuten, dass Herbstferien in Spanien - natürlich auch für viele andere Länder, die auf der Riskoliste des AA stehen (wird aktuell überarbeitet) - für einen großen Teil der Bundesbürger, gestrichen sind?

Warum gibt es keine Möglichkeit zum Umbuchen? Nun, es sind ja aktuell die Länder oder Cluster gar nicht bekannt, in die man umbuchen kann. Die weltweite Risikoliste des AA wird doch gerade überarbeitet. Da sollten doch relativ aktuelle Zahlen bzgl. des Covid-Stands einfließen?
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Oliva B.
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von Oliva B. »

Zu dem Thema noch ein paar Pressestimmen:

Der Tagesspiegel schrieb am 15.9.:
  • Auch die Kanarischen Inseln, die von Berlin als letzte Region Spaniens auf die „schwarze Liste“ der Gebiete mit Reisewarnung gesetzt worden waren, kämpfen noch mit Zahlen zwischen 80 und 90 Infektionen - für sie hellte sich die Lage zuletzt aber etwas auf.
Kölner Anzeiger gestern Abend:
  • Die Pandemie nötige Verantwortlichen und Reisewilligen weiterhin „einiges an Flexibilität ab“, so die Verbraucherzentrale NRW. Selbst eine Buchung und Planung wenige Wochen im Voraus sei fast unmöglich.[…]
    Für Spanien wurde wieder eine landesweite Reisewarnung ausgesprochen. Dort sind aktuell die Infektionszahlen hoch. Die allgemeinen Empfehlungen des Auswärtigen Amts gelten noch bis zum 30. September. Ab 1. Oktober möchte die Behörde zu länderspezifischeren Warnungen übergehen. Das sei ein „guter Ansatz, sollte aber nur ein erster Schritt sein“, sagte ein Konzernsprecher von Tui. Für die Branche sei es wichtig, dass es genauere und lokalere Warnungen gebe.
RedaktionsNetzwerk Deutschland am 12.9.:
  • Die Inzidenz ist ein entscheidendes Kriterium für die Bundesregierung für die Einstufung von Regionen und Ländern als Risikogebiete. Sie prüft, wie viele Menschen sich innerhalb der vergangenen sieben Tage durchschnittlich auf 100.000 Einwohner infiziert haben, der Grenzwert ist 50. Der “Informatikfehler” auf Mallorca solle binnen zwei Tagen behoben werden, es dann werden wieder verlässlich Neuinfektionen mit Covid-19 erfasst.
    “Wir verfolgen die Lageentwicklung und das Infektionsgeschehen auch auf den Balearen intensiv”, hieß es am Freitag aus dem Auswärtigen Amt […]. Die derzeit bestehende Einstufung als Risikogebiet und die Teilreisewarnung könnte aufgehoben werden, wenn sich die Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb des Schwellenwertes von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen stabilisiere. “Maßgeblich sind dabei aber konsistente Trends”, so ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.
    Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hatte hingegen schon Ende August Hoffnung gemacht: Würden die Zahlen unterschritten werden, könne auch wieder “aufgemacht” werden, sagte er dem Sender ntv. Am Freitag zeigte er sich noch optimistisch bezüglich einer baldigen Öffnung: “Die Zahlen gehen wieder zurück. Das heißt, wenn wir in den nächsten Tag vielleicht auch vom RKI das grüne Licht bekommen, damit dann das Reisen auf Mallorca auch wieder möglich ist.” Mit den neuen Zahlen rückt eine Öffnung von Mallorca aber wieder in weite Ferne.
Nordkurier heute:
  • Wer ins Ausland will, sollte vor der Abreise einen Blick auf eine Online-Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) werfen. Dort wird immer wieder aktualisiert, welche Länder für deutsche Urlauber als Risikogebiete gelten – mit entsprechender Quarantänepflicht bei Rückkehr. „Ein Land wird nicht mehr als Risikogebiet eingestuft, wenn ein stabiler epidemiologischer Trend mit Unterschreiten der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner pro Woche vorliegt”, erläutert das Gesundheitsministerium. Neben der bloßen Zahl fließen weitere Faktoren ein, die gemeinsam mit Innen- und Außenministerium bewertet werden: etwa Art und Ausmaß von Ausbrüchen und Krisenmaßnahmen zur Corona-Eindämmung wie Tests.
    Auch die Kanarischen Inseln, die von Berlin als letzte Region Spaniens auf die „schwarze Liste” der Gebiete mit Reisewarnung gesetzt worden waren, kämpfen noch mit Zahlen zwischen 80 und 90 Infektionen – für sie hellte sich die Lage zuletzt aber etwas auf. Die spanische Außenministerin Arancha González Laya gab bekannt, man habe mit Großbritannien, Deutschland und skandinavischen Ländern Verhandlungen über die Errichtung von sogenannten Sicherheitskorridoren zu den Inseln im Mittelmeer und im Atlantik aufgenommen. Sie sei optimistisch, dass die Gespräche „Früchte tragen werden”. „Nicht allzu bald zwar, nicht diese Woche schon, weil die Gespräche erst aufgenommen wurden.” Man werde „aber unweigerlich Formen finden müssen, um mit der Pandemie zusammenzuleben”.
Auswärtiges Amt aktuell:
  • Für Reisen in andere Länder gilt die bislang weltweite Reisewarnung fort- vorerst bis einschließlich 31. August. Eine vorzeitige Aufhebung für einzelne Länder ist aber möglich. Voraussetzungen hierfür sind eine positive Pandemieentwicklung, ein stabiles Gesundheitssystem, stimmige Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten.
    Wir werden die Reisewarnung auch vor September immer wieder auf den Prüfstand stellen, immer mit der Sicherheit der Reisenden als zentralem Kriterium. Dort - und nur dort - wo das Gesamtpaket aus positiver Pandemieentwicklung, einem stabilen Gesundheitssystem, stimmigen Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten das zulässt, können wir möglicherweise schon früher von einer Reisewarnung zu Reisehinweisen zurückkehren. – Außenminister Heiko Maas. Wenn eine solche Aufhebung möglich ist, wird die Reisewarnung entsprechend angepasst.
Meiner Meinung nach klingt das alles nach Absprache hinter verschlossenen Türen und danach scheint auch für Spanien eine Teilereisewarnung möglich zu sein wie jetzt schon in Frankreich (und im August auch für Spanien) praktiziert, wo es diese Teilreisewarnungen wie beispielsweise für die Regionen Auvergne-Rhônes-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine und Korsika gibt. Und es werden sich bestimmt sichere (risikofreie!) Korridore auf Mallorca und den Kanaren finden lassen. Wenn das der Fall sein sollte, werden dann die anderen touristischen Region auch von dieser Ausnahmereglung partizipieren? Vamos a ver... :-b

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chupacabra
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von chupacabra »

Sonderfälle kann es bei Spanien geben, aber wenn gerade den News Ticker an NTV überfliegt und liest, dass bestimmte in Madrid Hotspot-Viertel abgesperrt oder die Bewegungsfreiheit sowie die Versammlungen ab dem Wochenende eingeschränkt werden sollen, dann fällt es schwer in nächster Zeit daran zu glauben. Auch in Palma de Mallorca sind ja auch einige Stadtteile unter Quarantäne. Sicherlich nicht dort, wo die Touristen aufschlagen ...
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Oliva B.
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von Oliva B. »

chupacabra hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 13:35
Sonderfälle kann es bei Spanien geben, aber wenn gerade den News Ticker an NTV überfliegt und liest, dass bestimmte in Madrid Hotspot-Viertel abgesperrt oder die Bewegungsfreiheit sowie die Versammlungen ab dem Wochenende eingeschränkt werden sollen, dann fällt es schwer in nächster Zeit daran zu glauben. Auch in Palma de Mallorca sind ja auch einige Stadtteile unter Quarantäne. Sicherlich nicht dort, wo die Touristen aufschlagen ...
Mal nachgefragt, chupacabra,
welche verantwortungsbewussten Eltern oder Lehrer werden in Erwägung ziehen, an dem spanischen Corona-Hotspot Nummer 1 (Madrid, 7-Tage-Inzidenz gestern 338,93 mit einer ungebremsten Tendenz nach oben) ihren Herbst-Urlaub zu verbringen?

Wie schon bei anderen Gelegenheiten geschrieben, sehe ich zurzeit keinerlei Ansteckungsgefahr für Familien, die an Spaniens Küsten einen unbeschwerten Strandurlaub verbringen wollen. Entsprechende Vorsorgemaßnahmen natürlich vorausgesetzt :!:

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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von chupacabra »

Nun, meiner Meinung nach würden verantwortungsbewusste Eltern, die sich in Spanien nicht so auskennen, wie beispielsweise diese Community, überhaupt keinen Urlaub in Spanien machen.

Ich kann gut verstehen, dass diejenigen, die ein Haus an der Costa XYZ haben, dort einen ruhigen und sichern Aufenthalt verbringen können. Die Spielregeln sind ja bekannt.

Aber letztlich betrachte ich die Sache in diesem Thread nur aus dem Blickwinkel 50-7, und dass nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet 1 - 2 Wochen Quarantäne angesagt sind. Damit gibt es doch rechnerisch kaum Zeit für Urlaub in einem Risikogebiet in den Herbstferien? Die Herbstferien betragen doch nur 2 Wochen? Und die Schulpflicht doch noch nicht abgeschafft?
Zuletzt geändert von chupacabra am Mi 16. Sep 2020, 20:14, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von brigittekoslowski »

Meine Kinder kennen sich hier auch nicht aus und machen trotzdem Urlaub in Spanien,

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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von chupacabra »

p.s. Bei uns steht in diesen Tagen nach den Sommerferien, die gerade abgelaufen sind, so etwas an den Türen:

Bild

Das wird mit Sicherheit entsprechend angepasst im November nach den Herbstferien wieder dort stehen.
Und ich denke, dass jemand der seine Kinder nach einem Urlaub in Spanien, ob dies nach individueller Einschätzung weniger riskant war, spielt dann sicherlich keine Rolle, dort einfach so hinein schickt, nicht mehr fahrlässig, sondern vorsätzlich handelt.
Saludos chupacabra

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Oliva B.
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von Oliva B. »

chupacabra hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 19:38
p.s. Bei uns steht in diesen Tagen nach den Sommerferien, die gerade abgelaufen sind, so etwas an den Türen:

Das wird mit Sicherheit entsprechend angepasst im November nach den Herbstferien wieder dort stehen.
Und ich denke, dass jemand der seine Kinder nach einem Urlaub in Spanien, ob dies nach individueller Einschätzung weniger riskant war, spielt dann sicherlich keine Rolle, dort einfach so hinein schickt, nicht mehr fahrlässig, sondern vorsätzlich handelt.
@ chupacabra

An welchen Türen steht das bei euch?
Und wo schickt jemand seine Kinder nach dem Urlaub vorsätzlich hin? Dein letzter Satz ist mir nicht verständlich.:-o :-? :-s
Meinst du vielleicht an Schulen oder Kindergärten?
Dazu nur so viel: Jeder einzelne kann die Schule am ersten Schultag nur betreten, wenn er eine ausgefüllte Gesundheitserklärung abgegeben hat, auf dem u.a. bestätigt werden muss, dass "keine Quarantänepflicht nach der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne besteht". Was bezweckst du mit deinem konstruierten Szenario? Quelle


Fakt ist :
Heidelberg liegt in Badem-Württemberg und für dieses Bundesland gilt:
  • Wer aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreist, muss einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen und wenn das Testergebnis nicht gleich vorliegt, muss man sich in Quarantäne begeben, bis das negative Testergebnis vorliegt.Wer aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreist, muss einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen und wenn das Testergebnis nicht gleich vorliegt, muss man sich in Quarantäne begeben, bis das negative Testergebnis vorliegt.
Das Testergebnis liegt in der Regel zwischen 24 und 48 Stunden vor. Wenn jemand negativ getestet wurde, warum sollte er dann eine 14-tägige Quarantäne einhalten?

Deshalb stelle ich mir folgende Fragen:


Warum hängen in Heidelberg diese irreführenden Plakate?
Warum steht diese irreführende Anweisung dann auch noch auf der Webseite der Stadt und
warum wird selbst dort nicht auf den zwingend vorgeschriebenen Corona-Test hingewiesen, die bei einem Negativtest die Quarantäne nicht mehr nötig macht? Auch der Link auf dieser Seite, der zum baden-württembergischen Sozialministerium führen soll, führt ins Leere.

Frage: Wird die Bevölkerung in eurem Städtchen bewusst fehlinformiert oder unzureichend informiert? :-?

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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von Rockcrunsher »

@Oliva B.

siehe mein post in "...nach Spanien reisen können"
Auch die Mitarbeiter in den Behörden sind teilweise völlig überfordert und versuchen aus ihrem (unvollkommenen) Wissen etwas zu tun.
Da kommt eben manchmal richtiger Mist raus....
Aber wenn man sich die Veröffentlichungen des Gesundheitsministeriums und den Länderministerien anschaut, dann kann man das gut verstehen. Selbst dort sind die Angaben kompliziert und total unstrukturiert veröffentlicht, da kommt man auch auf den unteren Behördenebenen kräftig ins Schleudern.

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Oliva B.
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Re: Nach Spanien in den Herbstferien???

Beitrag von Oliva B. »

Rockcrunsher hat geschrieben:
Do 17. Sep 2020, 10:42
Auch die Mitarbeiter in den Behörden sind teilweise völlig überfordert und versuchen aus ihrem (unvollkommenen) Wissen etwas zu tun.
Da kommt eben manchmal richtiger Mist raus....
Aber wenn man sich die Veröffentlichungen des Gesundheitsministeriums und den Länderministerien anschaut, dann kann man das gut verstehen. Selbst dort sind die Angaben kompliziert und total unstrukturiert veröffentlicht, da kommt man auch auf den unteren Behördenebenen kräftig ins Schleudern.
@ Rockcrunsher
Ich weiß das, mich wunderte nur, warum jemand, der es offensichtlich besser weiß, so eine unvollständige, irreführende Mitteilung so unreflektiert weitergibt. Wir haben doch schon oft genug über !Quarantäne" diskutiert. :-?
chupacabra hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 19:30
Ich kann gut verstehen, dass diejenigen, die ein Haus an der Costa XYZ haben, dort einen ruhigen und sichern Aufenthalt verbringen können. Die Spielregeln sind ja bekannt.
Diesen ruhigen und sicheren Aufenthalt können auch Urlauber hier verbringen, die sich ein Haus oder eine Wohnung hier gemietet haben und sich an die überall empfohlenen AHA-Regeln halten: A: Abstand halten (mind. 1,5 m), H: Hygiene beachten (Hust- und Niesregeln, Händewaschen), A: Alltagsmasken tragen. (RKI)

Davon abgesehen, was würdest du denn als Familienvater machen, der sein sauer verdientes Geld für eine Reise ausgegeben hat? An der Costa Blanca gehen die Urlauber selten ins Hotel, sondern mieten sich ein Haus oder eine Ferienwohnung. Individualreisende können nicht kostenlos stornieren, während Pauschalreisende das meistens können, wenn eine Reisewarnung besteht. Wenn der Vermieter sich quer stellt, wird er sich darauf berufen, dass die Übernachtung in einer Ferienwohnung gesetzlich nicht verboten ist und nach seiner Ansicht kein Grund besteht, die Reise zu stornieren.
girasol hat geschrieben:
Do 17. Sep 2020, 14:51
@ Oliva: Die offizielle Verlautbarung ist: Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet 14 Tage Quarantäne.
Diese Quarantäne kann nach negativem Test verkürzt werden.
Insofern ist die Info, die da aushängt vielleicht unvollständig, aber nicht gänzlich falsch. ;-)

Gruß
girasol
@ girasol
Das die Mitteilung auf dem Plakat falsch ist, habe ich nicht behauptet, sondern nur, dass sie irreführend ist und die Bürger fehl- oder unzureichend informiert werden (da Alternativen bewusst oder unbewusst nicht ausgeklammert wurden). ;-)

PS.; Girasol. ich habe gerade gemerkt, dass du deinen Beitrag gelöscht hast, aber da war meiner schon weg.... :-s

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