Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

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Tiburona
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Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von Tiburona » Di 5. Apr 2011, 18:48

Nun, ich will Dir den Glauben an BIO nicht nehmen - aber rechne doch einmal aus, wie viele Tonnen Äpfel verarbeitet werden müssen, um allein den europaweiten Bedarf von ALDI Bio-Apfelsaft decken zu können???? Wie soll das gehen? Die Bio-Hersteller kaufen doch bereits Gemüse und Obst im Ausland auf, um es zu verarbeiten -glaubst Du wirklich, dass in Rumänien, der Türkei, in der Ukraine usw BIO kontrolliert angebaut wird????

Zum Fleisch: es gibt kaum ein Land, in dem es so hervorragendes Fleisch wie in Spanien gibt, der Qualitätsstandard ist da sehr gross, die Rinder- und Schweinerassen so vielfältig, wie in keinem anderen EU-Land. Ich möchte aber dazusagen, dass die Discounter usw. meistens importiertes Billigfleisch verkaufen - Schwein aus Mozambique, usw ...
Spanien exportiert sehr hochwertige Fleischprodukte und Fleisch - und man kann es auch im guten Fachhandel kaufen in Spanien. Die Tiere werden fast alle im Freiland gehalten. Deutsche und hollaendische Bio-Schweine stehen dafür ihr Leben lang in fast sterilen Ställen ....

Ist es nicht viel wichtiger, zu wissen, wo unser Essen herkommt? Wenn ich frisch gekelterten Apfelwein oder Cider beim Obstbauern kaufen kann, woman oft sein eigene Obst auch gleich keltern alssen kann oder wenn ich weiss, dass das Rind oder Schwein auf grüner Wiese aufgewachsen ist und nicht mehr als 50km auf dem Transporter zum Schlachthof stand, dann ist mir das persönlich wichtiger als irgend ein anonymes Bio-Etikett, das ich nicht prüfen kann.

Bei einigen Produkten wie frischem Obst und Gemüse lege ich auch wert auf Bio - aber dann ist auch schon Schluss.

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von Cozumel » Di 5. Apr 2011, 19:02

@Tiburona

es ist das erste was ich höre, dass Schweifleisch das zu Frischfleisch verarbeitet werden soll, in Spanien von freilaufenden Schweinen kommen soll.

Die Schweinehaltung für Jamon Serrano, Pata negra oder Bellota ist etwas anderes. Diese Schweine leben wirklich so.

Im Gegenteil, das Schweinefleisch das lokal angeboten wird kommt von Kleinbauern, deren Ställe verkraftet mein Magen nicht.

Ich gebe Dir aber Recht, dass es exzellentes Rindfleisch aus Nordspanien gibt. Leider aber sehr teuer. Nur es hilft ja nichts, wenn man keine Massenware möchte. :)
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Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von Tiburona » Di 5. Apr 2011, 20:01

Ich möchte noch ergänzen, dass es falsch ist zu glauben, Bio.Bauern würden keine Pestizide einsetzen - es sind nur keine chemisch - synthetischen Pestizide. Stattdessen werden biologische Gase wie z.B. BT-Gifte, die aus Bakterien gewonnen werden, gegen Parasiten. Das gleiche wird übrigens auch bei Genpflanzen verwendet und da geradezu verteufelt. Man muß nur einmal unter "BT-Mais" im Netz suchen ... aber bei BIO akzeptieren plötzlich alle es oder wissen es gar nicht.

Genauso wird Schimmel an Obst und Gemüse zB mit Kupfer und anderen Schwermetallen bekämpft. Diese werden in der konventionellen Landwirtschaft schon lange abgelehnt und nicht mehr benutzt, denn sie können nicht abgebaut werden und reichern negativ den Boden an.

Genau so wie da einerseits die Böden durch Schwermetalle belastet werden, so werden Böden durch BIO-Anbau ausgelaugt. Ein Biobauer, der von 1ha etwa 7T Weizen oder Roggen erntet, entzieht dem Boden gleichzeitig etwa 250kg Stickstoff. "Normale" Bauern führen dem Boden diese 250´kg mit Mineraldünger wieder zu .... da muss man sich doch fragen, wer vernünftiger anbaut, oder?

Ich habe einige Landwirte in der Verwandschaft - 2 haben die BIO-Geschichte schnell wieder sein gelassen-

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von nale » Di 5. Apr 2011, 20:33

Ja, auch mein Bruder, der einen landwirtschaftlichen Lehrbetrieb hat, erzählte mir, dass er als Biobauer nicht leben könnte.

LG Nale

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von lamarina » Di 5. Apr 2011, 22:32

Tiburona hat geschrieben:Nun, ich will Dir den Glauben an BIO nicht nehmen - aber rechne doch einmal aus, wie viele Tonnen Äpfel verarbeitet werden müssen, um allein den europaweiten Bedarf von ALDI Bio-Apfelsaft decken zu können???? Wie soll das gehen? Die Bio-Hersteller kaufen doch bereits Gemüse und Obst im Ausland auf, um es zu verarbeiten -glaubst Du wirklich, dass in Rumänien, der Türkei, in der Ukraine usw BIO kontrolliert angebaut wird????

Zum Fleisch: es gibt kaum ein Land, in dem es so hervorragendes Fleisch wie in Spanien gibt, der Qualitätsstandard ist da sehr gross, die Rinder- und Schweinerassen so vielfältig, wie in keinem anderen EU-Land. Ich möchte aber dazusagen, dass die Discounter usw. meistens importiertes Billigfleisch verkaufen - Schwein aus Mozambique, usw ...
Spanien exportiert sehr hochwertige Fleischprodukte und Fleisch - und man kann es auch im guten Fachhandel kaufen in Spanien. Die Tiere werden fast alle im Freiland gehalten. Deutsche und hollaendische Bio-Schweine stehen dafür ihr Leben lang in fast sterilen Ställen ....

Ist es nicht viel wichtiger, zu wissen, wo unser Essen herkommt? Wenn ich frisch gekelterten Apfelwein oder Cider beim Obstbauern kaufen kann, woman oft sein eigene Obst auch gleich keltern alssen kann oder wenn ich weiss, dass das Rind oder Schwein auf grüner Wiese aufgewachsen ist und nicht mehr als 50km auf dem Transporter zum Schlachthof stand, dann ist mir das persönlich wichtiger als irgend ein anonymes Bio-Etikett, das ich nicht prüfen kann.

Bei einigen Produkten wie frischem Obst und Gemüse lege ich auch wert auf Bio - aber dann ist auch schon Schluss.
Der Bio Apfelsaft im Aldi wird in Spanien aus spanischen Äpfeln hergestellt, hat das spanische Bio-Label drauf. Ob dieser in ganz Europa angeboten wird, weiss ich nicht.

Bio-Schweine sind doch ein Witz, wer etwas von artgerechter Tierhaltung versteht isst kein (ungesundes) Schweinefleisch. Muss jeden Tag billiges Fleisch auf dem Teller sein? Nein, die Gesundheit dankt es sogar.
Rinder und Schafe sieht man in Spanien viel draussen. Schweine? Ich weiss nicht.
Das beste wäre als Selbstversorger zu leben, dazu fehlt mir (noch) das passende Agrarland.

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von lamarina » Di 5. Apr 2011, 22:39

nale hat geschrieben:Ja, auch mein Bruder, der einen landwirtschaftlichen Lehrbetrieb hat, erzählte mir, dass er als Biobauer nicht leben könnte.

LG Nale
Im Bio-Bereich muss man immer eine Nische haben und sich spezialisieren.
Ober gibt es z. B. an der Costa Blanca Bio Hühner oder Truthähne/Puten welche Auslauf haben und entsprechend gefüttert werden?
Ein Deutscher produziert Bio-Pangasius in Vietnam (Mekong-Delta), Nachfrage viel höher als das Angebot! Von nix kommt nix.

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von lamarina » Di 5. Apr 2011, 22:43

Tiburona hat geschrieben:Ich möchte noch ergänzen, dass es falsch ist zu glauben, Bio.Bauern würden keine Pestizide einsetzen - es sind nur keine chemisch - synthetischen Pestizide. Stattdessen werden biologische Gase wie z.B. BT-Gifte, die aus Bakterien gewonnen werden, gegen Parasiten. Das gleiche wird übrigens auch bei Genpflanzen verwendet und da geradezu verteufelt. Man muß nur einmal unter "BT-Mais" im Netz suchen ... aber bei BIO akzeptieren plötzlich alle es oder wissen es gar nicht.

Genauso wird Schimmel an Obst und Gemüse zB mit Kupfer und anderen Schwermetallen bekämpft. Diese werden in der konventionellen Landwirtschaft schon lange abgelehnt und nicht mehr benutzt, denn sie können nicht abgebaut werden und reichern negativ den Boden an.

Genau so wie da einerseits die Böden durch Schwermetalle belastet werden, so werden Böden durch BIO-Anbau ausgelaugt. Ein Biobauer, der von 1ha etwa 7T Weizen oder Roggen erntet, entzieht dem Boden gleichzeitig etwa 250kg Stickstoff. "Normale" Bauern führen dem Boden diese 250´kg mit Mineraldünger wieder zu .... da muss man sich doch fragen, wer vernünftiger anbaut, oder?

Ich habe einige Landwirte in der Verwandschaft - 2 haben die BIO-Geschichte schnell wieder sein gelassen-
Eigentlich ist Bio der falsche Begriff - müsste eher nachhaltig oder mit der Natur heissen

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von lamarina » Mi 6. Apr 2011, 23:19

Das Bio-Angebot wird doch immer grösser hier in Spanien.
Heute im Carrefour in Torrevieja habe ich eine gute Auswahl an Bio-Gemüse und -Früchten entdeckt. Schön alles Bio zusammen präsentiert, vom Eisberg-Salat bis zu Kiwis (wobei wenn geflogen aus Neuseeland passt Bio nicht, oder fliegen die Kiwis mit Algen?).

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von Oliva B. » Mi 6. Apr 2011, 23:30

Ich habe in der Vergangenheit festgestellt, dass es wenig Sinn macht, sich in einem Forum über Sinn, Qualität und Preis ökologischer Erzeugnisse auseinander zu setzen, denn in heutiger Zeit hat jeder die Möglichkeit, sich ausgiebig zu informieren und danach seine eigene Entscheidung zu treffen, egal ob Pro oder Kontra. Festgefahrene Meinungen werden durch solche Diskussionen in den wenigsten Fällen revidiert.

@ Lamarina
Wer in Spanien Bioprodukte sucht, findet sie in speziellen Geschäften, meist kleine Lädchen (tienda ecológica/naturista), auf Märkten und bei kleinen Erzeugern aus der näheren Umgebung, man muss sich nur erkundigen.
Bei Bio-Produkten im Supermarkt bin ich immer etwas misstrauisch, denn Massenproduktion hat etwas mit Monokultur zu tun, und die wiederum kommt ohne Chemie kaum aus.


Natürlich kann man auch bei biologisch erzeugtem Obst, Gemüse und Fleisch eine Kontaminierung (sogar durch die Luft) nicht ausschließen, doch im Bio-Anbau finden sich im Gegensatz zum konventionellen Anbau deutlich geringere Spuren von Pestiziden. Inzwischen weiß jeder informierter Verbraucher, wie hoch z.B. Paprika aus Almería belastet ist, es gibt auch genügend andere Beispiele.
Im August 2009, wenige Tage nach der Gründung unseres Forums, hatten wir eine leider nicht sehr repräsentative Umfrage mit dem Titel Würdet ihr gentechnisch manipuliertes Obst kaufen, nur weil es "besser" aussieht? durchgeführt.

Ich kenne seit 30 Jahren in Deutschland einige sehr engagierte Biobauern (und ihre ZERTIFIZIERTEN Höfe), aber auch einige konventionelle Landwirte in unserem damaligen Wohnort, welche die Überzeugung vertraten, ohne chemische Mittelchen liefe nichts. Hier in Spanien werden wir mit unserem biologisch erzeugten Olivenöl als Exoten betrachtet, die meisten unserer Landwirte in der Nachbarschaft vertreten die Ansicht, dass man allein von ökologischem Landbau nicht existieren könne. Das kommt der Tatsache ziemlich nahe: Ich kenne keinen, der mit seiner Arbeit reich geworden ist - im Gegensatz zu einigen konventionellen Erzeugern, die man durchaus als wohlhabende Gutsherren bezeichnen kann.

Natürlich gibt es auch unter den Erzeugern ökologischer Produkte immer wieder schwarze Schafe, die versuchen, mit dem Bio-Label trotz strenger Auflagen und Kontrollen unsaubere Geschäfte zu machen und damit eine ganze Branche in Misskredit bringen. Das sind dann die Fälle, die von der Presse gerne aufgebauscht werden.

Ich kann jedem nur raten, selber einmal hinter die Kulissen zu schauen, denn nur wer nichts zu verbergen hat, wird keine Scheu haben, Besuchern seine Produktionsstätten zu zeigen und sich von ihnen "auf den Zahn fühlen zu lassen".

Eins jedoch ist klar: Durch den Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden gelangen Rückstände in den ökologischen Kreislauf, die die Umwelt belasten.

Wer sich einmal über die „modernen“ (denaturierten) Nahrungsmittel informieren möchte, wird hier fündig:
“Lebensmittelkrieg” – Die tägliche Ration Gift auf unserem Teller.

Dazu kann ich nur eins sagen: ¡Que aproveche! - Guten Appetit! :-P

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Re: Ökologischer Landbau - BIO-SIEGEL

Beitrag von lamarina » Mi 6. Apr 2011, 23:46

Oliva B. hat geschrieben:Ich habe in der Vergangenheit festgestellt, dass es wenig Sinn macht, sich in einem Forum über Sinn, Qualität und Preis ökologischer Erzeugnisse auseinander zu setzen, denn in heutiger Zeit hat jeder die Möglichkeit, sich ausgiebig zu informieren und danach seine eigene Entscheidung zu treffen, egal ob Pro oder Kontra. Festgefahrene Meinungen werden durch solche Diskussionen in den wenigsten Fällen revidiert.

@ Lamarina
Wer in Spanien Bioprodukte sucht, findet sie in speziellen Geschäften, meist kleine Lädchen (tienda ecológica/naturista), auf Märkten und bei kleinen Erzeugern aus der näheren Umgebung, man muss sich nur erkundigen.
Bei Bio-Produkten im Supermarkt bin ich immer etwas misstrauisch, denn Massenproduktion hat etwas mit Monokultur zu tun, und die wiederum kommt ohne Chemie kaum aus.


Natürlich kann man auch bei biologisch erzeugtem Obst, Gemüse und Fleisch eine Kontaminierung (sogar durch die Luft) nicht ausschließen, doch im Bio-Anbau finden sich im Gegensatz zum konventionellen Anbau deutlich geringere Spuren von Pestiziden. Inzwischen weiß jeder informierter Verbraucher, wie hoch z.B. Paprika aus Almería belastet ist, es gibt auch genügend andere Beispiele.
Im August 2009, wenige Tage nach der Gründung unseres Forums, hatten wir eine leider nicht sehr repräsentative Umfrage mit dem Titel Würdet ihr gentechnisch manipuliertes Obst kaufen, nur weil es "besser" aussieht? durchgeführt.

Ich kenne seit 30 Jahren in Deutschland einige sehr engagierte Biobauern (und ihre ZERTIFIZIERTEN Höfe), aber auch einige konventionelle Landwirte in unserem damaligen Wohnort, welche die Überzeugung vertraten, ohne chemische Mittelchen liefe nichts. Hier in Spanien werden wir mit unserem biologisch erzeugten Olivenöl als Exoten betrachtet, die meisten unserer Landwirte in der Nachbarschaft vertreten die Ansicht, dass man allein von ökologischem Landbau nicht existieren könne. Das kommt der Tatsache ziemlich nahe: Ich kenne keinen, der mit seiner Arbeit reich geworden ist - im Gegensatz zu einigen konventionellen Erzeugern, die man durchaus als wohlhabende Gutsherren bezeichnen kann.

Natürlich gibt es auch unter den Erzeugern ökologischer Produkte immer wieder schwarze Schafe, die versuchen, mit dem Bio-Label trotz strenger Auflagen und Kontrollen unsaubere Geschäfte zu machen und damit eine ganze Branche in Misskredit bringen. Das sind dann die Fälle, die von der Presse gerne aufgebauscht werden.

Ich kann jedem nur raten, selber einmal hinter die Kulissen zu schauen, denn nur wer nichts zu verbergen hat, wird keine Scheu haben, Besuchern seine Produktionsstätten zu zeigen und sich von ihnen "auf den Zahn fühlen zu lassen".

Eins jedoch ist klar: Durch den Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden gelangen Rückstände in den ökologischen Kreislauf, die die Umwelt belasten.

Wer sich einmal über die „modernen“ (denaturierten) Nahrungsmittel informieren möchte, wird hier fündig:
“Lebensmittelkrieg” – Die tägliche Ration Gift auf unserem Teller.

Dazu kann ich nur eins sagen: ¡Que aproveche! - Guten Appetit! :-P
Bio Olivenöl suche ich schon lange, wo verkaufst Du dies? Genau so sehe ich dies auch, als Bio-Produzent muss man Idealist sein, aber man tut etwas Gutes. Warum ist Zutritt in Tierfabriken nur schwer möglich? Wer nichts zu verbergen hat, kann jederzeit alles zeigen. Die Natur sollte vor Profit gehen.
Der Mensch braucht die Erde - die Erde den Mensch nicht

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