Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

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maxheadroom
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Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon maxheadroom » So 15. Dez 2013, 22:54


Hola todos,
sicher hat ja jeder das Gefühl so manches findet irgendwie unbemerkt statt und plötzlich wunder man sich , ja wie konnte denn das passieren :-?
Hier ist nun so ein Fall, ich denke jeder sollte sich auf jeden Fall mal die Informationen anschauen um nicht nachher sagen zu müssen ja wenn ich das gewusst haette >:)

am Montag verhandeln EU-Vertreter mit der US-Regierung über das TTIP-Freihandels-Abkommen. Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: Hormonfleisch, Fracking, Gen-Essen, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen.

Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Ich habe gerade einen Appell unterschrieben, um die Verhandlungen zu stoppen. Unterzeichne bitte auch Du den Appell:

https://www.campact.de/TTIP-Aktion


Einfach mal so , wie man so schoen sagt nur zur Info :mrgreen:

Saludos
maxheadroom
P.S.

Hier gibts noch mehr Infos was das alles im einzelnen fuer den Verbraucher bedeuten kann:
https://www.campact.de/ttip/appell/5-mi ... dium=Email
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Montemar
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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon Montemar » So 15. Dez 2013, 23:53

Danke maxheadroom ! Zu diesem Thema war letzte Woche ein sehr informativer Beitrag! Hier das Video unbedingt anschauen, daß jeder weiß, was das bedeuten würde ! ! !
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/g ... index.html
„Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?" Ernst R. Hauschka

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon vitalista » Mo 16. Dez 2013, 00:03

Ich mache schon seit einiger Zeit bei Avaaz mit, habe mich hier aber auch gleich angemeldet.
Ich finde, man sollte zumindest versuchen, mit seinem Protest etwas zu verändern. Ob es letztlich wirklich was bringt, wird die Zeit zeigen, ich bewahre mir meinen Optimismus.
Wer morgens zerknittert aufsteht, hat tagsüber noch Entfaltungsmöglichkeiten!

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon nixwielos » Mo 16. Dez 2013, 06:58

Am Ende bleibt nur der kritische Verbraucher, der seine Lebensmittel von ihm bekannten Erzeugern direkt kauft. Teurer, aber sicherer - ganz sicher kann man wohl eh nicht sein... :((
Viele Grüße von Nicole und Stefan!
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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon sol » Mo 16. Dez 2013, 07:04

Alles gut und schön--

Aber nixwielos-- ich stelle mir mal vor :
Berlin hat 3,5 Mill. Einwohner----wenn die alle direkt zum Erzeuger strömen---------- :((

alles andere mit TTIP wird sich zeigen und hängt von der Verantwortlichkeit unserer
Politiker ab, die sie ja haben sollten---------
Gruss aus Berlin--
Wolfgang und Traudel Radochla

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon maxheadroom » Mo 16. Dez 2013, 11:18



Hola todos,
noch ganz frisch aus der Presse , was schon ohne irgendein Abkommen möglich ist >:) >

16. Dez. 2013,
EU-Bürgern wird unbemerkt Klon-Fleisch verkauft
Das Fleisch und die Milch von Nachfahren der Klontiere darf dem Entwurf zufolge allerdings in den Handel gelangen und muss nicht gekennzeichnet werden. Die europäischen Verbraucher werden diese künftig kaufen und verzehren, ohne dass sie etwas bemerken. Die Klontier-Nachfahren dürften auch in der EU aufwachsen, beispielsweise wenn bei der Befruchtung Sperma aus den USA eingesetzt wird.
Nach der Schlachtung würden sie so auch in die Nahrungsmittelkette in Deutschland gelangen. Der EU-Parlamentarier Liese: "Fleisch von geklonten Tieren ist nicht in jedem Fall gesundheitsschädlich, aber Risiken können eben auch nicht ausgeschlossen werden."
Der Hauptgrund des Klon-Verbots ist für die Kommission das Leid der Tiere. Sowohl geklonte Tiere als auch die austragenden Muttertiere litten unter vermehrten Krankheiten, Fehlbildungen und hohen Sterblichkeitsraten, heißt es in dem Gesetzesplan. Laut aktuellen Studien überlebten vier von zehn geklonten Rindern die ersten fünf Monate ihres Lebens nicht.
Viele Tiere litten unter Atemwegsproblemen, vergrößerten Nabelschnüren, Defekten im Bewegungsapparat und offenbar auch unter Depressionen. Für Liese steht fest: "Klonen führt zu Tierquälerei."
Zum weiterlesen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... kauft.html


Saludos y Mahlzeit >:) :mrgreen: >:)

maxheadroom

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon premwalia » Mo 16. Dez 2013, 11:45

sehr gut Alexander, das Du dies Thema nochmal öffentlich anprangerst. Ich bin schon lange aktiv im Umweltschutz, Tierschutz und somit auch im Schutz was unsere Lebensmittel angelangt, sie sollen nämlich ein Mittel zum Leben sein. Davon allerdings sind wir immer weiter entfernt. Bei avaaz, compact, foodwatch bin ich schon lange dabei. Kann also auch nur jedem ans Herz legen, genau hinzusehen, was man kauft, denn alles was da erzeugt wird, alles das wird weitergetragen in unseren Körper. Die guten sowie die schlechten Energien, Inhaltsstoffe, Düngemittel, Spritzmittel, Medikamente etc. Leider haben bisher unsere Verbraucherschutzminister kläglich versagt. x(
Das was den Geist bewegt/beschäftigt-verändert!

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon Calendula » Mo 16. Dez 2013, 11:49

Hola beisammen,
das ist für mich eine Bestätigung an unserer Selbstversorgung fest zu halten. Wir haben überwiegend eigenes Obst und Gemüse und Fleisch durch unsere Schafhaltung. Eier legen unsere Hühner. Wer Land hat, sollte sich überlegen wenigstens einen Teil der Nahrung selbst zu erzeugen, damit man weiss was man isst.

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon hundetraudl » Mo 16. Dez 2013, 12:06

Hallo
so eine Sauerei - habe natürlich auch sofort unterschrieben. Irgend wann gehören wir ganz den Amis.
Siehe nur was die Politik beschlossen hat, Arbeitgeber müssen Krankenkassenbeiträge nur noch bis max. 7,3 % bezahlen den Rest - egal wie hoch - müssen die Arbeitnehmer tragen, dabei zahlen wir bereits den Zusatzbeitrag für Zahn und die kinderlosen den Zusatzbeitrag für die Pflege. Wir haben immer schlechtere Sozialleistungen und nähern uns immer schneller den amerikanischen Verhältnissen. . Das ist doch nur der Anfang, irgend wann haben wir eine EU als Diktatur. :mrgreen:
Ob wir das noch erleben weiß ich nicht. :-o :-o
hundetraudl
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Re: Was so alles hinter unserem Rücken abläuft

Beitragvon maxheadroom » Mo 16. Dez 2013, 22:15

hundetraudl hat geschrieben:Hallo
so eine Sauerei - habe natürlich auch sofort unterschrieben. Irgend wann gehören wir ganz den Amis.
Siehe nur was die Politik beschlossen hat, Arbeitgeber müssen Krankenkassenbeiträge nur noch bis max. 7,3 % bezahlen den Rest - egal wie hoch - müssen die Arbeitnehmer tragen, dabei zahlen wir bereits den Zusatzbeitrag für Zahn und die kinderlosen den Zusatzbeitrag für die Pflege. Wir haben immer schlechtere Sozialleistungen und nähern uns immer schneller den amerikanischen Verhältnissen. . Das ist doch nur der Anfang, irgend wann haben wir eine EU als Diktatur. :mrgreen:
Ob wir das noch erleben weiß ich nicht. :-o :-o
hundetraudl

[b]

Hola todos y hundetraudel,
allem was Du sagst kann ich nur zustimmen, deswegen noch ein kleines Sammelsurium zu der Politik im allgemeinen, sowie
zum Essen und den Lebensmitteln, soweit man bei der Ernährung überhaupt noch von "Lebensmitteln sprechen kann >:) >:)

Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert,
als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken!
(hat mal ein englischer Politiker gesagt , ist mir leider entfallen wer´s war)
Und hinter die Kulissen zu blicken wird immer schwieriger, denn nicht jeder eignet
sich zum "whistelblower"

Erst kommt das Essen, dann kommt die Moral: Wenn nicht mehr Tiere sondern
Fleischbatzen gezüchtet werden, haben wir den Respekt verloren.

Lebensmittel sind Massenprodukte geworden. Niemand muss mehr verhungern, doch
dieser Errungenschaft ist die Lebensfreundlichkeit abhandengekommen.

Vor etlichen Decaden gab ein deutscher Haushalt im Durchschnitt etwa die
Hälfte seines Budgets für Nahrungsmittel aus, heute sind es an die zwölf
Prozent. Brot und Butter, Fleisch und Fisch sind Massenprodukte
geworden. Niemand muss mehr verhungern.
Doch dieser Errungenschaft ist die Lebensfreundlichkeit
abhandengekommen: Essen soll billig sein, ohne Rücksicht auf die Natur, ohne
Rücksicht auf die Tiere und letztlich ohne Rücksicht auf die Menschen.
Derzeit liegt der jährliche Konsum des statistischen deutschen
Durchschnittsbürgers bei gut neunzig Kilo Fleisch, was im gesamten Leben eines
Menschen der Verantwortung für den Tod von etwa 600 Hühnern, 22 Schweinen, 20
Schafen und sieben Rindern entspricht. Die Art wie wir essen, hat ihren Preis.
Der Preis ist billig, aber nicht recht.

(die zehn Gebote sind schon etwas älteren Datums, habe ich mal anlaesslich des Dioxin oder eines
anderen Skandals irgendwo aufgeschnappt , aber wie die biblischen 10 Gebote haben auch diese
bis heute nichts von ihrer Gültigkeit eingebüsst)

Zehn Gebote für ein neues Lebensmittelbewusstsein

Bei einem großen Essen, an einer schön gedeckten Tafel, werden gern Trinksprüche
ausgebracht. Üblicherweise gelten diese den Gästen oder dem Gastgeber. heute ist es aber an der Zeit
Ess- und Trinksprüche auf das Essen selbst auszubringen
und zu beherzigen. Erstens: Lebensmittel müssen wieder sein, was ihr Name sagt -
Mittel zum Leben.

Zweitens: Es braucht einen neuen Respekt vor dem Essen. Das muss nicht heißen,
dass das Essen wieder so teuer werden muss wie einst; aber das Essen muss den
Menschen wieder etwas wert sein.

Drittens: Die Esser müssen wissen, was sie essen. Deshalb ist es gut, wenn
gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen. Vielleicht
ist die Angst vor der Gentechnik übertrieben; aber in dieser Skepsis steckt ein
neues Bewusstsein, das Bewusstsein, sich nicht mehr alles vorsetzen zu lassen.

Viertens: Die Verbraucher müssen fragen, woher die Lebensmittel kommen, die wir
essen.

Fünftens: Sie dürfen vor den scheußlichen und ekelhaften Produktionsbedingungen
von Billiglebensmitteln nicht mehr die Augen verschließen.

Sechstens: Die Verbraucher müssen ihre innere Spaltung beenden. In Umfragen
bekennt sich fast jeder zu Bio-Lebensmitteln, doch im Supermarkt kauft er lieber
die Billigpizza.

Siebtens: Man sollte der gemeinsamen Mahlzeit wieder mehr Zeit und Raum geben.
Eine Mittagspause, in der man am Computer herumhackt und nebenbei etwas
hineinschlingt, ist keine Pause.

Achtens: Ess- und Koch-Wissen sollten wieder Eingang finden in den
Bildungskanon.

Neuntens: Es geht um ein Andersdenken und Anderskaufen als bisher, um ein
Anderskochen und Andersessen: Das ist Mikropolitik, das ist Politik in der
Lebenspraxis des Alltags - aber es ist Politik. Verändertes Verbraucherverhalten
verändert das Verhalten der Anbieter.

Zehntens: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral" - so sagt es Mackie
Messer in der Dreigroschenoper. Das stimmt schon so, exakt so. Ein Essen ohne
Moral ist ein Fressen, kein Essen. Wenn nicht mehr Tiere, sondern Fleischbatzen
gezüchtet werden, wenn ein Besuch in einer Schlachtfabrik zu einem Albtraum
wird, wenn die Äcker überzüchtet werden mit Pestiziden und Dünger, wenn kein
Respekt vor dem Lebensmittel mehr da ist - dann ist das Essen ein Fressen.

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt das Sprichwort. Man sollte den
Zusammenhalt nicht vergiften.

In diesem Sinne guten Appetitt >:) :mrgreen: >:)


Saludos
maxheadroom



[/b]
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