Tag der/des...

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balina
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Re: Tag der/des...

Beitrag von balina » Do 4. Jan 2018, 13:04

Gut, dass du mich erinnert hast, Sybille. Halte ich doch die Trennung von Kirche und Staat gerade z.Z. für äußerst wichtig. Unterschiedliche Glaubensrichtungen haben der Menschheit bisher nur Unfrieden, Zwist und Kriege beschert. Glauben an irgendwelche Phantasiegestalten oder geschichtlich verbrämte Menschen bringen kein Miteinander sondern spalten.

Auch wenn sich diese Templiner einen satirischen Anstrich gegeben haben, hat die ganze Geschichte wie so oft bei Satire einen ernsten Hintergrund.
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lieben Gruß
balina

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Aber ein gutes Herz unter der Weste ist wohl das Beste.

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Re: Tag der/des...

Beitrag von Atze » Do 4. Jan 2018, 13:59

balina hat geschrieben:
Do 4. Jan 2018, 13:04
Unterschiedliche Glaubensrichtungen haben der Menschheit bisher nur Unfrieden, Zwist und Kriege beschert.
Heißt das im Umkehrschluss, dass ein Einheitsglaube vorzuziehen wäre?
LG Atze

Wenn dereinst die letzte Bohrinsel abgebaut und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
werdet ihr feststellen, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.
(Prophezeiung der Cree-Indianer)

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Re: Tag der/des...

Beitrag von Atze » Do 4. Jan 2018, 14:53

...noch ein Tag des....:
Am Sonntag, den 29.1.17 fand ja in TorreLaMata der "internationale Tag des Schweines" statt, war allerdings wetterbedingt verschoben vom 22.1 - Ich berichtete darüber.
D.h. diesmal müsste es am Sonntag den 21.1. sein?

Ich wollte euch nur warnen, dass ihr da NICHT hingeht! Sonst bleibt für uns nichts mehr übrig.
LG Atze

Wenn dereinst die letzte Bohrinsel abgebaut und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
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Re: Tag der/des...

Beitrag von Miesepeter » Do 4. Jan 2018, 21:11

In Andalusien feiert der Ort Campillos den "Tag des Rindvieches" - warum auch nicht?
Recht hat immer der mit dem längeren Knüppel
"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft, und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit" George Orwell

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Re: Tag der/des...

Beitrag von hu-ba » Do 4. Jan 2018, 22:04

Einheitsglaube? NIEMALS

Es gibt genügend Beweise für die wahre Religion:

http://www.invisiblepink.eu/index.html
Grüße

hubert

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Re: Tag der/des...

Beitrag von balina » Fr 5. Jan 2018, 11:04

Atze hat geschrieben:
Do 4. Jan 2018, 13:59
balina hat geschrieben:
Do 4. Jan 2018, 13:04
Unterschiedliche Glaubensrichtungen haben der Menschheit bisher nur Unfrieden, Zwist und Kriege beschert.
Heißt das im Umkehrschluss, dass ein Einheitsglaube vorzuziehen wäre?
Glaubst du, daß die Trennung von Kirche und Staat, dennn nur das ist ja gemeint, einen Einheitsglauben bewirkt? Gerade dadurch, wenn sich der Staat nicht in die Religionsangelegenheiten einmischt oder gar vorschreibt, was der Einzelne Staatsbürger denn zu glauben hat, ist eine Vielfalt an Glaubensrichtungen m.E. doch erst möglich.
_____________
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Re: Tag der/des...

Beitrag von sol » Fr 5. Jan 2018, 11:34

sowieso

Trennung von Kirche und Staat ---------
und die sog. Kirchensteuer sollte von den entsprechenden Kirchen vereinnahmt werden----
Was hat eigentlich die Kirche als Instution mit dem Glauben zu tun..........

und morgen : " Heilige 3 Könige" -Feiertag in Bad.Wttbg./ Bayern/ Sachsen Anhalt---
wobei Sachsen-Anhalt NUR 4 % Katholiken hat--------m.M.nach jeht nich---
Gruss Wolfgang

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Re: Tag der/des...

Beitrag von balina » Fr 5. Jan 2018, 15:20

sol hat geschrieben:
Fr 5. Jan 2018, 11:34
sowieso

Trennung von Kirche und Staat ---------
und die sog. Kirchensteuer sollte von den entsprechenden Kirchen vereinnahmt werden----
Was hat eigentlich die Kirche als Instution mit dem Glauben zu tun..........

...
Wenn es nur das wäre...
aber

Papst Franziskus hat in Brasilien sich für das Prinzip der Trennung von Staat und Kirche ausgesprochen. Der Staat, so der Papst, solle das Religiöse in der Gesellschaft respektieren und fördern, ohne sich mit einer Konfession zu identifizieren. Die Laizität sei günstig für das friedliche Miteinander verschiedener Religionen. Das ist vernünftig und mutig, heißt es doch, dass der Staat das tolerante Miteinander, die menschlichere Gesellschaft, eher fördert als die Kirche. So selbstverständlich das einem Laizisten vorkommen mag, so schwer muss diese Einsicht doch jemandem fallen, für den die Einheit in Jesu Christo die Erfüllung der Geschichte ist. Es gibt in Deutschland noch jede Menge Überreste aus einer Zeit, da der Landesvater auch das Oberhaupt der Kirche war. Wir sollten sie abbauen. „Etwa zehn Milliarden Euro nehmen die beiden großen christlichen Kirchen jedes Jahr an Kirchensteuer ein. Davon bezahlen sie vor allem ihre Priester und Pfarrer, die Mitarbeiter im kirchlichen und seelsorgerischen Dienst sowie die Instandhaltung der Kirchengebäude. Weniger als zehn Prozent des eigenen Geldes fließt tatsächlich abseits der Seelsorge in öffentliche soziale Einrichtungen. Für die restlichen über neunzig Prozent kommen Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungsträger auf.“
Gott hat hohe Nebenkosten, Berliner Zeitung

Ob nun ein Land/Bundesland Feiertage übernimmt, die ihre Vergangenheit in religiösen Bräuchen haben, ist eine gänzlich andere Geschichte, denn unreligiöse Feiertage gibt es doch sehr wenige. Oder wer feiert Ostern (vorchristliches Fest, das von den Christen übernommen wurde, Weihnachten, christliches Fest) oder Weihnachten nicht?
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Re: Tag der/des...

Beitrag von highgate » Fr 5. Jan 2018, 16:13

Wie angenehm ist es, dass in den meisten Foren die Themen Kirche und Politik aussen vor bleiben müssen.
Liebe Grüße, Hans-Jürgen

Es gibt keinen größeren Luxus, als nur das tun zu können,zu dem man Lust hat.

"Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)

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Re: Tag der/des...

Beitrag von Miesepeter » Di 9. Jan 2018, 10:19

Ist auch besser so, denn jede politische Partei und Religion nehmen für sich in Anspruch, die allein Seligmachenden zu sein und alles andere zum Verdammen bestimmen. Hierzu kann man auch die radikalen Fussballfans zählen, die auch (unbeteiligte) Todesopfer unter den "Gegenern" nicht scheuen. Dann ist es auch unmöglich, mit diesen Elementen eine sachliche und objektive Diskussion zu führen.
Vor ca. 40 Jahren hatte ich eine interessante Unterredung mit einem Aktivisten des Opus Dei. Es ging um Religion und an einem Punkt sagte ich, wir sollten besser das Thema wechseln um nicht zu gegenteiligen Ansichten zu kommen. Seine Entgegnung war, dass er die einzig WAHRE Ansicht hätte. Danach haben wir uns nie wieder gesehen.
Dass Jesus Jude und Kommunist war, hört die kath. Kirche gerade in Spanien gar nicht gerne und zitiert dann gerne Karl Marx's "Religion ist Opium des Volkes". Übergangen wird, was er in der gleichen Abhandlung sehr zutreffend sagt, nämlich " Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt".
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