Mückenplage

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Re: Mückenplage

Beitragvon ville » Mo 10. Jul 2017, 11:54

Wir haben diesen Vorhang aus Kunststoff-Streifen seit Jahren im Gebrauch und sind sehr zufrieden damit. Durch das leiseste Lüftchen bewegen sich die Streifen, und das schreckt die Viecher ab. Wir bekommen dadurch praktisch kaum je Mücken ins Haus. Die Fenster sind natürlich alle (Fliegen-) vergittert.... Man kann den Vorhang leicht abnehmen oder bei Bedarf auch nur raffen ....

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Kiebitz
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Re: Mückenplage

Beitragvon Kiebitz » Mo 10. Jul 2017, 13:43

bini hat geschrieben:Hola tdo@s,


Kipperlenny hat geschrieben:Sind Mücken denn ein Umweltproblem oder haben wir Menschen einfach nur ein Problem mit denen?


Wir leben seit 12 Jahren auf dem "Land" etwas ausserhalb von Alicante. Die ersten 2 Jahre habe ich echt gedacht wir müssten wieder wegziehen. Ich war so sehr von den Mücken zerstochen, dass ich aussah als hätte ich Masern oder ähnliches. Die Juckerei liess mich kaum schlafen.
Jetzt sind nur die ersten 2-3 Stiche schlimm (Meistens bekomme ich die Ende April oder Anfang Mai verabreicht, je nach Wetterlage) danach reagiert der Körper fast gar nicht mehr drauf. Kleiner Juckreiz, etwas Spucke drauf...vorbei. Ich muss wohl bestialische Abwehrstoffe entwickelt haben :-D .

Aber wehe jemand der diese Viecher nicht gewöhnt ist, kommt uns Besuchen und bleibt bis zum Abend. :((

Das Problem ist vieleicht das die Meisten nicht lange und oft genug den Stichen ausgesetzt ist um mit der Zeit Imun dagegen zu werden.

Grüsse
Bini


Stimmt, man entwickelt eine Art Immunität. Ich bin immun gegen die normalen Mücken, Einstiche stören mich einige Minuten, danach habe ich Probleme den Einstich zu finden. Es gibt in den spanischen Apotheken ein Medikament, um schnell diese Immunität zu erlangen.

Ich nehme an, dass ich ein Problem mit den Stoffen habe, die die Tigermücke als Gerinnungsschutz in die Stichstelle gibt. Bei Stichen der Tigermücke muss ich wahrscheinlich neu eine Immunität entwickeln. Ebenfalls fehlt mir die Immunität bei den Einstichen der Kriebelmücke, ein schrecklicher Schmerz. Passiert meist auf dem Golfplatz.

Interessant ist, wie wenig sich die Wissenschaft mit diesen Gegebenheiten beschäftigt. Wahrscheinlich müssen erst ernsthafte Krankheiten übertragen werden, bis etwas gezielt unternommen wird. Dann wird es vielleicht auch Subventionen aus Brüssel geben und unsere Spanier werden dann aktiv. ;)

Da ich die Einstiche nur bis Kniehöhe habe, sind die Beine jetzt bis zum Knie mit Antimückenmittel eingerieben
Diskutiere nie mit Idioten, sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung...
Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Brecht.

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Re: Mückenplage

Beitragvon bini » Mo 10. Jul 2017, 22:48

Kiebitz hat geschrieben: Stimmt, man entwickelt eine Art Immunität. Ich bin immun gegen die normalen Mücken, Einstiche stören mich einige Minuten, danach habe ich Probleme den Einstich zu finden. Es gibt in den spanischen Apotheken ein Medikament, um schnell diese Immunität zu erlangen.

Ich nehme an, dass ich ein Problem mit den Stoffen habe, die die Tigermücke als Gerinnungsschutz in die Stichstelle gibt. Bei Stichen der Tigermücke muss ich wahrscheinlich neu eine Immunität entwickeln. Ebenfalls fehlt mir die Immunität bei den Einstichen der Kriebelmücke, ein schrecklicher Schmerz. Passiert meist auf dem Golfplatz.

Interessant ist, wie wenig sich die Wissenschaft mit diesen Gegebenheiten beschäftigt. Wahrscheinlich müssen erst ernsthafte Krankheiten übertragen werden, bis etwas gezielt unternommen wird. Dann wird es vielleicht auch Subventionen aus Brüssel geben und unsere Spanier werden dann aktiv. ;)

Da ich die Einstiche nur bis Kniehöhe habe, sind die Beine jetzt bis zum Knie mit Antimückenmittel eingerieben



Hola tod@s,

Die Mücken werden mit der Zeit auch Imun gegen Gifte, und leider unterscheiden die Chemiekeulen nicht zwischen guten und bösen Insekten, und letztlich will auch die Vogelwelt was auf´m Tisch haben. Das beste ist ebend Antimückenmittel wenn man in der Natur rumgurkt. :-D
Ernsthafe Krankheiten sind schon lange eingedämmt worden. Die wenigsten Urlauber wissen gar nicht dass die spanische Mittelmeerküsten ein Gebiet ist in dem Paludismus(Malaria) jeden Sommer regelrechte Epidemien auslöste. :((

Grüsse
Bini
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Grund: Zitat, Formatierung ergänzt.

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Re: Mückenplage

Beitragvon Cozumel » Mo 10. Jul 2017, 22:59

Stimmt Bini, im zweiten Weltkrieg bekamen die Soldaten in Griechenland oft Malaria. Aber nicht die tödliche, die tropica.
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Re: Mückenplage

Beitragvon nurgis » Mo 10. Jul 2017, 23:29

Mich mögen dieses Jahr die Biester auch besonders. Das Gleiche erlebt mein Hundemädchen mit Zecken Nie hatten die Beiden Zecken, mein Lümmel jetzt auch nicht, aber das Mädchen hat täglich neue. Mücken ärgern mich nicht nur in der Nacht. Die Biester sind jetzt ja auch tagaktiv. Sind wohl die gefährlichen Sandmücken. Man kann doch nicht alles luftdicht verschließen. Im Moment sitze ich mückenfrei neben einem Ventilator, denn die lieben Tierchen mögen keinen Wind.
LG Nurgis
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Re: Mückenplage

Beitragvon brigittekoslowski » Mi 12. Jul 2017, 11:34

was gut hilft sind Zitronenscheiben,lege ich immer ins Eisfach und hole nach bedarf eine raus.sonst evtl.noch essig oder bei dicken Stichen Fenistil Gel und eine Allergietablette.bei mir ist das genauso schlimm.Brigitte

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Re: Mückenplage

Beitragvon Atze » Do 13. Jul 2017, 15:45

Kiebitz hat geschrieben:
Interessant ist, wie wenig sich die Wissenschaft mit diesen Gegebenheiten beschäftigt. Wahrscheinlich müssen erst ernsthafte Krankheiten übertragen werden, bis etwas gezielt unternommen wird. Dann wird es vielleicht auch Subventionen aus Brüssel geben und unsere Spanier werden dann aktiv. ;)


Wenn die Italiener schon früher die Pontinischen Sümpfe trockengelegt hätten, wäre es mit dem Deutschen Reich im Mittelalter nicht so schnell bergab gegangen und sowohl halb Italien als auch Burgund (einschließlich Arles) wäre deutsch.
Aber so hat die schlechte Luft (mal aria) Italien die deutschen Kaiser reihenweise dahingerafft.
Die Anstrengungen eines deutschen Ingenieurs am Ende des. 19.Jh waren mangels Unterstützung durch Italien ergebnislos. Erst Mussolini hatte 1930 damit Erfolg.
Heute leben in dem vorher entvölkerten Gebiet über 1/2 Million Menschen.
LG Atze

Wenn dereinst die letzte Bohrinsel abgebaut und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
werdet ihr feststellen, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.
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Re: Mückenplage

Beitragvon Oliva B. » Do 13. Jul 2017, 17:28

Wenn man sich z. B. den Jalón-"Fluss" ("Wadi" triff eher zu) anschaut, und dann noch die grün-trüben Pfützen der letzten Regenfälle sieht, kann man sich vorstellen, wo sich die Brutstellen der Mücken befinden. Dasselbe gilt für die zahlreichen barrancos, die im Meer münden. :d

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Re: Mückenplage

Beitragvon Cozumel » Do 13. Jul 2017, 17:32

Atze hat geschrieben:Wenn die Italiener schon früher die Pontinischen Sümpfe trockengelegt hätten, wäre es mit dem Deutschen Reich im Mittelalter nicht so schnell bergab gegangen und sowohl halb Italien als auch Burgund (einschließlich Arles) wäre deutsch.


Wer weiss zu was es gut war, mir gefällt Oberitalien gut, so wie es ist. :')
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Re: Mückenplage

Beitragvon Kiebitz » Di 18. Jul 2017, 09:04

Seit einer Woche sind die Fallen im Einsatz. Ich finde seit 3 Tagen keine Mücken mehr.

Es kam per Post eine kleine Packung mit 10 Tabletten, jede für 1000 Liter. Eine halbe davon in einer Gießkanne aufgelöst und in die Fallen gegeben, einen Teil der Flüssigkeit auch in eine Fossa. Man weiß ja nie.

Die Fallen bestehen aus einem Plastikbehälter mit Wasser und einem grobmaschigem Netz darüber um Katzen und Vögeln keinen Zugriff zu gewähren. Sind jetzt voll mit Larven, alle tot.

Vielleicht ist das eine perfekte Lösung oder es liegt nur am trockenen Wetter. Time will tell.

Hier nochmal die K-1 Empfehlung:
https://www.amazon.es/gp/product/B002CW ... em_1p_0_lm

Es kommen im Gegensatz zur Aussage auf der Seite nicht 20 ml sondern 10 Tabletten, alles gut für 10.000 Liter.
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