Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien und

Auslandskrankenschutz, ges. & priv. Krankenkasse
Melanie53
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Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien und

Beitragvon Melanie53 » Sa 26. Apr 2014, 22:38

Hey zusammen, ich war vom Januar 2011 - Januar 2013 in Spanien. Habe dort für ein paar Euros immer mal wieder im Tourismusbereich gearbeitet und natürlich alles ordentlich angemeldet und auch alle Papiere unterschrieben, die nötig waren. Nun bin ich seit Februar 2013 wieder in Deutschland und bin bei derselben Krankenversicherung wieder versichert.

Nun nach 1 Jahre will die Krankenversicherung nun für diesen Zeitraum Beiträge haben.

Ich habe Leute beauftragt, nun vor Ort in Spanien meine alten Unterlagen zu besorgen, aber der Laden, wo ich damals gearbeitet habe, gibt es heute nicht mehr, man findet aber auch keine Anmeldung zur Sozialversicherung von mir. Ich habe mich, wegen besserer Leistungen, nebenher noch privat versichert, und auch nur diese in Anspruch genommen.

Ich habe dieselben Informationen nun auch der Krankenversicherung mitgeteilt, bin mal gespannt. Aber hat hier noch einer einen Rat? Klar, könnte ich mir einen Anwalt nehmen? Habe auch seit Jahren auch eine Rechtsschutzversicherung.
Gruß

Roemer
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Re: Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien

Beitragvon Roemer » So 27. Apr 2014, 14:23

Warst Du in D bis Ende 2010 privat oder gesetzl. versichert ?
Was hast Du Ende 2010 Deiner KV mitgeteilt bevor Du D verlassen hast ?
Hast Du D fluchtartig ohne Kontaktmöglichkeiten verlassen, daß es Dich heute überrascht, daß jemand Forderungen gegen Dich hat ?
Üblicherweise kommen derartige Forderungen nicht aus dem Nichts.

Wieso hast Du Beiträge für eine dt. Rechtsschutzversicherung bezahlt obwohl Du in Spanien warst ?

Der Roemer

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Re: Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien

Beitragvon sol » So 27. Apr 2014, 14:51

dazu als alter Kaufmann:

Hast du denn keinerlei Unterlagen in Copie in deinen Ordnern ????????? :-?

das ist doch immer wichtig --und 10 Jahre aufbewahren !!!!!!!!!!!! :-b
Gruss aus Berlin--
Wolfgang und Traudel

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Re: Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien

Beitragvon Peggysue » So 27. Apr 2014, 18:38

Ich würde sagen, Beschäftigungsnachweise nicht nur 10 Jahre aufbewahren,
sondern mindestens bis zum Rentenantrag!
Für Beschäftigungszeiten sollte man immer einen Beleg haben! *-:)

Gruß
Peggysue

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Re: Probleme mit Krankenversicherung durch Arbeit in Spanien

Beitragvon Montemar » So 27. Apr 2014, 22:41

Wenn Du ordnungsgemäß in Deutschland abgemeldet warst, so müssen auch keine Beiträge nachgezahlt werden. Allerdings muß das auch bei Rückkehr nach Deutschland der Krankenkasse nachgewiesen werden, daß man auch tatsächlich im Ausland gelebt hat. Denn alle Bürger, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben, deren Wohnsitz in Deutschland liegt und die zuletzt gesetzlich krankenversichert waren, werden kraft Gesetzes in die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung einbezogen. Dies gilt auch für Bürger, die nach einem langen Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückkehren, wenn sie vor ihrer Auswanderung zuletzt in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren.

Wenn Du Dich in Deutschland nicht abgemeldet hast, ist die Nachforderung auch völlig in Ordnung, denn es besteht Krankenversicherung-Pflicht, solange Dein Wohnsitz in Deutschland beibehalten wurde.
Und um auf Deine private „Zusatzversicherung“ einzugehen: Hattest Du eine Langzeit-Reisekrankenversicherung? Denn nur diese Art der Krankenversicherung ist speziell für Auslandsaufenthalte gedacht, die länger als drei Monate dauern. Es handelt sich dabei aber nicht um eine Zusatzversicherung, sondern um eine eigenständige Krankenversicherung. Allerdings verlangen auch hier viele Versicherer trotz „Versicherung für Auswanderer“ einen festen deutschen Wohnsitz!

Hoffe, Du meldest Dich nochmal und gehst auf die Dir gestellten Fragen ein! Übrigens, Willkommen im Forum!
„Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?" Ernst R. Hauschka


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