Vetternwirtschaft und ihre Folgen in Spanien

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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von sol » Mi 28. Nov 2012, 18:49

Für diese Leute engagieren wir uns :

http://www.caritas-brandenburg.de/79163.html
Gruss Wolfgang

TorreHoradada
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von TorreHoradada » Mi 28. Nov 2012, 20:38

girasol .....
ich glaube es kommt auf die Definition an. Und um das einfach einmal anhand eines Beispieles zu zeigen, möchte ich diesen Vergleich posten. Ich glaube dann sind wir wieder näher beieinander ;)

Ein 30 m2 1-Zimmer-Wohnung kostet in München (günstig) so ca. 550,-- € zuzügl. NK.
In Ungarn vergleichbar ca. 240,-- €.
Auch wenn Bayern ein Durchschnittsverdienst von über 3.200,-- € brutto hat, sind Einkommen auch - und davon reden wir bei der Armutsgrenze - von 1.500,-- bis 1.600,-- brutto als Vollzeitangestellter durchaus gängig. Bei einem Alleinstehenden macht das zwischen 900,-- und 1.000,-- € netto aus. Gibt es die Konstellation, dass der Haushalt mit 2 Personen besteht dann macht das nach Abzug der Miete für eine 1-Zimmerwohnung gerade einmal 200,-- € pro Person aus. Oder anders ausgedrückt 50,-- € die Woche. Davon muss aber noch Strom, Telefon und manchmal sogar Heizung bezahlt werden. Eine 2-Zimmer-Wohnung frist bereits schon das Einkommen komplett auf.
In Ungarn betrugt das durchschnittliches Bruttoeinkommen im Mai 2012 in Unternehmen der Privatwirtschaft mit mindestens fünf Angestellten: 237.327 HUF (heute ca. 835.- EUR). Auch hier gibt es Armut. Nehmen wir die gleichen Voraussetzungen mit Niedriglohn und vergleichen es mit D dann sind knapp 420,-- € in Ungarn Armutsgrenze. Es verbleiben 140,-- € nach Abzug der Miete. Damit kommt aber ein 2-Personenhaushalt im Sommer klar weil die Verbrauchskosten dann zu zahlen sind wenn sie anfallen. Heizkosten also im Winter. Hier darf die 1-Zimmerwohnung gerne beleiben weil man in Ungarn seit jeher in kleinen Wohnungen wohnt.
Die Summen unterscheiden sich doch nur marginal. Sicher ist es in Ungarn derzeit deutlich schwieriger zu leben. Auf der anderen Seite kostet aber eine 3-Zimmer ETW in Ungarn ca. 45.000,-- bis 60.000,-- € ( bekannt angenommen Stadt Veszprém ) während eine vergleichbare 3-Zi-ETW in München so ab (wenn man Glück hat) 250.000,-- €. Eher ab 300.000,-- € kostet.
In der Immobilienwährung wäre also Ungarn bei 20% der deutschen ImmoWährung - Bei der Einkommenswährung bei ca. 33,34 ~ %. Und nominal hätte D 420,-- € und Ungarn 140,-- € zur Verfügung.

Meinst Du das mit Deiner Aussage, dass andere Länder sich nach 420,-- € die Finger lecken würden? Die Ungarn mit Sicherheit nicht weil der obige Vergleich schon die 420,-- € als ungarisches Einkommen hat. Natürlich muss man jetzt noch die Lebensmittel- und Energiepreise berücksichtigen.
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von girasol » Mi 28. Nov 2012, 21:08

@ Torre: Sage ich ja, eine Sache der Definition. ;-) Ich bin mit meinen Gedanken viel weiter weg als Ungarn.
Für mich war Armut bisher das, was es z.B. in Afrika, Asien und Südamerika gibt: kein richtiges Dach über dem Kopf, kaum was zu essen, kein fließendes Wasser, keine ärztliche Versorgung, keine Chance auf Bildung...und eben kein soziales Netz. Deshalb auch die Aussage, dass ich mit dem Begriff Armut in Verbindung mit Deutschland etwas Probleme habe. Es ist mir völlig klar, dass in Deutschland viele Menschen kämpfen müssen, um über die Runden zu kommen, das wollte ich auch nicht beschönigen oder ignorieren - aber halt auf einem ganz anderen Niveau als die Menschen, die nach meiner bisherigen Definition arm sind.

Gruß
girasol
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von TorreHoradada » Mi 28. Nov 2012, 21:11

Ja, die individuellen Konstellationsmöglichkeiten mit Doppelverdiener, verheiratet oder nicht, mit Kind oder Deine - Meine -Unsere Kinder und was es alles sonst noch gibt, hab ich natürlich nicht berücksichtigt.

Ich hatte vorhin ein Beispiel mit Kenia weil ich mir schon dachte, dass Afrika gemeint war. Glaube aus der Erinnerung heraus, dass es da ähnlich gelagert ist wie in Ungarn. Allerdings hat Afrika auch über 50 Staaten und da finden sich auf jeden Fall ein paar andere Beispiele wie Du anführst.
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Oliva B. » Mo 21. Jan 2013, 10:50

"Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hat in der Welle von Korruptionsaffären um die regierende Volkspartei (PP) eine „harte Hand“ gegen jede Art von Unregelmäßigkeit versprochen und verspricht „harte Hand“..."

Wäre ja schön, wenn mal wirklich der Anfang gemacht würde und der Ministerpräsident mit gutem Beispiel vorausgehen würde... - Aber ehrlich gesagt, ich sehe noch keinen Silberstreifen am Horizont. :roll: Hier geht es zum Artikel von FOCUS online money.

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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Montemar » Mo 21. Jan 2013, 13:14

Rajoy verspricht „harte Hand“ gegen Partei-Korruption... und
Versprechen heißt nicht handeln. Versprechungen leiten sich wohl eher von Versprechern ab !

Was wird bzw. wurde an der Korruption und Selbstbedienung geändert?
Es gibt in Spanien mehr lukrative Posten für abgehalfterte Politiker, als sich das Land erlauben kann. Spanien hat fast 80 000 gewählte Volksvertreter: 2887 Parlaments-, Landtags- und Provinzabgeordnete, 8112 Bürgermeister und 65 896 Stadt- und Gemeinderäte. Dazu kommen fast 200 000 weitere: 131 250 Politiker in öffentlichen Betrieben, 40 000 in Vertrauenspositionen, 7800 in öffentlichen Verkehrsunternehmen, 8260 auf Posten im Gesundheits- und 9320 im Bildungswesen. Rechnet man 65 130 staatlich bezahlte Gewerkschaftsfreigestellte und 31 210 von Unternehmerverbänden hinzu, kommt man auf 445 568 Privilegierte, die von Steuergeldern leben, 300 000 mehr als in Deutschland und doppelt so viel wie in Italien. Die Politiker verfügen über 30 000 Dienstwagen. Das seien mehr als in den USA, heißt es bei der Bürgerprotestbewegung Los Indignados. Dazu kommen 300 000 Dienst-Handies und 10 000 goldene Visa-Karten. Daß Mallorcas Stadtrat Rodrigo de Santos seine Karte mit 50 000 Euro für Bordell-Besuche belastete, sorgte auf der Balearen-Insel für einen Skandal.

Doch der Willkür sind kaum Grenzen gesetzt. In Spanien kommt es schon mal vor, dass ein Landesministerpräsident für eine halbe Million Euro noch einen vierten Dienstwagen kauft, ein Minister beim Einzug erstmal sein gerade umgebautes Büro für 300 000 Euro renoviert oder sich die Bürgermeister Marbellas und Calvias mehr Jahresgehalt bewilligen als der spanische Regierungschef.

Am teuersten kommt Spanien nach Meinung von Volkswirten jedoch die Praxis, nach der sich Politiker regelmäßig gegenseitig Posten und Beraterpositionen in insgesamt 3000 öffentlichen Unternehmen zuschanzen. 600 davon machen Verluste und müssen deshalb zusätzliche Kredite aufnehmen. Jede per Vetternwirtschaft besetzte öffentliche Stelle kostet drei Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft, haben Studien ergeben. Das summiert sich in España, das sich selbst ironisch als „el país de los cuñados“ (Land der Vetternwirtschaft) bezeichnet, auf mindestens eine halbe Million Arbeitsplätze.
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Montemar » Di 22. Jan 2013, 11:44

Welch ein Sumpf ...

"Rajoy selber schwieg zunächst eine ganze Woche lang, wie das seine Gewohnheit ist: Er sitzt Probleme gerne aus. Als die Zeitungen dann am Wochenende aber schrieben, der Skandal nähere sich immer mehr dem Premier, trat er aus der Reserve. Seine Hand werde nicht zittern, sagte Rajoy, wenn sich herausstellen sollte, dass in der Partei aufgeräumt werden müsse. In der Zwischenzeit verbittet er sich aber jede maliziöse Bezichtigung. Den Medien droht er mit Klagen, sollten sie Unwahres über ihn erzählen. In einer der nächsten Episoden des Skandals."

Vom Parteibuchhalter zum Multimillionär

Spaniens Regierungspartei Partido Popular wird von einem Betrugsskandal erschüttert. Im Zentrum der Affäre stehen Bankkonten in der Schweiz.

Als wären die Spanier nicht schon genug gebeutelt von der Krise, erfahren sie nun täglich aus den Zeitungen, wie dreist sich manche ihrer Politiker in den fetten Jahren des Booms bereichert haben. Es gäbe genügend Geschichten aus dem linken wie aus dem rechten Lager. Die unappetitlichsten aber, die kommen ausgerechnet aus jener Partei, die das Land durch diese schwierigen Zeiten führen soll, die ihm ein unerbittliches Sparprogramm aufzwingt und höhere Steuern abverlangt: aus dem regierenden Partido Popular (PP), der konservativen Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy.

Verhandelt wird die Personalie von Luis Bárcenas (55). Der war lange Zeit Buchhalter des PP, kannte jede Einnahme und Ausgabe der Partei, bevor ihn Rajoy 2008 zum Tresorier beförderte. Im neuen Amt blieb er jedoch nur kurz, bis 2009. Dann geriet er in den Strudel eines grossen Skandals um illegale Kommissionen und angebliche Bestechung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, in dessen Zentrum die Parteispitze von Valencia stand. Und wurde angeklagt.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/25490963
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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Cozumel » Di 22. Jan 2013, 12:58

Gestern kam bei Spiegel TV ein Bericht über die Comunidad Valencia.
Eigentlich alles hinlänglich bekannt, aber wenn man es nochmal live sieht, dann wird einem wirklich bewusst, wie extrem das ist.

Der Geisterflughafen Castellon, der seit Jahren für Empörung und Skandale sorgt. Schon während der Bauzeit war klar, er wird nie eröffnet werden und so schmort er nun seit Jahren komplett fertig vor sich hin.

Dann die "Prachtbauten" in Valencia und die Jachthafenanlagen.

Weil man neben Sevilla, Barcelona und Madrid so unscheinbar wirkte, wollte man dem bis dahin recht provenziellen und eher langweiligen Stadtbild ein wenig Glanz verleihen und baute für Millarden von Euros Bauwerke, die aber komplett ungenutzt sind. Dabei wurden Gelder veruntreut, die für andere Belange vorgesehen waren.

Tatsächlich stehen in unmittelbarer Nähe Container, die nur ein kurzzeitiges Provisorium für eine Grundschule sein sollten und nun nach 5 Jahren immer noch Realität sind. Die Eltern sagen, im Winter ist es so kalt, dass die Kinder Mantel und Handschuhe anbehalten müssen, im Sommer ist es unerträglich heiss und wenn es regnet, regnet es rein.
Es gibt auch keine Unterstellmöglichkeiten für die Pausen wenn es regnet.
Nun wurde auch noch der Schulbus gestrichen.

Gleich daneben stehen eine Menge luxuriöser Kabinen, die für die Teilneher des Admiralcups? bebaut wurden.
Sie wurden einmal benutzt und stehen nun auch leer.

Das muss doch für die Bewohner von Valencia unerträglich sein. :-o
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Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.

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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Brujadepaco » Di 22. Jan 2013, 14:03

Montemar hat geschrieben:Welch ein Sumpf ...

"Rajoy selber schwieg zunächst eine ganze Woche lang, wie das seine Gewohnheit ist: Er sitzt Probleme gerne aus. Als die Zeitungen dann am Wochenende aber schrieben, der Skandal nähere sich immer mehr dem Premier, trat er aus der Reserve. Seine Hand werde nicht zittern, sagte Rajoy, wenn sich herausstellen sollte, dass in der Partei aufgeräumt werden müsse. In der Zwischenzeit verbittet er sich aber jede maliziöse Bezichtigung. Den Medien droht er mit Klagen, sollten sie Unwahres über ihn erzählen. In einer der nächsten Episoden des Skandals."
Hallo, zu dieser Aussage möchte ich sagen, dass ich ich Mariano Rajoy persönlich kenne und das soll jetzt bitte nicht überheblich klingen. Aber.......wie einige wissen, bin ich ja Parteimitglied der PP und war auch hier in Guardamar eine der Wahlkandidaten. Aus diesem Grunde habe ich Rajoy persönlich einige Male getroffen. Er ist ein ganz ruhiger, aber auch ein seriöser Mensch, der auch sehr überlegt, ehe er etwas sagt zu einem Thema. Gut, man kann sagen, dass er nicht der Strahlemann ist, wie es damals José Maria Aznar war als Regierungsschef.
Liebe Grüsse Anna

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Re: Vetternwirtschaft und Arbeitslosigkeit

Beitrag von Montemar » Di 22. Jan 2013, 15:01

Brujadepaco hat geschrieben: Hallo, zu dieser Aussage möchte ich sagen, dass ich ich Mariano Rajoy persönlich kenne und das soll jetzt bitte nicht überheblich klingen. Aber.......wie einige wissen, bin ich ja Parteimitglied der PP und war auch hier in Guardamar eine der Wahlkandidaten. Aus diesem Grunde habe ich Rajoy persönlich einige Male getroffen. Er ist ein ganz ruhiger, aber auch ein seriöser Mensch, der auch sehr überlegt, ehe er etwas sagt zu einem Thema. Gut, man kann sagen, dass er nicht der Strahlemann ist, wie es damals José Maria Aznar war als Regierungsschef.
@Brujadepaco

Und was sollte man jetzt daraus schließen oder glauben, nur weil Du als Parteimitglied Rajoy persönlich kennst, daß er ein Gutmensch ist von nichts weiß ? Warum wird betont, Bárcenas sei längst kein Mitglied mehr, dabei hatte er bisher in der Parteizentrale ein Büro, eine Sekretärin, eine Dienstfahrzeug und einen Parkplatz. Bis zum gestrigen Montag wurde er in der Partei-Datenbank weiter als Schatzmeister und Senator geführt, berichtet El País ebenfalls. Bárcenas droht der Partei, die Atombomben platzen zu lassen, über die er verfüge, wenn er ins Gefängnis müsse. Auffällig war bisher, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen ihn immer wieder einzustellen versuchte.

Aber darüber mußt Du ja besser Bescheid wissen, als wir bzw. ich ! Ich bin äußerst neugierig und gespannt, was noch kommt !
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