Umfrage: Sprachkenntnisse

Sprichst du spanisch und wenn ja, wie gut?

Ich spreche fließend spanisch
14
13%
Ich spreche gut genug, um mich mit Spaniern auch länger unterhalten zu können
24
23%
Ich spreche so gut, dass ich auch vor Behördengängen und Arztbesuchen keine Angst habe.
12
12%
Ich spreche ein paar Sätze, gut genug für Einkauf und Restaurant
29
28%
Ich kenne die wichtigsten Vokabeln und erledige den Rest mit Händen und Füßen
8
8%
Ich verstehe ein bisschen, mit dem Sprechen klappt es aber nicht so
10
10%
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich die anderen verstehen, auch wenn ich keine Spanischkenntnisse besitze
7
7%
 
Abstimmungen insgesamt: 104

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maxheadroom
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon maxheadroom » Mo 29. Apr 2013, 00:53

Hola todos,
schnell noch meine 5 cent zu den Sprachkenntnissen :smile: Ich find es persönlich sowieso nicht gut wenn man egal wie als Tourist oder sogar als Resident von der jeweiligen Sprache überhaupt keine Ahnung hat. Ich selber spreche ausser Deutsch und Englisch leider keine Sprache einigermassen perfekt :sad: Aber in jedem Land welches ich bisher aufsuchte habe ich zumindest die paar Vokabeln fuer bitte und danke und guten Tag in meinen Kopf eingespeichert #:-s Bei dem nun zur Debatte stehenden Spanisch bin ich trotz langer sporadischer Aufenthalte leider noch zu keinem grossen Fortschritt gekommen, aber ich bemuehe mich und das wird von allen Spaniern , wie ich finde , immer sehr honoriert und ob da ein gramatikalischer Holperer dabei ist spielt eigentlich keine Rolle :) Toleranz ist die Voraussetzung für das menschliche Zusammenleben. "Die Sprache ist das Haus des Seins", sagte Martin Heidegger. Sodele ;) das waren noch schnell die Gedanken zur Nacht :-D
Saludos
maxheadroom
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon TorreHoradada » Di 30. Apr 2013, 09:30

@ haSienda =D> =D> =D>

Wobei ich das unter bestimmten Voraussetzungen auch auf Urlauber anwenden würde.
Wenn jemand zwei-, dreimal im Jahr für 4 bis 6 Wochen in Spanien Urlaub macht, das seit über 20 Jahren, noch nicht einmal "una cerveza" im Restaurant bestellen kann sondern "oa helles" und dann fein säuberlich beim Aldi deutsches Brot kauft um dann täglich um 19:00 Uhr auf einem Lokalsender Dahoam is Dahoam zu sehen dann hat das nichts mehr mit Schwierigkeiten beim lernen zu tun sondern ist eine Ignoranz gegenüber dem Urlaubsland und seiner Einwohner. Und dieses Beispiel ist bei Weitem kein Einzelfall.
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon rainer » Di 30. Apr 2013, 09:42

Ich nehme einmal an, dass das eine satirische Überspitzung sein soll.
Sollte es aber ernst gemeint sein, darf ich dann auch mal satirisch überspitzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharis%C3% ... C3%B6llner
Gruß
rainer

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon TorreHoradada » Di 30. Apr 2013, 09:47

rainer hat geschrieben:Ich nehme einmal an, dass das eine satirische Überspitzung sein soll.

Worauf bezog sich diese Frage?
Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon rainer » Di 30. Apr 2013, 09:56

Direkt auf das vorangegangene: ;)
(sinnbildlich natürlich)

TorreHoradada hat geschrieben:@ haSienda =D> =D> =D>

Wobei ich das unter bestimmten Voraussetzungen auch auf Urlauber anwenden würde.
Wenn jemand zwei-, dreimal im Jahr für 4 bis 6 Wochen in Spanien Urlaub macht, das seit über 20 Jahren, noch nicht einmal "una cerveza" im Restaurant bestellen kann sondern "oa helles" und dann fein säuberlich beim Aldi deutsches Brot kauft um dann täglich um 19:00 Uhr auf einem Lokalsender Dahoam is Dahoam zu sehen dann hat das nichts mehr mit Schwierigkeiten beim lernen zu tun sondern ist eine Ignoranz gegenüber dem Urlaubsland und seiner Einwohner. Und dieses Beispiel ist bei Weitem kein Einzelfall.
Gruß
rainer

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon TorreHoradada » Di 30. Apr 2013, 10:01

Nein rainer, das ist keine satirische Überspitzung. Das ist eher ein Erlebnisbericht. Genau SO habe ich es persönlich erlebt.
Ob da nun die Region BR 3 oder anderweitige Sender, je nach Wohnort, gesehen werden, spielt dabei keine Rolle.
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon Cozumel » Di 30. Apr 2013, 10:05

Hallo lobo,

Du hast eine gute Meinung zu dem Thema. Sehr zivilisiert.

Ich habe das schon sehr oft gesagt, viele der Residenten hier sind/waren Rentner. Es ist nicht zu erwarten gewesen, dass diese Altersgruppe noch sehr viel spanisch lernt. Das muss einfach akzeptiert werden.
Trotzdem radebrechen viele doch ein wenig und können sich mit Handwerkern und in Geschäften notdürftig helfen.

Gerade bei Deutschen habe ich festgestllt, das sie sich ein wenig von den Engländern unterscheiden möchten, die die Notwendigkeit eine Fremdsprache zu lernen nicht wirklich einsehen. (Das würden wir im umgekehrten Falle vielleicht genauso sehen ;;) )

Den typisch "hässlichen" Deutschen habe ich hier an der Costa Blanca noch nicht kennengelernt. Dass es mehr als wenige Einzelne davon geben soll, halte ich für ein Gerücht.

Vor autonomen deutschen Handwerkern halte ich mich fern, da waren meine Erfahrungen fast immer sehr schlecht. Bei Firmen sehe ich das anders. Deutsche sind in Spanien eigentlich traditionell sehr geschätzt.
Was mich nun ein wenig ärgert ist, dass urplötzlich fast überall auf Broschüren bei Firmen, in Restaurants usw. die deutschsprachigen Übersetzungen fehlen. Weil sich die Deutschen etwas zurückgezogen haben.

Die Deutschen waren aber mit die ersten, die Spanien in verschiedenster Form Geld und Wohlstand gebracht haben.
Da sie schon so früh im Land waren 60-70er, sind sie natürlich aus Altersgründen auch zuerst wieder zurückgewandert oder bereits verstorben.
Die verbliebenen sind auf einmal für die Spanier fast unsichtbar geworden.

Ständig wird gejammert, man möchte die Deutschen wieder zurück, aber die wollen sich auch wohlfühlen können und das tun sich offensichtlich nicht, denn sie ziehen sich als Käufer von Immobilien immer mehr zurück. Nicht weil sie nicht könnten, aber die Atmosphäre, als sich die Deutschen hier wie zu Hause fühlen konnten, existiert wohl nicht mehr.

Deutsch ist die Sprache die in Europa am häufigsten als Muttersprache gesprochen wird, das vergisst man hier des öfteren mal.
Dafür wird man in Orten in denen zur Hälfte oder mehr ausländische Residenten wohnen, lieber noch mit valenciano beglückt.
Ich spreche übrigens nicht von mir selbst, mein Spanisch ist ganz leidlich. Aber das sind meine Erfahrungen.
*********************************************************************************
Toleranz ist die Nächstenliebe der Intelligenz.
© Jules Lemaître

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Sprachkenntnisse

Beitragvon rainer » Di 30. Apr 2013, 14:30

Eines mal vorweg: ich halte hier ganz bewusst und manchmal auch vielleicht ein wenig überspitzt gegen einen in deutschsprachigen Spanienforen oft herauszulesenden Meinungs- Mainstream, weil dieser nach meiner Meinung nicht repräsentativ für die wirkliche Lage ist. Als eine das Bild ausgleichende Stimme der "schweigenden Mehrheit" von
angenommenen 90% der in Spanien ganz oder zeitweise lebenden Deutschen. Die leben nun mal überwiegend in den in Foren ach so oft geschmähten "Ghettos", in denen man für die spanischen Sprache nicht einmal genug Verwendung hätte, um in der Übung zu bleiben.

Wenn nämlich jemand, der in Deutschland mit dem Gedanken an ein Häuschen in Spanien spielt, beim Lesen in den Foren den Eindruck erhält, dass er das vergessen kann, bevor er nicht den ersten VHS- Grundkurs in Spanisch hinter sich hat, dann ist das nicht nur ein falsches Bild, sondern auch bestimmt nicht gut für Spanien. Denn es wäre doch schade um jeden hierdurch abgeschreckten potentiellen Käufer einer der hunderttausenden Ferienimmobilien, die hier immer noch auf ihre Käufer warten. Und wenn er sich gut informiert über die richtige Umgebung und eine ausreichend, auch sprachlich, vorhandene Infrastruktur, und kann das auch bezahlen; warum denn nicht?

haSienda hat geschrieben:.....
Es gibt Menschen, die hier seit 20 oder 30 Jahren fest leben...und nach wie vor sprechen diese KEIN Wort spanisch.
Ich finde das schlicht & einfach respektlos.

Das Wort "hier" ist die entscheidende unzulässige Verallgemeinerung. Wer unter spanischen Nachbarn lebt, ist doch in einer ganz anderen Situation als ein Urbanisationsbewohner zwischen 95% Nichtspaniern!

haSienda hat geschrieben:.....
Wir beschweren uns "in der Heimat" über Gastarbeiter, die weder die deutsche Kultur noch die deutsche Sprache anzunehmen bereit sind...und leben diesen Vorwurf hier aus? :-o

Der Vergleich ist gerechtfertigt, wenn es um Gastarbeiter geht, in D oder E in gleicher Weise. Aber nur wenn es um Gastarbeiter oder ähnliches geht. Insofern stimme ich dir auch zu, wenn du schreibst:

haSienda hat geschrieben:...Wer seinen Lebensmittelpunkt in ein fremdes Land legt (und dort eventuell sogar noch ein Geschäft betreibt!) sollte sich doch wenigstens befleissigen ein paar Sprachkenntnisse an den Tag zu legen. Aus reinem Respekt.

Wobei es nicht mal der Respekt sein muss, sondern die reine Lebensnotwendigkeit sorgt schon dafür.

Wobei ich zum Thema "Respekt" einen anderen Teil deines Beitrages nicht nachvollziehen kann:
haSienda hat geschrieben:...In allerfeinstem englisch habe ich ihm mitgeteilt, dass ich ja gottseidank kein Engländer sei...mich höflich verabschiedet und umgedreht. Stille im Geschäft.

War vielleicht Stille unter den (offenbar englischen) Kunden wegen deiner Äußerung, die man ja auch beleidigend empfinden konnte? Ich finde Respekt kann man nicht national sortieren. ;)
Gruß
rainer

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon Brujadepaco » Di 30. Apr 2013, 14:41

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wenn ich hier in Spanien ein Haus habe............und dann 20 Jahre schon mehrfach im Jahr nach Spanien kommt...........dann sollte man sich auch bemühen spanisch zu sprechen.
Was mich manchmal zur Weissglut bringt ist, dass gerade diese Herrschaften dann aber genau wisssen wo z.B. jemand ist oder wohnt, der spanisch spricht und den man dann einfach so "benutzen" kann.
Ich könnte einen Berg von Beispielen nennen, aber ich hatte ein Erlebnis, was ich absolut "stark" fand:
Abends um 22 Uhr rief mich ein Deutscher hier aus der Siedlung an und meinte: "Anna, meine Frau hatte gerade einen Unfall mit unserem Auto in Torrevieja. Der Unfallgegner hat die Polizei gerufen, die wird jetzt kommen und wir sprechen ja kein spanisch.
Kannst du mich jetzt bitte sofort nach Torrevieja fahren zur Unfallstelle und dort übersetzen?"
Ich habe das abgelehnt und gesagt, dass ich keine Zeit hätte, denn ich finde so etwas unverschämt.
Liebe Grüsse Anna

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon TorreHoradada » Di 30. Apr 2013, 14:57

Ist es auch.
Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde


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