Umfrage: Sprachkenntnisse

Sprichst du spanisch und wenn ja, wie gut?

Ich spreche fließend spanisch
14
13%
Ich spreche gut genug, um mich mit Spaniern auch länger unterhalten zu können
24
23%
Ich spreche so gut, dass ich auch vor Behördengängen und Arztbesuchen keine Angst habe.
12
12%
Ich spreche ein paar Sätze, gut genug für Einkauf und Restaurant
29
28%
Ich kenne die wichtigsten Vokabeln und erledige den Rest mit Händen und Füßen
8
8%
Ich verstehe ein bisschen, mit dem Sprechen klappt es aber nicht so
10
10%
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich die anderen verstehen, auch wenn ich keine Spanischkenntnisse besitze
7
7%
 
Abstimmungen insgesamt: 104

lobo
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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon lobo » So 28. Apr 2013, 18:51

Ondina hat geschrieben:
hablé español por favor....-Vergangenheit oder :-? ???

hablar español por favor...Gegenwart....

und Estoy aprendo ....

bin ja auch ständig am lernen :lol: ...deshalb die kleine Zwischenfrage die mir hoffentlich keiner übel nimmt :')
>:d<

Ondina


Nixwielos/Nicole hat recht, wobei die Aufforderung "Hable español, por favor" (Sprechen Sie bitte Spanisch) eigentlich höflich genug ist. Natürlich kann man "podría hablar español, por favor" auch verwenden, die Bitte/Aufforderung ist dann eben ausgesprochen höflich. :-D

"hablar español, por favor" ist unüblich, vom Stil her sogar falsch. Hablar ist einfach nur der Infinitiv, man könnte das wohlwollend übersetzen mit "Spanisch sprechen, bitte" und der Angesprochene versteht mit Sicherheit, was gemeint ist. Aber für die spanischen Ohren muss das eher wie "Sprechen Spanisch, bitte" klingen - also meiner Meinung nach etwas holprig, so ungefähr wie das berühmte "musst Du gucken hier..." :-D

"Estoy aprendiendo español" ist Gerundium/Verlaufsform und bezeichnet einen Vorgang, der gerade stattfindet, auch wenn dieser Vorgang einen längeren/langen Zeitraum andauert.

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon Ondina » So 28. Apr 2013, 18:54

Gracias >:d< ;;)

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon lobo » So 28. Apr 2013, 19:14

"¡No hay de qué!" (etwas förmlicher)
"Para eso estamos." (etwas familiärer)
"De nada" (etwas umgangssprachlicher, aber völlig ok)

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon lobo » So 28. Apr 2013, 19:16

lobo hat geschrieben:"¡No hay de qué!" (etwas förmlicher)
"Para eso estamos." (etwas familiärer)
"De nada" (etwas umgangssprachlicher, aber völlig ok)


Ach ja, heißt alles "bitte sehr", "gern geschehen", "keine Ursache" u.ä. :mrgreen:

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon rainer » So 28. Apr 2013, 20:07

Akinom hat geschrieben:;-)

Dann möchte ich auch noch etwas zum Thema spanische Sprache - Spanier, sagen.
Vor gut 10 Jahren konnte ich noch recht gut spanisch sprechen und auch verstehen (konnte sogar meine Anzeigen bei der Polizei selbst machen - das ist ja nicht möglich wenn man nicht einigermaßen gut die Sprache spricht)
In der Zwischenzeit ist mein spanisch schlechter geworden - Gründe: keinen Unterricht mehr besucht - die spanisch sprechenden Nachbarn bei mir haben zum größten Teil verkauft - mein englisch ist dafür viel besser geworden ;;)

Nun passiert es mir häufig in den Restaurants, beim Einkaufen, dass ich zwar spanisch spreche, mein Gegenüber (spanier) mir auf Englisch antwortet und dabei meinen Einwand: soy alemana, no ingles - komplett ignoriert. Es wird weiter englisch gesprochen oder aber mein spanisch wird angenommen und dann kommt das "maschinengewehrspanisch" ;) - und dann versteh ich auch nicht mehr viel.
.......

Siehste, da bleib ich doch lieber gleich beim Englisch. :) Und kann auch nichts schlimmes daran finden. mich in einem extrem internationalen Umfeld in der internationalen Umgangssprache
Nr. 1 zu verständigen, wie in einem Dutzend anderer Länder auch. Wenn ich hier trotzdem in der Lage bin, im Laden drei Scheiben Wurst auf spanisch zu bestellen oder im Restaurant um die Rechnung zu bitten, dann hat sich das einfach so, ohne Leistungsdruck, ergeben. Aber reif zu flüssiger Kommunikation zu werden, nee, dazu fehlt mir der Ehrgeiz und auch der Lernspaß, aber auch die genügende praktische Anwendungsmöglichkeit. Wenn das einer aus Hobby oder Liebhaberei betreibt, Respekt! Aber ich denke mal, jeder nach seiner Fasson, solange es keinem wehtut. Und mein Gestor freut sich. ;). Bin ich also ein schlimmer Ignorant?
Gruß
rainer

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon lobo » So 28. Apr 2013, 20:14

Wie man's nimmt... :-?

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon Ondina » So 28. Apr 2013, 21:57

lobo hat geschrieben:"¡No hay de qué!" (etwas förmlicher)
"Para eso estamos." (etwas familiärer)
"De nada" (etwas umgangssprachlicher, aber völlig ok)



De nada war mir bekannt,der Rest eher nicht.Wieder etwas gelernt :d

Ich spreche fast täglich Spanisch ,mal mehr mal weniger, und nutze auch jede Gelegenheit die sich mir bietet .Freue mich immer wenn unsere Nachbarn vor Ort sind, dann wir bei leckerer Paella und Wein geredet bis mein Kopf raucht.Ich bitte ständig darum das man mich verbessert wenn sich Fehler einschleichen .

Unsere Nachbarn sind so liebe nette Menschen ,und die Treffen laufen schon fast Familiär ab ( da wird gedrückt , geküsst, geknuddelt und in die Wangen gezwickt das ich mich wieder fühle wie 10)das es den beiden wohl schwer fällt mir zu sagen wenn ich mich falsch ausdrücke.Beim Arzt und den Behörden klappt es auch immer besser ...

Mein Englisch ist noch immer besser als mein Spanisch ,aber ich hole auf.

Ich gebe zu das ich schon viel weiter sein könnte mit meinen Sprachkenntnissen, aber ich bin schlicht und ergreifend zu faul :')
Vielleicht ändert sich das nun bald, da wir eine neue Spanische Nachbarin haben ( Lehrerin) die Deutsch lernt ...und na ja

vamos a ver B-) .


Ondina ;)

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Re: Hallo aus der Urbanisation La Marina

Beitragvon haSienda » So 28. Apr 2013, 22:32

rainer hat geschrieben:...da bleib ich doch lieber gleich beim Englisch. :) Und kann auch nichts schlimmes daran finden. mich in einem extrem internationalen Umfeld in der internationalen Umgangssprache
Nr. 1 zu verständigen, wie in einem Dutzend anderer Länder auch...



Uiii, da ist bei mir ein "wunder Punkt" getroffen...
Bei Urlaubern ist mir das herzlich egal...bei Residenten weniger.
Es gibt Menschen, die hier seit 20 oder 30 Jahren fest leben...und nach wie vor sprechen diese KEIN Wort spanisch.
Ich finde das schlicht & einfach respektlos.
Wir beschweren uns "in der Heimat" über Gastarbeiter, die weder die deutsche Kultur noch die deutsche Sprache anzunehmen bereit sind...und leben diesen Vorwurf hier aus? :-o
Erst vor wenigen Tagen betrat ich mit meinem Laptop unter'm Arm einen Computerladen...und erzählte dem Wesen hinter dem Tresen dass der Computer ein Problem mit dem Ventilator habe...natürlich auf spanisch.
Der Tresenmann glotzt doof und fragt mich, ob ich kein englisch spräche.
Darauf entgegnete ich (auf spanisch) dass wir doch in Spanien sind...daher sollten wir doch spanisch sprechen?!Nein...sagte der Tresentyp...er habe schliesslich nur englische Kunden.
In allerfeinstem englisch habe ich ihm mitgeteilt, dass ich ja gottseidank kein Engländer sei...mich höflich verabschiedet und umgedreht.
Stille im Geschäft.

Was ich mit der kleinen Geschichte sagen will: Wer seinen Lebensmittelpunkt in ein fremdes Land legt (und dort eventuell sogar noch ein Geschäft betreibt!) sollte sich doch wenigstens befleissigen ein paar Sprachkenntnisse an den Tag zu legen. Aus reinem Respekt. Aus Bequemlichkeitsgründen keine andere Sprache zu erlernen ist mir persönlich zu "französich".

Just my 2 cent...

Derek
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon baufred » So 28. Apr 2013, 23:07

@ haSienda: =D> =D> =D>
Saludos -- baufred --

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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon Josefine » So 28. Apr 2013, 23:42

Ich finde, wenn Rainer kein Spanisch (auf Konversationsbasis) lernen will, ist das zu akzeptieren.

Viele spanische Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, haben auch nicht deutsch gelernt, vor allem die Ehefrauen nicht.

Ich habe auch einen spanischen Bekannten in Deutschland, der mit seinen Eltern in den 60er Jahren nach Deutschland gekommen ist. Heute ist er fast 60 Jahre alt. Seine Eltern haben nie die deutsche Sprache gelernt (bis auf wenige Wörter). Sie waren immer nur unter Spaniern in Deutschland und im Job brauchten sie die deutsche Sprache nicht. Vielleicht waren sie auch überfordert, deutsch zu lernen. Im hohen Alter sind sie dann wieder nach Spanien zurückgegangen (in ein spanisches Alterheim) und sind inzwischen verstorben.
Irgendwie hat uns Deutsche das damals nie gestört. Diese Spanier blieben halt unter sich. ;-)

Bei vielen Deutschen (vor allem Teilzeit-Residenten) ist es doch so, dass sie auch im hohen Alter ganz nach Deutschland zurückgehen. Insofern sagen sie sich, weshalb Spanisch lernen? Ich könnte mir auch vorstellen, dass es vielen Spaniern völlig egal ist, ob die deutschen Rentner spanisch lernen oder nicht, so wie es uns damals auch egal war, ob die spanischen Gastarbeiter in Deutschland deutsch gelernt haben oder nicht.

Ich bin da zwar völlig anders gestrickt und mag die spanische Sprache sehr. :) Ich kenne z.B. Belgier, zwei Italienerinnen und eine Russin, mit denen ich nur Spanisch rede. Sie können nur wenig Englisch. Finde ich aber gut, dass sie außer ihrer Muttersprache die spanische Sprache erlernt haben und so können wir uns halt auf Spanisch unterhalten. Mir gefällt sowas.

Grüsse :)
Josefine
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine


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