Umfrage: Sprachkenntnisse

Sprichst du spanisch und wenn ja, wie gut?

Ich spreche fließend spanisch
14
13%
Ich spreche gut genug, um mich mit Spaniern auch länger unterhalten zu können
24
23%
Ich spreche so gut, dass ich auch vor Behördengängen und Arztbesuchen keine Angst habe.
12
12%
Ich spreche ein paar Sätze, gut genug für Einkauf und Restaurant
29
28%
Ich kenne die wichtigsten Vokabeln und erledige den Rest mit Händen und Füßen
8
8%
Ich verstehe ein bisschen, mit dem Sprechen klappt es aber nicht so
10
10%
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich die anderen verstehen, auch wenn ich keine Spanischkenntnisse besitze
7
7%
 
Abstimmungen insgesamt: 104

rainer
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon rainer » Di 30. Apr 2013, 14:59

@Anna
Dass du das abgelehnt hast, kann ich gut nachvollziehen und hätte ich auch gemacht. Obwohl der Gute sich in seinem Stress vermutlich nicht des Unverschämten seines Ansinnens bewußt war. Trotzdem ist das, auch zu anderen Tageszeiten und Gelegenheiten, Abstauberei von Gefälligkeiten und nicht anständig.
Auch in Torrevieja gibt s doch sicherlich Dolmetscher, die auch so etwas jederzeit und gern übernehmen, natürlich sofern es angemessen bezahlt wird.
Wenn ich mich in einem Lande aufhalte, dessen Sprache ich nicht beherrsche (und das gilt ja nicht nur für Spanien), dann sorge ich rechtzeitig vor, wer mir wo im Fall des Falles helfen kann. Und zwar auf einvernehmlicher Basis.
Gruß
rainer

HermanG
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Re: Umfrage: Sprachkenntnisse

Beitragvon HermanG » Do 31. Okt 2013, 17:43

Meine Erfahrungen mit Spanisch-Lernen:

In Österreich gibt es ein nicht ganz falsches Sprichwort; "Die beste Methode, eine Fremdsprache zu lernen, ist einen zweiten Polster zu kaufen..."
Ich war von 1972 - 1986 als Angestellter einer schweizer Firma ein guter Kunde bei einer spanischen Elektrofirma. Die 4 Besitzer hatten in Deutschland studiert und sprachen sehr gut Deutsch. Die Techniker sprachen alle relativ gut Englisch, also hatte ich keinen Bedarf, Spanisch zu lernen.
1986 übernahm ich für diese Firma die Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft im Steuerparadies Zug (CH). Nun hatte ich auch mit deren Finanzabteilung zu tun. Dort sprach niemand Deutsch oder Englisch, alles war äusserst mühsam, obwohl ich eine Spanisch sprechende Sekretärin hatte.
Das änderte sich schlagartig, als ich mich mit meiner Wohnungsvermieterin in Spanien "liierte" - siehe 2. Polster - und anfing, Spanisch zu lernen.
Plötzlich erhielt ich Bankgarantien innerhalb einer Woche , die Jahresabschlussbilanz war innerhalb wenigen Tagen erledigt etc.
Zum 10 jährigen Jubiläum meiner Pensionierung organisierte ein ehemaliger Arbeitskollege ein Treffen, zu dem er meine damaligen Kollegen einlud, nicht aber den Finanzdirektor. Der erfuhr von dem Anlass und fragte mich per e-mail an, ob er auch teilnehmen dürfte.
Nun spreche ich fliessend Spanisch, allerdings ohne Rücksicht auf Verluste in der Grammatik und anderen Feinheiten.
Meine Vermieterin, inzwischen meine Frau, spricht aber immer noch kein Wort Deutsch...


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