Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Hier können politische Themen diskutiert werden, die von allgemeinem Interesse sind und nichts mit Spanien zu tun haben.
Alex

Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Alex » Mo 2. Nov 2009, 04:43

gerardo hat geschrieben:Ich habe geschrieben
Ich kenne von der Podenco Geschichte (damals Benissa-Pinos)
frag mal ob die vor einigen Jahren da gelebt haben :?:
Und lieb sind die alle, sonst würden sie auch nichts verdienen :mrgreen:

Hallo Gerado,

Sie hat keine Geldnot gehabt. Ich weiß von Einzelspenden ,aber Hallo ,da hätte ich eine Rennbahn und Eselklinik für bauen können.

Auch wir haben von Ihr einen Blinden Esel übernommen , natürlich gegen Bares . Damals hatten wir noch keinen Eselanhänger , obwohl sie einen hatten , war sie nicht bereit den Esel zu uns zu fahren . Das der Esel Blind war hatte sie uns verschwiegen. x(
Jäger die Ihren Jagdhund wieder bei Ihr abholten mussten 30.000 Peseten auf den Tisch legen wegen angeblichen Tierarztkosten .
Der Hund war danach Kränker wie-je zu vor und brauchten nun wirklich den Tierarzt. x(

Nein sie hat dem Tierschutz keinen guten Dienst erwiesen . x(


Lg Alex

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast6 » Mo 2. Nov 2009, 09:18

Ja das triffts in etwa auf den Punkt. Ich werde mich da raushalten und nicht weiter im Dreck wühlen, ich will schlafende Hunde nicht wecken. Das gibt ein Streitgespräch ab und das schadet am Schluss den Tieren. Ich habe auch ein bisschen gegoogled, da gäbe es viel auszugraben :((
Was war, ist Vergangenheit.
Nur die Situation der Frau als Tierschutzdilemma hinzustellen trifft es nicht ganz :!:
Das ist eher eine WIRTSCHAFTSKRISE! :d

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast5 » Mo 2. Nov 2009, 09:27

Alex hat geschrieben: Auch wir haben von Ihr einen Blinden Esel übernommen , natürlich gegen Bares . Damals hatten wir noch keinen Eselanhänger , obwohl sie einen hatten , war sie nicht bereit den Esel zu uns zu fahren . Das der Esel Blind war hatte sie uns verschwiegen. x(
Wenn einer ein bisschen Ahnung von Tieren hat, dann sieht er sofort, ob ein Tier blind ist oder nicht.
Da seid ihr aber blind gewesen. :roll:
Spätestens beim Einladen in einen Transporter sieht man, ob ein Tier sich normal verhält oder ein Problem hat.

Du benennst hier zwei Einzelfälle.
Aber bei 14.000 Vermittlungen von geschädigten Tieren bleiben Fehler nicht aus und wer sich dann irgendwann über seinen eigenen Fehler ärgert, gibt das dann an den Vermittler weiter.

Ich bin fast mein ganzes Leben Veranstalter im Kulturbereich und ich habe oft, nur zu oft erlebt, wie einige meiner Aussteller ihren persönlichen Misserfolg aus Enttäuschung oder Neid mir angelastet haben. Wenn etwas nicht wunschgemäss läuft ist immer der Veranstalter Schuld. Aber Erfolg wird nur auf die eigenen Fahnen geschrieben. So ist die menschliche Natur und dabei sehr oft ungerecht. :sad:

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast1 » Mo 2. Nov 2009, 09:57

ich habe für meinen Hund, den ich aus dem deutschen Tierheim geholt habe, 200 Euro bezahlt. Der Hund kam nicht aus dem Ausland, sondern er wurde von einer deutschen Familie dort abgegeben. Wer ein Tier im Tierheim abgibt muss ebenso eine Gebühr in gleicher Höhe bezahlen. Das heißt, mein Hund hat dem Tierheim ca. 400 Euro gebracht. Dafür haben sie ihn gechipt, geimpft und kastriert. Das allein würde beim Tierarzt schon mindestens 200 - 300 Euro kosten. Sind also die Tierheime auch nur raffgierige Monster? Wenn ich richtig informiert bin, arbeiten diese Tierheime alle ohne Gewinn, sie werden z.T. sogar staatlich bzw. kommunal subventioniert. Ich sehe das als eine Solidargemeinschaft. Die Tiere, die vermittelt werden und Geld bringen, müssen die anderen, die nicht vermittelbar sind und (in Deutschland) auch nicht eingeschläfert werden, mitfinanzieren. Ich möchte auch den Tierschützer sehen, der mit der Vermittlung von ausländischen Hunden reich geworden ist. Was ich viel mehr verurteile sind die Osteuropäischen "Züchter", die Hündinnen in einer Tour werfen lassen, die Welpen viel zu früh und krank dann auf gewissen Märkten verkaufen. Das gehört als aller erstes mal verboten. Da müsste man einschreiten, denn die machen wirklich gutes Geld und kümmern sich einen Dreck um das Wohl der Tiere.
Gruß Uschi

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast6 » Mo 2. Nov 2009, 10:23

Hallo ursula ellis,
Das ist der erste Denkfehler:
Das allein würde beim Tierarzt schon mindestens 200 - 300 Euro kosten
.
Das bezahlt kein Tierheim in Spanien an einen Tierarzt :!:
Also Reibach fast netto!

Und dann noch dies hier:
Tierheime kaufen spanische Hunde auf (€ 50.- ca.) Das mal 41 Hunde = € 2050.-
und so läufts ab...... x(
http://www.derwesten.de/nachrichten/sta ... etail.html
und noch ein Link.... x( x( x(
http://www.animal-health-online.de/klei ... #more-4428

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast1 » Mo 2. Nov 2009, 12:03

gerardo hat geschrieben:Hallo ursula ellis,
Das ist der erste Denkfehler:
Das allein würde beim Tierarzt schon mindestens 200 - 300 Euro kosten
.
Das bezahlt kein Tierheim in Spanien an einen Tierarzt :!:
Also Reibach fast netto!
Gerardo, ich habe auch nicht von Spanien gesprochen, sondern von Deutschland.
Was Deine Links angeht, so bin ich jetzt fast schon der Überzeugung, dass es immer um den gleichen Transport gegangen ist, der in der Presse aufgebauscht wird, weil sie vielleicht ein Sommerloch hatten. Kein Mensch schreibt über die vielen Transporte, die ordentlich durchgeführt werden und keinen Anlass zu Beanstandungen geben. Ich kenne in der eigenen Bekanntschaft einen Fall, wo Leute aus Fuerteventura als Flugpaten einen Hund mit nach Deutschland genommen haben. Es war alles vorbildlich organisiert und von der Organisation in Deutschland waren zwei Leute aus Ingolstadt in Stuttgart am Flughafen (wohlgemerkt mitten in der Nacht um 23.30), um den Hund in Empfang zu nehmen. Es sind zum Teil große Idealisten und ich möchte nicht, dass diese Leute mit Gaunern und Verbrechern in einen Topf geschmissen werden.
Du würdest Dich doch auch wehren, wenn die Leute Dich angreifen, weil Du Spenden für Deine Esel sammelst. (Ich sammle keine Spenden, im Gegenteil, ich gebe welche an Organsiationen, die ich für in Ordnung halte).
Ich bin einfach der Gerechtigkeit halber dagegen, so zu pauschalisieren und alle Tierschützer in einen Topf zu schmeißen. Diese Fälle gibt es und dagegen muss auch vorgegangen werden. Vielleicht ärgert es Dich auch nur, dass die Leute mehr für Hunde als für Esel spenden, was ich durchaus verstehen könnte. Mein Hund hat mich 200 Euro gekostet. Dafür hat ihn das Tierheim zwei Jahre lang gepflegt und ernährt. Findest du das zu viel? Auch spanische oder portugiesische Hunde werden in den Tierheimen gepflegt und ernährt, bis sie einen neuen Besitzer gefunden haben - und das kann manchmal auch ganz schön lange dauern.
Irgendwie habe ich das Gefühl, Du kennst keinen einzigen Tierschützer, sondern nur die schwarzen Schafe.
Ich glaube, diese Diskussion führt zu nichts, da die Positionen zu unterschiedlich sind. Ich werde trotzdem gewisse Organisationen unterstützen.
Gruß Uschi

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast5 » Mo 2. Nov 2009, 12:19

gerardo hat geschrieben: Und dann noch dies hier:
Tierheime kaufen spanische Hunde auf (€ 50.- ca.) Das mal 41 Hunde = € 2050.-
Deine Rechnung stimmt nur bedingt.

Diese Typen versuchen möglichst viele Tiere gleich privat für € 200 bis 400 zu verkaufen und den Rest für € 50 bis 100 an Tierheime.

Ein Freund von mir beobachtet diese Szene schon länger und ist sich sicher, dass diese Transporteure abzüglich ihrer Spritkosten je Tour einen Reibach von mindestens € 5.000 machen.

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast5 » Mo 2. Nov 2009, 12:25

ursula ellis hat geschrieben: Gerardo, ich habe auch nicht von Spanien gesprochen, sondern von Deutschland.
Was Deine Links angeht, so bin ich jetzt fast schon der Überzeugung, dass es immer um den gleichen Transport gegangen ist, der in der Presse aufgebauscht wird, weil sie vielleicht ein Sommerloch hatten.
Nein Uschi,

das sind 3-4 verschiedene Transporte, welcher in kurzer Zeit aufgeflogen sind und Insider vermuten, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist.

Denn ein Transport flog bei Lahr auf, ein anderer bei Karlsruhe und ein Dritter bei Düsseldorf. Dazu hörte ich von einem Fall bei Darmstadt, wo die Behörden auch bei der Übergabe von Hunden an Privatpersonen diese überraschten. Man vermutet, dass diese von anderen Tierschützern verpfiffen wurden, da denen dieser Handel stört.

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast6 » Mo 2. Nov 2009, 12:29

ursula ellis,
das mit den Tiertransporten hatten wir damals bei besagten Podencoschützern auch schon, anfangs fuhr ein uralter Transit fast wöchentlich nach D :!: oder auch anders wohin :?: Dann wurden die Autos immer neuer, komisch?
Dann wars ein Haus in Valencia da usw. Jetzt ist es die Kriese?
Dann gabs da noch eine Frau in Calpe, da lief das genauso ab, nur da waren noch Transporte nach Madrid (Laboratorien) im Gespräch :!: Die hiess wie diese mexikanische Maus Speedy G....... :!:
Was unter dem Deckmantel Tierschutz hier abläuft, man könnte meinen in Sizilien zu sein.
Nein ursula ellis, ich bin nicht neidisch wegen der Spenden, das hab ich aufgegeben.
Du lebst in einer heilen Welt und hast vielleicht nicht den Einblick den ich habe.
Ja es gibt hier auch Leute die den Tierschutz mit Herz und viel privatem Einsatz betreiben, Gott sei Dank!
Nur schaut ganz genau hin :!:

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Re: Äusserst fragwürdiger Tierschutz !!

Beitrag von Gast1 » Mo 2. Nov 2009, 12:37

Pedro hat geschrieben:
Nein Uschi,

das sind 3-4 verschiedene Transporte, welcher in kurzer Zeit aufgeflogen sind und Insider vermuten, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist.

Denn ein Transport flog bei Lahr auf, ein anderer bei Karlsruhe und ein Dritter bei Düsseldorf. Dazu hörte ich von einem Fall bei Darmstadt, wo die Behörden auch bei der Übergabe von Hunden an Privatpersonen diese überraschten. Man vermutet, dass diese von anderen Tierschützern verpfiffen wurden, da denen dieser Handel stört.
Gut, Du hast da vielleicht den besseren Überblick. Wenn das so ist, dann kann ich es nur damit begründen, dass die Wirtschaftskrise eben solche Blüten treibt und jeder auf Kosten der Tiere einen Reibach machen will. Ist das nicht traurig? Die Tiere können sich doch nicht wehren. Wenn da tatsächlich schon fast mafiöse Strukturen herrschen, dann muss man die Leute natürlich hart bestrafen. Würden da mal ein paar Leute in den Knast wandern, würde das die anderen vielleicht doch abschrecken. Aber bei unserer Justiz sehe ich da schwarz.
Gruß Uschi

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