Tod entscheiden nicht nur die Gene

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nurgis
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Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon nurgis » Do 21. Sep 2017, 22:29

Die reichste Frau der Welt (über 44 Milliarden !) ist gestorben im Alter von 94 Jahren. Als "Normalbürgerin " hätte sie dieses Alter bestimmt nicht erreicht.

Es kristallisiert sich bei unserem Gesundheitssystem, egal ob sozial -oder privat krankenversichert immer mehr heraus: wer Geld hat, hat die besseren Überlebenschanchen. Es hängt alles nur daran kannst du bezahlen. Selbst die Privaten streichen viele Leistungen um sie durch Aufpreise wieder zu erhalten. Es ist doch ein Wahnsinn, wenn Private Krankenkassen am Anfang 30-40 DM verlangten um junge Leute zu ködern und heute bei diesen Kunden teilweise im Bereich von über tausend € liegen.

Wie immer :Geld regiert die Welt und bestimmt die Qualität und Länge Deines Lebens.

PS. mir reichte ein Bruchteil im Promillebereich von den 44 Milliarden. :-D
LG Nurgis
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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon maxheadroom » Do 21. Sep 2017, 23:07



Hola todos y nurgis,
das Geld entscheidet es ja offensichtlich doch nicht, den 94 ist ja doch kein Alter wenn man bedenkt das die sicher nicht mit dem selben finanziellen Verhaeltnissen ausgestattete älteste Frau der welt erst mit 117 gestorben ist :lol: :lol: dass entscheidende sind die telomere, die verkuerzen sich einfach so und wenn sie am ende sind bist du es auch :-o Ausserdem gibt es ja sehr viele Vorstellungen wie man das dasein verlaengern kann , mir gefaellt da die Methode des alten Spaniers, ich weiss gerade nicht ob er noch unter den lebenden weilt, mit seinen 4 Flaschen tinto ganz gut, er hat es bis jetzt auch über die 100 er Schwelle geschafft , die älteste Frau der Welt hat uebrigens auf 3 Eier täglich geschwört , eins davon roh >:) >:)
Ich glaube da eher schon an die telomere Geschichte :mrgreen: und das man das Kürzungstempo mit tinto etwas verlangsamen kann.
Das andere ist eben dann wenn man der Quantentheorie Glauben schenken kann, es durchaus sein kann das der Geist eben auf einer anderen Ebene ohne tinto weiterexistiert, kurz gesagt bleibt nur eine Moeglichkeit "Sich ueberraschen lassen" und das hat mit Geld gar nix zu tun. >:) >:)
Buenas noches y hermosos sueños
Saludos
maxheadroom
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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon Josefine » Fr 22. Sep 2017, 00:05

Meine Schwiegermama ist in diesem Jahr 90 geworden und erfreut sich noch guter Gesundheit und bewältigt ihren Haushalt allein. :) Sie ist gesetzlich krankenversichert und gehört nicht zu den Begüterten. Vielleicht schafft sie ja noch die 100. ;-)

Bezüglich Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung, das ist ja allgemein bekannt, dass man in jungen Jahren in der privaten KV viel Geld spart, aber im Alter wird es halt teurer. In Rückwerbegesprächen weist die gesetzliche Krankenkasse auch noch darauf hin, um den Austrittswilligen zu halten. Man kann halt nicht alles haben, d.h. immer nur günstige Beiträge. ;-)
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine

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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon nurgis » Fr 22. Sep 2017, 00:13

Ein Stern für Dich Maxheadroom ! Mein Opa ( starb mit 83) , die Phrohezeigung für sein Leben maximal 50 Jahre, da ihm 2/3 des Magens entfernt wurden. Zu der Zeit funktionierten die Krankenkassen noch ohne Einschränkung.Mein Bruder starb mit 52 Jahren. Das war schon "Neuzeit", er bekam dann nur noch eingeschränkte Hilfen, denn inzwischen herrschte die Verschlankung der Kosten.
Ich zahle heute höhere Krankenkassenbeiträge wie meine in 43 Jahren bezahlte/erworbene Rente.Ist das noch normal ? Viele haben nie bezahlt und bekommen alles und höhere Renten Ist das in Ordnung ???
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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon nurgis » Fr 22. Sep 2017, 00:31

@Josefine, bei Selbsständigen brauchtest Du eine KKV und das war die Private. Zwar waren diese anfänglich preisgünstiger, aber später sind die Sozialversicherten tausend mal besser dran, denn die Prämie richtet sich nach dem Einkommen. Null Einkommen_ Mindestbetrag um die 30,€ Ich kann privat versichert null Einkommen haben,muß aber trotzdem meine tausend oder mehr löhnen. Nicht ganz. Es kommt ein großer Zuschuss von der Rentenversicherung so um die 28.-€, das hilft!
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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon nicky2342 » Fr 22. Sep 2017, 00:39

Ich glaube auch nicht das Geld der entscheidene Faktor für ein langes Leben ist. Ich denke das es eine Mischung aus den gesamten Lebensumständen und der Gene ist. Meine Eltern sind 83 und 84 Jahre Jahre alt... fit wie ein Turnschuh, beide laufen( schnelles gehen) 20 km mit Leichtigkeit, leben beide gesund und vor allem... sind glücklich mit dem was sie erreicht haben. Mein Onkel wurde 100 Jahre alt.... so hoffe ich auch so alt zu werden :-))

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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon Cozumel » Fr 22. Sep 2017, 01:01

Ich habe festgestellt, dass Menschen die bis ins hohe Alter aktiv blieben, vo allen Dingen geistig aktiv, sehr alt wurden.

Schauspieler die noch bis ins hohe Alter Texte lernen mussten, oder Schriftsteller oder ähnliches. Das hat mich immer beeindruckt.
*********************************************************************************
Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.

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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon nurgis » Fr 22. Sep 2017, 01:22

Nicky du hast eindeutig gute Gene.
Ich beneide dich,denn meine sind miserabel. Ich wollte aber nur damit ausdrücken, das selbst Leute mit schlechten Genen länger überleben wenn sie die finanziellen Mittel haben oder zumindest angenehmer wie ein Hartz 4 Empfänger.Ganz eindeutig ist es allerdings, das die bessere Ernährung da mitspielt. Vielleicht erweist sich die heutige in Jahren jedoch auch nicht als so gut. Zu viel Chemie. Wir hatten noch echte Natur,vernebelt von Diesel und Braunkohlenqualm ( Loks).Aber da gab es noch Kaffee aus der Tasse und Brot vom echten Bäcker(ohne Tiefkühlteig).
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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon sol » Fr 22. Sep 2017, 06:08

Meine Devise :
Jammern hilft nicht--Positiv denken !, denn :

Was frag ich viel nach Geld und Gut
wenn ich zufrieden bin
gibt Gott mir nur gesundes Blut
so hab ich frohen Sinn
und sing aus dankbarem Gemüt
mein Morgen- und mein Abendlied

So mancher schwimmt im Überfluss
hat Haus und Hof und Geld,
und ist doch immer voll Verdruss
und freut sich nicht der Welt.
Je mehr er hat, je mehr er will
nie schweigen seine Klagen still

Da heißt die Welt ein Jammertal
und deucht mir doch so schön
hat Freuden ohne Maß und Zahl
lässt keinen leer ausgeh’n
Das Käferlein, das Vögelein
darf sich ja auch des Maien freu’n

Und uns zu Liebe schmücken ja
sich Wiese, Berg und Wald
und Vögel singen fern und nah
dass alles widerhallt
Bei Arbeit singt die Lerch’ uns zu
die Nachtigall bei süßer Ruh


dazu : wichtig sind nat. die Gene --
meine Oma väterlicherseits wurde 97--
mein Opa mütterlicherseits 98
meine Mutter --93
Trotz den ganzen Kriegswirren und damit verbundenen Entbehrungen (mit 3 Kindern)
und ohne Mann, der 1944 mit 37 J. bei Budapest "für Volk und Vaerland" sein Leben ließ
ich bin auch nur in einer "normalen" Krankenkasse und muss damit aushalten
ABER: auch die Einstellung überhaupt zum Leben und aktiv im Geiste bleiben zählt

so, das war mein "Mostrich" zu diesem Thema und auf die nä. 20 Jahre---------
Gruss aus Berlin--
Wolfgang und Traudel

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Re: Tod entscheiden nicht nur die Gene

Beitragvon Oliva B. » Fr 22. Sep 2017, 09:57

Lebensverlängernd wirkt sich neben "guten" Genen erwiesenermaßen auch die Lebensweise aus, wichtig sind bekanntlich Bewegung (geistig und körperlich), gesunde Ernährung, Vermeidung von Gesundheitsrisiken etc.

@ nurgis

Du gehst davon aus, dass in "unserem Gesundheitssystem, egal ob sozial -oder privat krankenversichert" Menschen mit Geld die besseren Überlebenschancen" haben. Verschiedene Studien belegen vielmehr, dass Reiche und Gebildete durchschnittlich 12 Jahre länger leben, weil sie bewusster mit Gesundheitsrisiken umgehen. Das kannst du z. B. hier nachlesen.

Es ist nicht richtig, wenn du behauptest, Selbstständige wurden in der Vergangenheit aus der gesetzlichen Krankenkasse ausgeschlossen. Jeder Selbständige hatte früher wie heute die freie Wahl, ob er sich freiwillig bei einer gesetzlichen KK oder privat versichern möchte. Viele Selbständige ziehen aber in jungen Jahren die sehr viel günstigeren Beiträge einer privaten Krankenkasse vor - und die bevorzugte Behandlung bei Ärzten und in Krankenhäusern. Nur ein geringer Prozentsatz wird von den ersparten KV-Beiträgen für das Alter vorsorgen, um mit diesem Polster die gestiegenen Krankenversicherungsbeiträge der privaten Krankenversicherung aufzufangen.

Anmerkung: Freiwillig versicherte Selbständige zahlen in der gesetzlichen Krankenkasse heute einen Beitragshöchstsatz von ca. 800 Euro monatlich.


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