Hungertod in Afrika

Hier können politische Themen diskutiert werden, die von allgemeinem Interesse sind und nichts mit Spanien zu tun haben.
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Oliva B.
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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von Oliva B. » So 11. Jun 2017, 08:47

sol hat geschrieben:das ganze geht doch eine gefühlte Ewigkeit so--------

m.E. nach ist es doch so :
sterbenskranke , hungernde Menschen bekommen sterbenskranke Kinder, die dann auch hungern--usw.usw.

das gesamte Denken dieser Menschen muss anders werden-------
:?: :-o

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Kiebitz
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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von Kiebitz » So 11. Jun 2017, 10:06

Wer sich für das Thema und die Not interessiert, für den ist folgender Artikel sehr interessant. Die Zusammenhänge sind sehr gut erklärt.

http://www.deutschlandfunk.de/krise-in- ... _id=383366

Aber es interessieren sich nicht viele für das Thema, siehe Anzahl der Zugriffe. Das Thema Hungertod in Afrika hat ja auch noch nichts mit Spanien zu tun. Die Betonung liegt auf "noch".
Diskutiere nie mit Idioten, sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung...
Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Brecht.

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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von Hessebub » So 11. Jun 2017, 11:08

Auch hier interessieren sich nicht viel für das Thema, oder? :roll:
Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :mrgreen:

LG Wolfgang

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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von Kipperlenny » So 11. Jun 2017, 11:20

ich habe das Thema ja mit Absicht nicht angeklickt die letzten Tage, aber jetzt so beim Frühstück dann doch...

Wie immer wenn das Thema aufkommt (seit min. 15 Jahren verfolge ich das), sind die Reaktionen die gleichen - Schuldzuweisungen (Industrie, Politik), Neiddebatten (Supperreiche), etc. etc. - Das Thema ist so komplex (alleine schon wegen der Kolonialgeschichte, den aktuellen Heuschrecken aus China etc.), dass man dazu als "Normalo" wahrscheinlich keine Lösung finden kann - aber man kann so schön in Stammtischmanier darüber streiten...

Also, falls Ihr, Ich, Irgendwer wirklich mal einen lösungsorientierten Vorschlag hat, was der Normalo wirklich tun könnte - ohne gleich in Links / Rechts, die da Oben sind Schuld etc. zu verfallen, dann her damit - ansonsten ist das Ganze doch total ausgelutscht....

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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von maxheadroom » So 11. Jun 2017, 12:19


Hola todos y Kipperlenny,
dann auch noch meien 5 cent dazu



Kipperlenny hat geschrieben:.
Wie immer wenn das Thema aufkommt (seit min. 15 Jahren verfolge ich das), ich schon viel länger
, dass man dazu als "Normalo" wahrscheinlich keine Lösung finden kann
Also, falls Ihr, Ich, Irgendwer wirklich mal einen lösungsorientierten Vorschlag hat, was der Normalo wirklich tun könnte.

wir koennen da als "Normalo" denken was wir wollen und werden daran nichts aendern, denn folgendes:
Als die Sklaverei noch nicht verboten war, trugen "Sklaven" (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer <Unfreiheit> das "Brandmal mit Wappen" und die Ketten ihrer Besitzer.
Seit die Sklaverei verboten wurde, tragen "Personen" (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer <Freiheit> "Identitätsausweise mit Wappen" und die Registriernummern ihrer Besitzer.
Früher haben die "Sklaven" ihre Arbeitsleistung unter Zwang abgegeben, damit sie nicht bestraft oder umgebracht wurden.
Heute bezahlen die "Personen" an ihre Besitzer unter Zwang Schutzgeld, damit ihre Freiheit geschützt wird.
Zahlen die Personen nicht, werden sie bestraft - notfalls mit dem Tod, den sie sich dann angeblich "selber zuzuschreiben haben".
(Quelle Orignal: The Story of Your Enslavement Jürgen Korthof)
und so sind jede Menge Konflikte und Missstände ausserhalb der Einflussnahme der " Normalos" und in der relativen Sicherheit vergisst man leicht die Zusammenhaenge

Saludos
maxheadroom
Zuletzt geändert von maxheadroom am So 11. Jun 2017, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von hundetraudl » So 11. Jun 2017, 12:24

maxheadroom hat geschrieben:
Hola todos y Kipperlenny,
dann auch noch meien 5 cent dazu



Kipperlenny hat geschrieben:.
Wie immer wenn das Thema aufkommt (seit min. 15 Jahren verfolge ich das), ich schon viel länger
, dass man dazu als "Normalo" wahrscheinlich keine Lösung finden kann
Also, falls Ihr, Ich, Irgendwer wirklich mal einen lösungsorientierten Vorschlag hat, was der Normalo wirklich tun könnte.

wir koennen da als "Normalo" denken was wir wollen und werden daran nichts aendern, denn folgendes:
Als die Sklaverei noch nicht verboten war, trugen "Sklaven" (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer <Unfreiheit> das "Brandmal mit Wappen" und die Ketten ihrer Besitzer.
Seit die Sklaverei verboten wurde, tragen "Personen" (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer <Freiheit> "Identitätsausweise mit Wappen" und die Registriernummern ihrer Besitzer.
Früher haben die "Sklaven" ihre Arbeitsleistung unter Zwang abgegeben, damit sie nicht bestraft oder umgebracht wurden.
Heute bezahlen die "Personen" an ihre Besitzer unter Zwang Schutzgeld, damit ihre Freiheit geschützt wird.
Zahlen die Personen nicht, werden sie bestraft - notfalls mit dem Tod, den sie sich dann angeblich "selber zuzuschreiben haben".
(Quelle Orignal: The Story of Your Enslavement Jürgen Korthof)
und so sind jede Menge Konflikte und Missstände ausserhalb der Einflussnahme der " Normalos" und in der relativen Sicherheit vergisst man leicht die Zusammenhaenge

Saludos
maxheadroom
/i]


Sehr gut beschrieben >:d<
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)

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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von Josefine » So 11. Jun 2017, 13:00

Kipperlenny hat geschrieben: Wie immer wenn das Thema aufkommt (seit min. 15 Jahren verfolge ich das), sind die Reaktionen die gleichen - Schuldzuweisungen (Industrie, Politik), Neiddebatten (Supperreiche), etc. etc. - Das Thema ist so komplex (alleine schon wegen der Kolonialgeschichte, den aktuellen Heuschrecken aus China etc.), dass man dazu als "Normalo" wahrscheinlich keine Lösung finden kann - aber man kann so schön in Stammtischmanier darüber streiten...
Da kann ich Dir nur zustimmen.

Ich kann mich auch noch erinnern als kleines Kind, also vor ca. 60 Jahren, dass von den „armen Kindern“ in Afrika gesprochen wurde, denen man helfen müßte. Es ist ja nicht so, dass nicht fleißig gespendet wurde. Adveniat und Brot für die Welt gibt es ja schon viele Jahrzehnte.

Und heute, also ca. 60 Jahre später, liest man immer noch solche Überschriften. :sad:

Ich hatte vor über 30 Jahren mal ein Seminar bei einem ehemaligen Entwicklungshelfer besucht. Viele Projekte (Hilfe zur Selbsthilfe) klappten nicht, wegen der Überbevölkerung. Er war ziemlich desillusioniert. :sad:

Da kann der Normalo wohl wenig machen. Und wie man oft lesen konnte, sind Spendengelder auch nicht dahin geflossen, wo sie hingehörten. :sad:
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine

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Re: Hungertod in Afrika

Beitrag von rainer » So 11. Jun 2017, 17:08

Noch im 19. Jahrhundert gab es auch in Europa noch Hungersnöte.
Die damals Mit-Ursache dafür waren, dass sich einige zig Millionen Menschen aufmachten in erhoffte bessere Verhältnisse.
In diesem Fall damals in Richtung Westen...
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... n%C3%B6ten
Gruß
rainer

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