Callosa d'en Sarrià / Callosa de Ensarriá

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Callosa d'en Sarrià / Callosa de Ensarriá

Beitrag von CBF-Team » Fr 1. Jul 2016, 10:11

Callosa d'en Sarrià/Callosa de Ensarriá (Marina Baja)
Callosa d'en Sarrià - CBF-MAP.JPG
PLZ: 03510
Einwohner: 7.146 lt. INE 2016, 7.133 lt. INE 2015
Einwohnerbezeichnung: Callosino, -a
Ausländeranteil: 17,88 % (= 1.278 Ew., darunter 22 Deutsche lt. INE 2016, 1.309 Ew. lt. INE 2015)
Sprachdominanz: Valenciano


Flughafenentfernung:
Alicante 78 km (A-70)
Valencia – 148 km Autobahn (AP-7)


Ortsbeschreibung
1 Blick auf Stadt und Gebirge DSC_0886.JPG
Callosa de Ensarriá (auf Valenciano und offiziell Callosa d'en Sarrià) liegt im Norden der Provinz Alicante, im Landkreis Marina Baja, zwischen den Flüssen Algar und Guadalest.
0 Panorama DSC_0975.JPG
9 Brunnen DSC_0822.JPG
Umgeben ist der Ort von den Gebirgsketten Aitana 1.558 m im Westen, Bernia 1.125 m im Nordosten, und Aixortá 1.218 m im Norden. Das Klima ist mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 17 Grad mediterran, im August steigt das Thermometer auf maximal 24 ° C und fällt im Januar bis auf 9,5 ° C.
schattige Häuserschluchten vor der Altstadt
schattige Häuserschluchten vor der Altstadt
Alte Reihenhäuser am Ortsrand
Alte Reihenhäuser am Ortsrand
Häuser am Kirchplatz
Häuser am Kirchplatz
Haus an der Costera del Poador
Haus an der Costera del Poador
Eines von 50 Werken von Studenten der bildenden Künste,<br />die vom 15. bis 24. Juni 2016 in der &quot;Setmana Callosa d'Art&quot; ausgestellt wurden
Eines von 50 Werken von Studenten der bildenden Künste,
die vom 15. bis 24. Juni 2016 in der "Setmana Callosa d'Art" ausgestellt wurden
Fassadenmalerei
Fassadenmalerei
Der Ort hat eine in hohem Maße wettbewerbsfähige Landwirtschaft durch den Anbau von Mispeln (span. Nisperos), die ursprünglich aus Japan und China stammen. 1784 kam die Mispel nach Spanien, doch erst im neunzehnten Jahrhundert brachte sie der Botaniker Juan Bautista Berenguer nach Callosa. Die Marina Baja bietet alles, was Mispeln brauchen: mildes Klima und exzellentes Wasser. Doch erst zu Beginn der 1960er Jahre wurden die Mispeln im großen Stil angebaut. Zur Vermarktung ihrer Früchte haben sich die Landwirte zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Die Cooperativa Agrícola de Callosa d’en Sarrià, C.V.(Ruchey) in der Partida Micleta verkauft Mispeln nicht nur frisch, sondern auch getrocknet oder im eigenen Saft, als Mispel-Crema, Mispel-Salz, Ziegenkäse mit Mispeln, Mispelmarmelade, usw.. Níspero-Bier gibt es auch noch...
1 Netz.JPG
Heutzutage wachsen die Mispeln unter riesigen Schutzzelten heran, die den Anblick der Felder rund um den Ort dominieren. Dadurch sind sie vor Hagel und Wind geschützt, denn die scharfkantigen Blätter würden bei Wind die empfindlichen Früchte verletzen.
&quot;verpackte&quot; Landschaft
"verpackte" Landschaft
Häuser werden ausgespart
Häuser werden ausgespart
Inzwischen ist die Gemeinde Callosa d'en Sarrià der größte Mispel-Erzeuger Spaniens. Geerntet werden die süß-säuerlich schmeckenden Früchte im April und Mai. Verpackt werden die empfindlichen Früchte behutsam in gepolsterte Schachteln. Die meisten Mispeln sind für den Export nach Frankreich und Italien bestimmt. Seit 1992 tragen die Mispeln die geschützte Ursprungsbezeichnung "Níspero de Callosa de Ensarriá".

Neben dem Mispelanbau gewann der Tourismus in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung. Erntezeit für nísperos
Pavillon, Plaça del Llaurador
Pavillon, Plaça del Llaurador
Spielplatz an der Plaça del Llaurador
Spielplatz an der Plaça del Llaurador
Zu den typischen Gerichten der regionalen Küche gehören:
Arroz con costra, ein typisches Gericht in der Karnevalszeit. Dabei handelt es sich um trockenen Reis mit Wurst und anderen Zutaten. Der Reis wird in eine Tonschale gefüllt, mit geschlagenem Ei übergossen und erhält dann im Ofen die dunkle Kruste, von der er seinen Namen hat.
Minchos (val. Mintxos) bestehen aus einem Mehlteig, der mit Gemüse und Fisch belegt wird und im Ofen ausgebacken wird, ein typisches Gericht, das gern an Regentagen und am Sonntag der Fiestas "Moros y Cristianos" gereicht wird.
Puchero con pelotas, (val. putxero amb pilotes ) ist ein Eintopf mit Kohlrouladen, den es u.a. zu den Patronatsfeiern "Moros y Cristianos" gibt.
Faves sacsades ist ein gehaltvolles Gericht aus weißen Bohnen (habas), Wurst und Spiegelei.
Typische Nachspeise sind " Pastelitos de Aguardiente y al Aire " (typisches Gebäck zu den fiestas Moros y Cristianos), "almendrados", "rollitos de anís" - und natürlich die Mispel in allen Variationen wie "Brazo de Gitano de Níspero", "Tarta de Níspero", "Tarte de Queso con Nísperos".


Geschichte
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Dateianhänge
Fonts d'Algar.jpg
Fonts d'Algar.jpg (50.37 KiB) 4321 mal betrachtet
20 Relief DSC_0951.JPG
Poador
Poador
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Markthalle
Markthalle
Seitenansicht
Seitenansicht
Retablo de la Virgen C./Sagrari, 2
Retablo de la Virgen C./Sagrari, 2
Das Heiligenbild von San José besteht aus 12 Keramikplatten, auf denen der Heilige Josef mit einem Kind auf dem linken Arm abgebildet ist.
Das Heiligenbild von San José besteht aus 12 Keramikplatten, auf denen der Heilige Josef mit einem Kind auf dem linken Arm abgebildet ist.
14 Kuppel DSC_0844.JPG
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14 Kirche DSC_0956.JPG
El Portal
El Portal
13 alte Mauern DSC_0833.JPG
12 DSC_0872.JPG
10 Meer DSC_0825.JPG
Haustür mit gehäkelten Vorhängen
Haustür mit gehäkelten Vorhängen
8 alter Kern DSC_0835.JPG
8 alt DSC_0837.JPG
7 Moros DSC_0815.JPG
5 Anfahrt von der Küste DSC_0812.JPG
Altes Landhaus
Altes Landhaus
Vorne: Teil des alten Bewässerungssystem an anderer Stelle
Vorne: Teil des alten Bewässerungssystem an anderer Stelle

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