Callosa d'en Sarrià / Callosa de Ensarriá

Benutzeravatar
CBF-Team
Admin/Moderatorin
Admin/Moderatorin
Beiträge: 2386
Registriert: So 9. Aug 2009, 06:43

Callosa d'en Sarrià / Callosa de Ensarriá

Beitragvon CBF-Team » Fr 1. Jul 2016, 10:11

Callosa d'en Sarrià/Callosa de Ensarriá (Marina Baja)
Callosa d'en Sarrià - CBF-MAP.JPG

PLZ: 03510
Einwohner: 7.146 lt. INE 2016, 7.133 lt. INE 2015
Einwohnerbezeichnung: Callosino, -a
Ausländeranteil: 17,88 % (= 1.278 Ew., darunter 22 Deutsche lt. INE 2016, 1.309 Ew. lt. INE 2015)
Sprachdominanz: Valenciano


Flughafenentfernung:
Alicante 78 km (A-70)
Valencia – 148 km Autobahn (AP-7)


Ortsbeschreibung
1 Blick auf Stadt und Gebirge DSC_0886.JPG

Callosa de Ensarriá (auf Valenciano und offiziell Callosa d'en Sarrià) liegt im Norden der Provinz Alicante, im Landkreis Marina Baja, zwischen den Flüssen Algar und Guadalest.
0 Panorama DSC_0975.JPG

9 Brunnen DSC_0822.JPG

Umgeben ist der Ort von den Gebirgsketten Aitana 1.558 m im Westen, Bernia 1.125 m im Nordosten, und Aixortá 1.218 m im Norden. Das Klima ist mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 17 Grad mediterran, im August steigt das Thermometer auf maximal 24 ° C und fällt im Januar bis auf 9,5 ° C.
8 Straße DSC_0817.JPG
schattige Häuserschluchten vor der Altstadt
8 Arbeiter reihenhäuser DSC_0967.JPG
Alte Reihenhäuser am Ortsrand

15 gegenüber der Kirche DSC_0846.JPG
Häuser am Kirchplatz

20 Costera del Poador DSC_0943.JPG
Haus an der Costera del Poador

11 KUNST DSC_0830.JPG
Eines von 50 Werken von Studenten der bildenden Künste,
die vom 15. bis 24. Juni 2016 in der "Setmana Callosa d'Art" ausgestellt wurden

14 Kunst  Fassadenmalerei DSC_0869.JPG
Fassadenmalerei

Der Ort hat eine in hohem Maße wettbewerbsfähige Landwirtschaft durch den Anbau von Mispeln (span. Nisperos), die ursprünglich aus Japan und China stammen. 1784 kam die Mispel nach Spanien, doch erst im neunzehnten Jahrhundert brachte sie der Botaniker Juan Bautista Berenguer nach Callosa. Die Marina Baja bietet alles, was Mispeln brauchen: mildes Klima und exzellentes Wasser. Doch erst zu Beginn der 1960er Jahre wurden die Mispeln im großen Stil angebaut. Zur Vermarktung ihrer Früchte haben sich die Landwirte zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Die Cooperativa Agrícola de Callosa d’en Sarrià, C.V.(Ruchey) in der Partida Micleta verkauft Mispeln nicht nur frisch, sondern auch getrocknet oder im eigenen Saft, als Mispel-Crema, Mispel-Salz, Ziegenkäse mit Mispeln, Mispelmarmelade, usw.. Níspero-Bier gibt es auch noch...
1 Netz.JPG

Heutzutage wachsen die Mispeln unter riesigen Schutzzelten heran, die den Anblick der Felder rund um den Ort dominieren. Dadurch sind sie vor Hagel und Wind geschützt, denn die scharfkantigen Blätter würden bei Wind die empfindlichen Früchte verletzen.
1 Zelte DSC_0971.JPG
"verpackte" Landschaft

1 eingebaut unter Netz DSC_0977.JPG
Häuser werden ausgespart

Inzwischen ist die Gemeinde Callosa d'en Sarrià der größte Mispel-Erzeuger Spaniens. Geerntet werden die süß-säuerlich schmeckenden Früchte im April und Mai. Verpackt werden die empfindlichen Früchte behutsam in gepolsterte Schachteln. Die meisten Mispeln sind für den Export nach Frankreich und Italien bestimmt. Seit 1992 tragen die Mispeln die geschützte Ursprungsbezeichnung "Níspero de Callosa de Ensarriá".

Neben dem Mispelanbau gewann der Tourismus in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung. Erntezeit für nísperos
18 Pavillon DSC_0880.JPG
Pavillon, Plaça del Llaurador
21 Spielplatz an der Plaza DSC_0962.JPG
Spielplatz an der Plaça del Llaurador

Zu den typischen Gerichten der regionalen Küche gehören:
Arroz con costra, ein typisches Gericht in der Karnevalszeit. Dabei handelt es sich um trockenen Reis mit Wurst und anderen Zutaten. Der Reis wird in eine Tonschale gefüllt, mit geschlagenem Ei übergossen und erhält dann im Ofen die dunkle Kruste, von der er seinen Namen hat.
Minchos (val. Mintxos) bestehen aus einem Mehlteig, der mit Gemüse und Fisch belegt wird und im Ofen ausgebacken wird, ein typisches Gericht, das gern an Regentagen und am Sonntag der Fiestas "Moros y Cristianos" gereicht wird.
Puchero con pelotas, (val. putxero amb pilotes ) ist ein Eintopf mit Kohlrouladen, den es u.a. zu den Patronatsfeiern "Moros y Cristianos" gibt.
Faves sacsades ist ein gehaltvolles Gericht aus weißen Bohnen (habas), Wurst und Spiegelei.
Typische Nachspeise sind " Pastelitos de Aguardiente y al Aire " (typisches Gebäck zu den fiestas Moros y Cristianos), "almendrados", "rollitos de anís" - und natürlich die Mispel in allen Variationen wie "Brazo de Gitano de Níspero", "Tarta de Níspero", "Tarte de Queso con Nísperos".


Geschichte
Verstecken ist aktiviert
Um diesen versteckten Text lesen zu können, mußt du registriert und angemeldet sein.
Dateianhänge
Fonts d'Algar.jpg
Fonts d'Algar.jpg (50.37 KiB) 3301 mal betrachtet
20 Relief DSC_0951.JPG
20 Poador DSC_0948.JPG
Poador
20 Caños DSC_0946.JPG
17 Mercat DSC_0859.JPG
Markthalle
15 Seite DSC_0840.JPG
Seitenansicht
15 Retablo de la Virgen C. Sagrari, 2 DSC_0862.JPG
Retablo de la Virgen C./Sagrari, 2
15 Heiligenbild DSC_0842.JPG
Das Heiligenbild von San José besteht aus 12 Keramikplatten, auf denen der Heilige Josef mit einem Kind auf dem linken Arm abgebildet ist.
14 Kuppel DSC_0844.JPG
14 DSC_0855.JPG
14 Kirche DSC_0956.JPG
13 El Portal DSC_0955 EL PORTAL.JPG
El Portal
13 alte Mauern DSC_0833.JPG
12 DSC_0872.JPG
10 Meer DSC_0825.JPG
8 Haustür mit Häkelvorhängen DSC_0871.JPG
Haustür mit gehäkelten Vorhängen
8 alter Kern DSC_0835.JPG
8 alt DSC_0837.JPG
7 Moros DSC_0815.JPG
5 Anfahrt von der Küste DSC_0812.JPG
4 altes Bauernhaus DSC_0801.JPG
Altes Landhaus
2 Bewässrungssystem im Hintergrund DSC_0798.JPG
Vorne: Teil des alten Bewässerungssystem an anderer Stelle

CBF-Team

Die Costa Blanca ist nicht alles,
aber ohne COSTA-BLANCA-FORUM ist alles nichts!



Costa-Blanca-Forum bei Facebook

Zurück zu „La Marina Baja (18)“