Rhabarber?

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Calendula
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Re: Rhabarber?

Beitrag von Calendula » Fr 3. Mai 2013, 23:26

Oliva B. hat geschrieben:Calendula, in welcher Erde steht deine Pflanze? Und Citronella, kannst du mehr ernten als ich???? :-?

Hola Oliva,

wie schon an anderer Stelle geschrieben, habe ich über die Jahre durch kompostierten Stallmist und Mulchen eine sehr schöne Erde erhalten. Der Rhabarber bekommt natürlich ausreichend Wasser und Dünger. Von nix kommt nix!
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Re: Rhabarber?

Beitrag von sol » Sa 4. Mai 2013, 06:20

Guten Morgen, Elke

Was ich auch nicht wusste, dass man die Stiele herausdrehen und nicht abschneiden soll,
und dass die Pflanze giftig ist, da sie Oxalsäure enthält. ---schreibst du---

die Oxalsäure wird erst NACH der Blüte gebildet.

Wichtig- nie die Stängel abschneiden, sondern einfach " abreissen", da bleibt unten so eine
kleine "Lasche" dran, denn sonst faulen die Reste an der Pflanze und verderben sie.
Sollten sich während der Ernteperiode Blüten zeigen, auch diese restlos herausdrehen,
denn der Stiel ist hohl und lässt evtl. Wasser IN den Wurzelballen dringen---

Also viel Spaß weiterhin, mit dem sonst so gesundem Gemüse.
Gruss Wolfgang

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Marix » Sa 4. Mai 2013, 10:18

Hallo! Hat irgendjemand von euch Erfahrung mit Rhabarber in Küstennähe? Ich hab gelesen, dass er klar markierte Jahreszeiten, vor allem kalte Wintermonate, braucht. Wenn das so wäre könnte ich mir hier in Alicante natürlich den Versuch sparen :-|
Liebe Grüße Martina

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Marix » So 5. Mai 2013, 00:30

Hab die Antwort auf meine Frage inzwischen selbst mehrfach gefunden. Rhabarber braucht im Winter Bodenfrost, da ihm sonst die dadurch bedingte Ruheperiode fehlt. Dann verfärben sich die Stiele nicht rot, sondern bleiben grün und ungeniessbar. Ausserdem braucht er sauren Boden, keinen Kalk, was hier auch schwierig ist. Diese informationen habe ich aus: John Seymour, Selbstversorgung aus dem Garten. Sehr zu empfehlen!
Liebe Grüße Martina

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Re: Rhabarber?

Beitrag von sol » So 5. Mai 2013, 06:20

Guten Morgen Marix

du schreibst, daß Rhabarber unbedingt Bodenfrost benötigt.. :mrgreen:
habe gegoogelt ond geg------finde ich nichtdiese Stelle, wo das steht.
Gruss Wolfgang

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Marix » So 5. Mai 2013, 08:24

@ sol
Beim googeln hab ich öfter den Verweis auf klar definierte Jahreszeiten und Kälte im Winter gefunden. Das mit dem Bodenfrost stammt aus besagtem Buch. Das ist die Biebel für viele Hobby-Gemüsegärtner, sehr vertrauenswürdig, leider! :((
Liebe Grüße Martina

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Oliva B. » So 5. Mai 2013, 08:41

Marix hat geschrieben:Hab die Antwort auf meine Frage inzwischen selbst mehrfach gefunden. Rhabarber braucht im Winter Bodenfrost, da ihm sonst die dadurch bedingte Ruheperiode fehlt. Dann verfärben sich die Stiele nicht rot, sondern bleiben grün und ungeniessbar. Ausserdem braucht er sauren Boden, keinen Kalk, was hier auch schwierig ist. Diese informationen habe ich aus: John Seymour, Selbstversorgung aus dem Garten. Sehr zu empfehlen!

Danke für diese Information, Marix. Dann liegt es wahrscheinlich an unserem kalkhaltigen Boden, dass der Rhabarber nicht richtig kommt. Wahrscheinlich müsste man den Boden ordentlich mit Mist und Torf aufbereiten, damit er genug Nährstoffe findet.
Ich habe auch noch mal recherchiert und nur finden können, dass Rhabarber in der Regel Frost übersteht und im Winter (vor allem, wenn er jung ist) mit Strohmulch geschützt werden kann.
Aber wenn die Behauptung von Seymur stimmt, ist das sicher auch DIE Erklärung, warum hier in Spanien kein Spargel angeboten wird.
Calendula erntet vielleicht nur, weil ihr Finca 1.000 m hoch liegt (Bodenfrost im Winter).

@ Citronella
Vielleicht sollten wir doch noch einen Versuch starten, denn vielleicht erinnerst du dich noch?

Ich hatte vor zwei Jahren unserem Mitglied Montgo (die leider verstorben ist) und mir jeweils ein Rhabarberpflänzchen (Topf) aus Deutschland mitgebracht. Ich hatte meins in den Boden eingepflanzt, Montgo hingegen in einen großen Holzkübel mit gekaufter Erde. Als ich sie nach ein paar Wochen besuchte, hatte sich ihre Pflanze prächtig entwickelt. Man sah die Erde vor lauter Rhabarberblättern nicht mehr. Meine Pflanze hingegen ist kaum gewachsen.... :?

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Cozumel » So 5. Mai 2013, 09:51

Es gibt grosse Anbaugebiete für weissen Spargel, zum Beispiel In Jaen, Andalusien.
Dort ist es in den Wintermonaten recht kalt. Aber auch in den Pyrenäen.

Leider wird der aber wohl hauptsächlich exportiert. Denn ich hab in bisher nur auf dem Markt in extrem schlechter Qualität gefunden.
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Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.

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Re: Rhabarber?

Beitrag von Bruja_222 » So 5. Mai 2013, 09:58

Rharbarber hab ich auch vor 3 Jahren im Garten probiert, ist auch gut angewachsen, dann aber leider kaputt gegangen. Und das, obwohl auch ich ein großer Rharbarber - Freund bin. Auf Streuselkuchen schmeckt er mir genauso gut, wie als Marmelade oder Kompott....
GLG
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Re: Rhabarber?

Beitrag von Citronella » So 5. Mai 2013, 12:02

@ Oliva,

ich gebe es auf :(( . Ich bin zwar auch ein Freund dieser saftig/sauren Stengeln, aber ich muß ihn nicht unbedingt haben.

Saludos
Citronella

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