Ärger auf Frankreichs Autobahnen

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maxheadroom
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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von maxheadroom » So 9. Jan 2011, 21:13

Hola todo,

einfach auch noch meine 5 cent zum Thema :-D da ich schon jahrzehntelang durch Frankreich fahre kann ich das eine oder andere schon bestaetigen, das einzige was mich aergert ist die Maut, aber ich nehme es halt teilweise hin, denn es hat sich ja im Strassenbau einiges getan und wenn man mal die aktuellsten Karten studiert wird man feststellen das es neben der Autobahn tolle Strassen gibt die auch flott zu befahren sind, zum Teil 4 spurig oder mit dem bewaehrten 3 Spursystem, ich komme meist von Genf bis Denia mit so um die 20 € Gebuehr aus. Das Essen auf Autobahnen duerfte auch in Deutschland mit "deutscher Küche " nicht viel gemeinsam haben und so fahre ich wenn mich in Frankreich der wirklich grosse Hunger packt doch lieber runter und in ein RestRoute an der Route National.
Saludos
maxheadroom
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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von alf9 » Mo 10. Jan 2011, 21:12

Moin!

So, hab gerade die 2200km D-E hinter mich gebracht.
Lief sehr gut ohne Probleme, knapp 20 Stunden auf 2 Tage verteilt.
Und man kann bemerken, Idioten gibts überall, diesmal die meisten ganz klar in Spanien.
Man kann ja kaum Vorne, die Seiten und die Rückspiegel ständig gleichzeitig in Auge behalten.
Heute schossen die Spanier von allem Seiten auf mich zu, rechts überholen und so sind hier ja eher schon normal.
Naja, was soll man sich beschweren solange es gutgeht.
Auch die Baustellen waren in E planloser angelegt als in D oder F.
Dafür waren die Strassen in F mit Abstand am schlechtesten, zahllose große Schlaglöcher ohne Vorwarnung, vor Allem im Bereich Metz.
Dafür, daß sie umsonst sind, machen sind die ABs in D den besten Eindruck, obwohl sie die Breite von Fahrstreifen im Bereich von Baustellen und die Geschwindigkeiten dort bei Spaniern oder Franzosen abgucken sollten.
Ich habe letzte Nacht sehr gut in Lyon übernachtet, die Hotelangestellten waren wie immer sehr freundlich.
Die französischen Polizisten lauern aber überall und schauen nicht gerade freundlich drein.
Was ich noch nicht wusste, die Grenze F-E wird gerade abgebaut, das überdachte Gebäude war einer breiten Fahrbahn gewichen.

Gruß
Alf

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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von benissa » Di 11. Jan 2011, 13:50

Hallo Rio, ja wir fahren nachmittags ab Düsseldorf und sind am nächsten morgen in Narbonn. Wie gesagt dan noch ca. 730 km. Kein Problem. Zumal man ja schon bald in Spanien ist und viel zu sehen hat.
Gruß benissa

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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von benicalptea » Mi 21. Dez 2011, 14:32

Hallo zusammen,
wollte meine Erfahrungen hier zum Thema auch mal kund tun.
Bin auch seit Ende der 70er durch Frankreich nach Spanien unterwegs und muss sagen das einzige was mir unangenehm aufgefallen ist, die sehr häufigen und pingeligen Tempokontrollen. Ich bin wirklich kein Raser, habe aber dann doch oft etwas über 130km/h unterwegs (meistens mit GRA eingeregelte 135-137km/h), will heissen ich fahre keine Rennen, möchte aber gut vorwärts kommen. Bin nun mittlerweile 3 mal in F geblitzt worden, muss aber dazu sagen, dass ich nie etwas von denen gehört habe :-D . Einmal musste ich dann doch schlucken, als ich nachts Höhe Montélimar mein KFZ-Kennzeichen auf den großen Hinweistafeln gelesen habe mit dem Spruch darunter "vous roulez trop vite" (Sie fahren zu schnell). Meine Frau hat auch gleich einen halben Herzinfarkt bekommen und ich hatte ehrlich gesagt auch damit gerechnet, dass ich jeden Moment raus gewunken werde, dem war aber nicht so.
Ansonsten hatte ich in all den Jahren nie irgendwelche Probleme. Über die Maut kann man streiten, muss man aber nicht. Wenn ich mir die Parkplätze in Frankreich anschaue und dann dagegen die deutschen 0815 Parklplätze, dann zahle ich gerne die Maut zumal die bei einer Urlaubsplanung eh schon komplett mit eingerechnet ist ;-) . Teilweise sind die Parkplätze in F ja größer als unsere Rasthöfe und fast jeder hat einen Spielplatz für Kinder und ein ruhiges Plätzchen im Grünen, in D sitzt man direkt neben Mülltonnen, Autos und LKW :smile: .
Gruß Sascha
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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von Rioja » Mi 21. Dez 2011, 17:39

Hallo benicalptea


Ja dann holst mich dann doch irgendwann ein in Sachen "auf Frankreichs Autobahnen" nach Spanien unterwegs zu sein, aber erst wenn ich "die Reifen" abgebe. War schon auf der "Autobahn" nach Spanien unterwegs, als es noch gar keine Autobahn gab. Das ist zwar keine grosse Leistung, sondern nur eine Alterserscheinung.

Damals wurde auch nicht geblitzt, noch lange nicht. Dies ist erst eine "Errungenschaft" der Neuzeit und zu verantworten haben es halt ehrlicherweise wir Autofahrer. Bin nicht päpstlicher wie die meisten auch und nütze das was mir "zusteht" auch aus. In jüngeren Jahren (auch mit weniger Verkehr) habe ich wie du auch ab und zu "unter dem Zaun durchgefressen", wenn ich das so sagen darf. Gut, die fest installierten Kontrollen werden gross und deutlich angezeigt (nicht nur auf der Autobahn) und man kann sich danach richten. In jüngeren Zeit wird aber vermehrt mit der "Pistole" geblitzt. Noch sehr gerne seitlich ab Einfahrten.

Gut, nun bin ich als Camper unterwegs, habe was am Haken und der Menschenverstand gibt mir andere Dimensionen vor, was vorankommen anbelangt. Bin auch heute noch nicht der Langsamste, habe mitlerweilig aber entdeckt, dass am Sonntag fahren (mit dem Gespann) und damit nur wenige Laster überholen zu müssen, recht "erholsam" ist im Vergleich zu früher als nur Autofahrer mit anderen (natürlich selbstvorgegebenen) Vorgaben des Vorwärtskommens. Wünsche dir auch noch viele blitzlose Fahrten nach Spanien. Welche Route fährst denn, immer die Kürzeste oder fährst auch ab und zu zum Beispiel über Milau ?
Es grüsst

Rio



Zwanzig Kilometer von der Küste entfernt, fängt Spanien meist erst richtig an.

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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von benicalptea » Mi 21. Dez 2011, 18:25

Hallo Rioja.

Da schreibst du viel Wahres, außer dass ich dich noch einhole :-D da fährst du bestimmt häufiger als ich... ich fahre ja auch nicht darunter nur um möglichst oft durch F zu fahren sondern um Urlaub zu machen ;) .
Also "meine" Strecke ist in 99,9% der Fälle Mulhouse A36 bis Dreieck Beaune(Ladoix Serrigny), dann A6/7 über Lyon bis Dreieck Orange und dort auf die A9 Richtung Narbonne Perpignan und natürlich Spanien.
Bin einmal hinwärts und einmal heimwärts diese Umgehung um Lyon gefahren ab bzw. bis Autobahnkreuz Dole, aber das ist erstens etwas länger von den KM und ist durch die vielen Autobahnwechsel stressiger und dauert etwas länger. Selbst die Navis die ich dann in den letzten Jahren mal eingeschaltet hatte routen nicht diese Umgehung, auch Google Maps sagt, dass man über Beaune fahren sollte.
Wo fährst du denn genau lang?
Gruß Sascha
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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von Rioja » Mi 21. Dez 2011, 19:24

Hallo Sascha

Na, du bist ja noch jung und ich hoffe, dass du gesamthaft auch so viele Jahre nach Spanien fahren kannst. Das war eigentlich gemeint mit Ein- oder Überholen, also nach Anzahl Spanienpilgerjahren. Wenn ich (wir) dies noch zehn Jahre könnten, wäre dies wunderschön, lassen wir und überraschen.

Unsere normale Route ist Konstanz/Kreuzlingen am Bodensee - Genf - Valence - A7 - A9 - Perpignan- Spanien. Wenn wir aber etwas gemächlicher fahren wollen, fahren wir dann von Genf aus Richtung Lyon - St. Etienne - Millau - Bezier - Spanien. Fahren da durch, nicht weil es nach Lyon bis Bezier keine Maut zu entrichten gibt (ausser für die Brücke von Millau), sondern weil die Landschaft äusserst bezaubern ist. Klar, ist länger und um, Lyon herrscht schon einiges an Verkehr. Doch sind wir diese Strecke schon öfters gefahren. Zeit spielt ja auch bei uns immer weniger eine Rolle und zudem sind wir dann im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Es grüsst

Rio



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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von alf9 » Mi 21. Dez 2011, 22:32

benicalptea hat geschrieben:Einmal musste ich dann doch schlucken, als ich nachts Höhe Montélimar mein KFZ-Kennzeichen auf den großen Hinweistafeln gelesen habe mit dem Spruch darunter "vous roulez trop vite" (Sie fahren zu schnell)
Aha, jetzt weiß ich endlich, was die damals (vor ca.8 Jahren) von mir wollten. Hab allerdings auch nichts weiter davon gehört.
Das jetzige Navi warnt, wenn man zu schnell wird, damals hatte ich sowas noch nicht. So fahr ich auf den KM genau nach Vorschrift und bin auch noch nie geblitzt worden, soll aber eben auch sehr teuer sein in F, auch schon für 1 Km/h zuviel.

Gruß
Alf

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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von benicalptea » Do 22. Dez 2011, 09:27

..., soll aber eben auch sehr teuer sein in F,...
Habe ich auch gehört, aber wie gesagt, noch nie etwas bezahlt. Ich denke die haben auf die deutschen Kennzeichen keinen direkten Zugriff und dann wäre der Verwaltungsaufwand viel zu hoch. Anders ist es mit den Laserpistolen, da ziehen sie einen direkt raus. Allerdings bin ich von dieser Methode bisher auch verschont geblieben :-D , was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich auf Hin- und Rückfahrt jeweils erst in den späten Nachmittagsstunden nach F hinein fahre und die Polizisten eher am Tag lasern ;) .
Gruß Sascha
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Re: Ärger auf Frankreichs Autobahnen

Beitrag von pedrokw » Do 22. Dez 2011, 11:23

hola @all,

da würde ich mich 'mal nicht so darauf verlassen - sie sind da sehr konsquent - es war noch zu DM-Zeiten da haben sie mich auf einem Rastplatz aufgespürt - ich hatte vergessen den Radarwarner von der Scheibe zu entfernen.... :sad:
Damals mußte ich umgerechnet DM 700.- löhnen und das Ding haben sie beschlagnahmt .... war nicht so lustig ...

Ich bin sehr vorsichtig in F und fahre max. 10% mehr als erlaubt - hatte auch bisher keine Probleme mehr ...

saludos - bis dann >>>
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