HOTELEMPFEHLUNGEN in Frankreich

Orte oder Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zur Costa Blanca
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Oliva B.
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HOTELEMPFEHLUNGEN in Frankreich

Beitragvon Oliva B. » So 30. Mai 2010, 22:17

Nun steht die Hauptreisezeit des Jahres vor der Tür und wer mit dem Auto aus Deutschland anreist, fährt am schnellsten, sichersten und bequemsten über die leider nicht so billigen Autoroutes durch Frankreich.

Die meisten Reisenden müssen durch Lyon fahren oder nehmen die Umgehungsstraße und kommen danach auf die „Autoroute du Soleil“ ("Autobahn der Sonne"), die entlang des Rhônetals führt und von der man später auf die „Languedocienne“ („Catalane“) gelangt, die zum größten Teil parallel zur Mittelmeerküste gen Spanien führt.
Aus dem Auto erblickt man viele hübsche Dörfer aus Naturstein, verwitterte Burgen und reizvolle Landschaften, die zu einem kurzen Aufenthalt einladen.
Doch wo lohnt es sich anzuhalten?

Wir wollen in loser Reihefolge einige Orte oder Sehenswürdigkeiten auf diesen Teilstrecken vorstellen, die zum Verweilen oder sogar zum Übernachten einladen und freuen auf eure Beiträge.

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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon maxheadroom » Fr 9. Jul 2010, 18:20

Da ich auch schon einige Jahre immer mit dem Auto Richtung Spanien tuckere habe ich in Frankreich schon viele Stippvisiten hinter mir, das hier im Forum beschriebene Uzes kann ich nur empfehlen , ein wirklich netter und interessanter Ort , auch schon wegen dem hervorragenden Wein, wie im Beitrag beschrieben man koennte sich da wochenlang aufhalten von einer Domain zu anderen, Wein soll ja gesund fuer Herz und Kreislauf sein :-D
Nun zu meiner Empfehlung , wenn die spanische Grenze noch zu weit ist empfiehlt sich ein Stopp in der Naehe von Carcasonne, ein kleines Weingut, die Besitzer sehr freundlich, mehrsprachig und die Untrkunft ist preiswert, nach Carcasonne sind es nur ein paar Minuten mit dem Auto, aber dort ist man ein bsichen weg vom Trubel, der Name Le Relais Occitan www.relaisoccitan.com
Ich kanns nur empfehlen, wie die ganze Gegend auch mal fuer ein paar Tage Aufenthalt gut ist.
Saludos
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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Oliva B. » Sa 10. Jul 2010, 22:27

Danke für deinen Tipp, maxhaedroom, ich habe mir deinen Link gerade mal in Ruhe angesehen

Das Landgut befindet sich nahe der Autobahn (10 Min.), sieht urig aus (wird einige von uns ansprechen) und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Es wird aber nur Frühstück geboten. Gibt es denn dort in der Nähe ein Restaurant, das man zu Fuß erreichen kann?

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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon maxheadroom » So 11. Jul 2010, 14:45

@Oliva,
freut mich wenn es Dir im Netz schon gefallen hat, zu Fuss ist leider nichts , da das Weingut ziemlich einsam liegt, aber mit dem Auto kann man in Minuten das naechste Lokal erreichen und in der naeheren Umgebung gibt es einige sehr nette Lokale .
WIe ja die ganze Umgebung von Carcasonne durchaus zum verweilen einlaedt. Ganz in der Naehe gitb einen kleinen Ort mit einem sehr alten Kloster , welches gerade einer Instandhaltungsmassnahme unterzogen wird. Werde es demnaechst posten , bin nur gerade mal in Eile ;.) da zur Zeit in Alemania und da ist es mit spanischer Ruhe nicht weit her :-D
Saludos
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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Gast3 » Do 30. Dez 2010, 23:46

Nun, es mag in Frankreich und vor allem in Südfrankreich durchaus nette Orte und Leute geben. Bei meinen Reiseerfahrungen und Arbeitsaufenthalten in Frankreich überwiegen allerdings bei weitem negative Erfahrungen.
Bei meiner jetzigen letzten Rückreise von Denia nach Deutschland am 22. / 23. 12 sind mir zwei Aspekte in Erinnerung geblieben:
Nördlich von Orange in Richtung Lyon haben nacheinander mehrere Franzosen auf der Autobahn getestet, wie gut meine Bremsen, meine Hupe und meine Lichthupe ist. Man sollte einfach nicht gefühlte 2 meter vor einem mit erlaubten 130 fahrenden Auto auf die linke Autobahnspur wechseln, wenn man selbst nur um die 80 oder 90 fährt.
Erstaunlicherweise hat meine Lichthupe und Hupe jedesmal dazu geführt, dass die Herrschaften, die offensichtlich keinen Rückspiegel besitzen, sofort schlingernd wieder zurück auf die rechte Spur gefahren sind, so dass ich wenigstens keine Vollbremsung machen musste. Aber, wo die Ihren Führerschein gewinnen, muss mir noch mal jemand verraten.
Zweiter Aspekt: Ungefähr bei Metz hat mir mein Auto verraten, dass mein Benzin nicht mehr für die verbleibenden 100 Km bis Luxemburg reichen wird, sondern nur für 80 Km. Also: Rastplatz angepeilt, für 10 Euro nachtanken.
Man will ja nicht um ungefähr 3 Uhr morgens irgendwo im kontinuierlich kälter werdenden Ostfrankreich kurz vor der Eifel liegen bleiben.
Der Rastplatz war der Horror: Schlaglöcher ohne Ende, eine Wand aus LKWs, teilweise mit Warnblinkanlage an, blockierte die Zufahrt zu der Tankstelle. Irgendwie gab es dann doch einen Weg aussen vorbei und quasi von vorne entgegen der Fahrtrichtung an die Zapfsäule. Dabei musste ich noch einer grossen fetten Ratte den Vortritt lassen, die dort offensichtlich zu Hause war.
Dann: nix tanken und bezahlen, sondern umgekehrt. Erst zahlen, dann Tanken. Und das noch bar, nicht mit EC Karte.... ebenso wie an allen Mautstellen. Wieviel Bargeld soll man denn mit sich herumschleppen, weil die Franzosen zu dämlich sind, eine EC Karte zu akzeptieren?
Ich habe es mir daraufhin verkniffen, mir einen eigentlich nötigen Kaffee dort aus dem Automaten zu ziehen.
Mein nächstes Auto muss einen 70 Liter Tank haben und eine Kaffeemaschine an Bord, damit ich ohne einen Stopp durch Frankreich durchkomme.

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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Rioja » Fr 31. Dez 2010, 01:39

Hallo Clark

Du scheinst ja echt verbittert zu sein von den Erlebnissen auf deiner Heimreise. Wenn ich von zu Hause bis zur Spanischen Grenze auch gerundet 1000 km zurücklege, muss ich halt mit Verhaltensweisen von Strassenmitbenutzer rechnen, die sich fehlerhaft bis rüppelhaft benehmen. Müsste man eigentlich richtigerweise nicht, doch es kommt trotzdem vor. Auch ich ärgere mich ab und zu über solche Vorkommnisse, doch versuche ich diese so schnell wie möglich wegzustecken, weil verärgert fahren auch seine Gefahren mit sich trägt.

Dass es überall solche und andere gibt, wird wohl niemand bestreiten, aber ich möchte doch auf Grund solcher Vorkommnissen nicht unbedingt ein Land beurteilen. Ich freue mich jeweils, wenn ich nach Orange ins Languedoc - Roussillon abbiegen. Ab da sind es dann ja nochmals fast 300 km bis zur Spanischen Grenze, öfters sogar sehr lange 300 km. Doch ich erfreue mich ab dieser doch sehr, sehr schönen Gegend mit den vielen schmucken Städtchen und Dörfern. Auch das immer näher kommen zum Meer und die, die Autostrasse begleitende Carrique, lässt einem doch die Müdigkeit oder halt mal einen A.... wegstecken.

Übrigens fahre ich ab und zu die Strecke Lyon - Sant Etienne - Le Puy - Mende - Millau - Beziers. Sie ist wohl etwas länger, führt durch eine wunderbare Landschaft, der Verkehr ist nicht so hektisch, weniger Lasterverkehr und als günstiger Nebeneffekt gratis. Musst aber in Kauf nehmen, dass du nicht alles auf Autobahnen fahren kannst.

Wir haben in früheren Jahren Frankreich auch "missbraucht" um so schnell als möglich nach Spanien zu kommen. Doch haben wir unsere Ansicht auch geändert und geniessen, was uns Frankreich schönes zu bieten hat. Und dies ist eine ganze Menge.
Es grüsst

Rio



Zwanzig Kilometer von der Küste entfernt, fängt Spanien meist erst richtig an.

Xabia

Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Xabia » Fr 31. Dez 2010, 09:42

Hehe 70 Liter Tank ich habe einen 85 Liter Tank und komme nie durch ganz Frankreich durch den das Problem ist umso grösser der Tank umso mehr Verbrauch hat meist das Auto. Vor einigen Jahren bin ich auch sehr optimistisch durch Frankreich durchgefahren natürlich bei Nacht irgendwann habe ich dann meine Autonummer da auf den Tafeln über der Autobahn lesen können. Ich war wohl zu schnell unterwegs :) und so optimistisch unterwegs das ich der Meinung war mit einer Tankfüllung durch F zu kommen was sich dann etwa 80 km vor Mühlhausen als absolut unrealistisch erwiesen hat also Tanke angefahren und siehe da eine Autobahntankstelle die kein Diesel hatte ( Das war nicht zu irgendeinem Streik Zeitpunkt in F ) also runter von der Autobahn und eine Tankstelle gesucht und gefunden allerdings geschlossen wobei Kartenzahlung möglich ist, also versucht mit der Karte zu bezahlen und es ging nicht so wie bei Dir an der Mautstelle. Nun musste ich 4 Stunden warten bis die Tanke aufmacht den weiterfahren konnte ich nicht mehr.

Bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube in Spanien kann man auch nur mit Kreditkarte oder Bargeld an den Mautstellen bezahlen EC Karten nehmen die auch nicht. Glaube ich :-?

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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Rioja » Fr 31. Dez 2010, 10:08

Hallo Xabia, hallo Clark

An den Mautstellen in Frankreich bezahle ich bargeldlos mit der Kreditkarte "Master Card". Ist viel bequemer als die Geldklüblerei und hast dazu noch eine Quittung und geht schneller. Auf einigen Autobahnen in Frankreich hat es des Nachts keine bedienten Durchgänge und dort brauchst auch die Karte um durchzukommen.
Es grüsst

Rio



Zwanzig Kilometer von der Küste entfernt, fängt Spanien meist erst richtig an.

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Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon alf9 » Fr 31. Dez 2010, 13:33

Moin!

Ich hab schon seit Jahren zu den EC-Karten ne Visa-Karte gehabt für die Fahrt nach E. Wenn ich losfahre in D benutze ich kein Bargeld mehr, erst wieder in E zum Einkaufen. Die heutigen EC-Karten haben aber Kreditkartenfunktion,meine jedenfalls. Als ich einmal aus Versehen in Luxemburg mit der EC-Karte gezahlt hab, hab ich es nachher an den Kontoauszügen gesehen.
Aber es nervt natürlich bei den Franzosen, daß die reinen Linien für Kartenzahlung bei den Mautstationen nur für französische Karten gehen. Man muß in die Barzahlschlange mit der Visa oder Mastercard. In Spanien kann ich ab Grenze auch in die SB-Spur und mit jeder Karte zahlen. Wenn Du die Maut in E immer mit Karte zahlst, bekommst Du auch jedesmal steigenden Rabatt, zumindest bei uns an der CB.
In Spanien muß ich ab einer bestimmten Uhrzeit (22°°Uhr?) an den AB-Tankstellen auch Vorkasse leisten und bekomme nur dafür Sprit. Auf die ganzen Gegebenheiten stellt man sich aber schnell ein, wenn man 4mal im Jahr die Tour hin- und herfährt.

Aber ich kann bestätigen, Autofahren in F hat was von Abenteuer, neben den Rasern sind auch unheimlich viele Greise unterwegs, die fahren auch sehr unsicher. Mit den LKWs erlebt man auch so seine Schrecksekunden, wenn die mal wieder mit anderen Dingen als Fahren beschäftigt sind.
Trotzdem freue ich mich immer auf die Tour, mit dem Erlebnis fängt der Urlaub schon an, man sieht echt viel. Das mit der anderen Strecke ab Lyon muß ich auch nochmal ausprobieren, um mal das Viaduct in Millau zu sehen.

Gruß
Alf

Xabia

Re: Stippvisiten in Frankreich

Beitragvon Xabia » Fr 31. Dez 2010, 13:36

Rioja hat geschrieben:Hallo Xabia, hallo Clark

An den Mautstellen in Frankreich bezahle ich bargeldlos mit der Kreditkarte "Master Card". Ist viel bequemer als die Geldklüblerei und hast dazu noch eine Quittung und geht schneller. Auf einigen Autobahnen in Frankreich hat es des Nachts keine bedienten Durchgänge und dort brauchst auch die Karte um durchzukommen.


Ja klar Visa oder Master Card geht nur die normalen EC Karten gehen wohl nicht


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