40 Jahre nach Franco

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Oliva B.
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40 Jahre nach Franco

Beitrag von Oliva B. » Sa 21. Nov 2015, 19:37

Manche Medien berichteten gestern am Rand über Francos 40. Todestag. Andere Ereignisse sind jetzt wichtiger oder aktueller, doch ich bin der Meinung, in einem Spanienforum sollte dieser wichtige Tag erwähnt werden.
Francos langer Schatten von Marc Dugge und Daniel Sulzmann

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maxheadroom
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Re: 40 Jahre nach Franco

Beitrag von maxheadroom » Sa 21. Nov 2015, 23:03

Oliva B. hat geschrieben:Manche Medien berichteten gestern am Rand über Francos 40. Todestag. Andere Ereignisse sind jetzt wichtiger oder aktueller, doch ich bin der Meinung, in einem Spanienforum sollte dieser wichtige Tag erwähnt werden.
Francos langer Schatten von Marc Dugge und Daniel Sulzmann

Hola todos,
tja das bringt mich doch ins :-? so lang ist das schon her , wie kann das sein das es Dinge gibt an die ich mich erinnern kann die länger zurück liegen wie ich selber alt bin >:) >:) >:) >:)
Ja das waren noch Zeiten , vielleicht gibt es ja den einen oder anderen der sich an die Peseten Zeiten erinnert :-s ich meine wo es die grossen silbernen Münzen gab und die winzigen centimos Stücke die in ihrer Grösse die Grösse der späteren Pesete vorweg nahmen und die sogenannten "Dächlesbullen" die Guardia Zivil vor denen jeder tatsächlich ordentlichen Respekt hatte.
Man ihm Lokal mit 100 Peseten (4 DM) bezahlte und noch was raus bekam :roll: Kann das sein , das dies alles schon so lang her ist :?: na ja , da gibts ein doofes Ding im Bad , wenn ich da reinschau, tatsächlich stimmt , ist schon so lang her >:) >:) #:-s
Saludos
maxheadroom




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Re: 40 Jahre nach Franco

Beitrag von pichichi » Sa 21. Nov 2015, 23:31

Ich glaube, es gibt wohl kaum eine Demokratie, in der die Schuldigen an den Massakern eines Bürgerkrieges dermaßen unbehelligt von dannen spazieren durften, wo heute noch an "Gedenktagen" der Falange Gruß toleriert wird, wo sich eine Kirche dermaßen an den Verbrechen mitschuldig gemacht hat und man unters Amnestiemäntelchen flüchtete, weil man aus guten Gründen lieber nicht aufgearbeitet sieht, was damals wirklich passiert ist......es hat auch in anderen Ländern Jahrzehnte gedauert, bis Historikerkommissionen nach Sichtung von umfangreichen Archiven Tat-Sachen ans Licht beförderten, aber wenigstens fand dort eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte statt, ein Faktum, dass in unseremsegunda patria als völlig obsolet angesehen wird.

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Re: 40 Jahre nach Franco

Beitrag von maxheadroom » Sa 21. Nov 2015, 23:41

Hola todos y pichichi
mit Demokratie magst ja recht haben , aber ansonsten denk ich da an Väterchen Stalin dessen "Treiben" ja uach keien "Aufarbeitung" hatte und der immer noch irgendwie hoch gehalten wird so ähnlich wie hier in Espagne.
Und auch in D war das nach dem Krieg nicht so toll mit der Aufarbeitung wenn´s auch nach aussenhin so eine Art Abrechnung gab >:) >:)

Saludos
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Re: 40 Jahre nach Franco

Beitrag von Scandy » So 22. Nov 2015, 00:11

pichichi hat geschrieben:Ich glaube, es gibt wohl kaum eine Demokratie, in der die Schuldigen

Geschätzter Pichichi,

es fällt mir nicht leicht, Dich zu korrigieren - doch möchte ich Dich auf die Länder der EU nach der Erweiterung 2005 hinweisen. Mir fallen da so einige ins Auge, welche eine "schizophrene Politik" nach den Bluttaten verfolgen.

Wobei ich mich bei allen anderen Ländern entschuldigen möchte, welche ich hier nicht genannt habe, da sie nicht vor meiner Haustüre liegen und ich erst einmal nachlesen müsste, was sie unter Demokratie verstehen und dieses mit meinem Verständnis abgleichen müsste. (Pure Faulheit, Entschuldigung - liebe Demokraten)

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Re: 40 Jahre nach Franco

Beitrag von HermanG » So 22. Nov 2015, 00:32

pichichi hat geschrieben:Ich glaube, es gibt wohl kaum eine Demokratie, in der die Schuldigen an den Massakern eines Bürgerkrieges dermaßen unbehelligt von dannen spazieren durften, wo heute noch an "Gedenktagen" der Falange Gruß toleriert wird, wo sich eine Kirche dermaßen an den Verbrechen mitschuldig gemacht hat und man unters Amnestiemäntelchen flüchtete, weil man aus guten Gründen lieber nicht aufgearbeitet sieht, was damals wirklich passiert ist...
Lieber pichichi und alle anderen:
Spanien ist wohl das einzige "zivilierte" Land, in dem ein Diktator friedlich im Bett verstorben ist und niemand auf die Idee gekommen ist, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Es geht aber in der gleichen Art weiter: bei den nächsten Wahlen wird die PP wieder die stärkste Partei trotz aller bisher aufgedeckten Korruptionsfälle. Da bleibt nur eine Antwort: jedes Volk hat die Regierung, die es verdient...

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