Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

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Oliva B.
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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Oliva B. » Mi 7. Nov 2012, 10:25

sol hat geschrieben:meine jetzige Wohnstadt hat ca. 32.000 Einwohner z.Zt.

es leben 600 Musleme aus unterschiedl. Ländern bei uns

null Problemo

Keine Probleme? Logisch, bei dieser geringen Quote (rund 1,9%), die weit unter dem Bundesdurchschnitt (5 %) liegt musst du schon Glück haben einen Moslem auf der Straße zu sehen! :mrgreen:

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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von rainer » Mi 7. Nov 2012, 10:38

Josefine hat geschrieben:Danke Oliva B, für Deinen Bericht. Besonders schön, die vielen Links dazu. :)
So bekommt man einen guten Einblick in die Geschichte Spaniens >:d< und muss sich nicht alles selbst zusammensuchen.

Grüsse :)
Josefine
Ich schließe mich diesem Dank an. Insbesondere aber auch für den Link gleich zu Anfang.
Es ist doch gut, wenn solche Schätze, die in den Tiefen des Forums schlummern,
immer mal wieder nach vorn geholt werden.
Gruß
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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von TorreHoradada » Mi 7. Nov 2012, 13:18

Oliva B. hat geschrieben:
sol hat geschrieben:meine jetzige Wohnstadt hat ca. 32.000 Einwohner z.Zt.

es leben 600 Musleme aus unterschiedl. Ländern bei uns

null Problemo

Keine Probleme? Logisch, bei dieser geringen Quote (rund 1,9%), die weit unter dem Bundesdurchschnitt (5 %) liegt musst du schon Glück haben einen Moslem auf der Straße zu sehen! :mrgreen:
Ja klar, - Schublade auf ! - vor Jarhen hatten die rechtsradikalen in Rostock ja auch dafür gesorgt, dass einwanderungswillige mit Sicherheit nicht freiwillig in den Osten gehen. - Schublade zu ! ;)
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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Range » Mi 7. Nov 2012, 19:13

Wie war es damals in München mit der Türkenzuwanderung, keiner nahme es damals ernst und heute bezeichnet man dieses Viertel als Klein Anatolien?
Was ist daraus zu schliessen, alles beginnt mal klein und unbedeutend und in %-ten kaum Wahrnehmebar.


FG Range (Heinz)

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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von TorreHoradada » Mi 7. Nov 2012, 19:45

Range hat geschrieben:Wie war es damals in München mit der Türkenzuwanderung, keiner nahme es damals ernst und heute bezeichnet man dieses Viertel als Klein Anatolien?
Was ist daraus zu schliessen, alles beginnt mal klein und unbedeutend und in %-ten kaum Wahrnehmebar.


FG Range (Heinz)
Boah - so Ausländerfeindlich ?

Man gut, dass Du Schweizer bist. Als Deutscher hätte man Dir vebal schon über´s Mundwerk gefahren. Man gut, dass man alles den Deutschen in die Schuhe schieben kann. Fast so wie in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Auch die Regierungen der besetzten Gebiete und unbesetzen Gebiete haben Sinti und Roma sowie Juden an die Nazis ausgeliefert.

Da erwähnst Du München - das war vor über 40 Jahren schon in Hamburg so. 10% Ausländeranteil. Und auch die haben sich dort angesiedelt wo die Mieten billig / günstig waren und kein Deutscher mehr wohnen wollte.

Gestern oder vorgestern gab es in einer politischen Sendung einen Beitrag, glaube das war einmal Bielefeld und einmal Bochum. Da haben sich nun Sinti und Roma niedergelassen. Und was machen die deutschen Mieter - richtig, sie ziehen aus und haben sich schon Gas-Spray und andere Waffen zugelegt und auch schon benutzt.
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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Range » Mi 7. Nov 2012, 20:26

Guter Torre

Absolut nicht Ausländerfeindlich, wollte lediglich meinen Senf dazu geben wie sich das entwicklen kann und da viel mir lediglich München ein, wo damals meie lieben EX Schwiegereltern wohnten. Hatte als Unternehmer viele Kunden aller Nationen und noch heute bestehen noch viele gute Freundschaften. Bitte nicht gleich mit hartem Geschütz und von mir nicht erwähnten Zeiten auffahren.

LG Range (Heinz)

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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Oliva B. » Mi 7. Nov 2012, 20:41

TorreHoradada hat geschrieben:Da erwähnst Du München - das war vor über 40 Jahren schon in Hamburg so. 10% Ausländeranteil. Und auch die haben sich dort angesiedelt wo die Mieten billig / günstig waren und kein Deutscher mehr wohnen wollte.

Gestern oder vorgestern gab es in einer politischen Sendung einen Beitrag, glaube das war einmal Bielefeld und einmal Bochum. Da haben sich nun Sinti und Roma niedergelassen. Und was machen die deutschen Mieter - richtig, sie ziehen aus und haben sich schon Gas-Spray und andere Waffen zugelegt und auch schon benutzt.
Der Wegzug von Einheimischen aus Häusern und Wohnungen in Vierteln, die von Migranten bevorzugt werden, weil sie billig sind und einen Renovierungsstau haben, ist der erste Schritt zur Ghettobildung.

Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen,
Range hat geschrieben:Wie war es damals in München mit der Türkenzuwanderung, keiner nahme es damals ernst und heute bezeichnet man dieses Viertel als Klein Anatolien?
Was ist daraus zu schliessen, alles beginnt mal klein und unbedeutend und in %-ten kaum Wahrnehmebar.
halte ich für überzogen, auch wenn es in München ein Viertel gibt, das als Kleinanatolien bezeichnet wird oder wie Kreuzberg in Berlin, wo fast ein Drittel der rund 160.000 Einwohner Migranten sind, davon viele türkische Gastarbeiter und deren Nachkommen.
  • Am 31. Dezember 2010 waren nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 457 806 ausländische Bürger anderer Staaten mit Hauptwohnung in Berlin gemeldet, das sind 2 381 weniger als im Vorjahr. Der Ausländeranteil ging dadurch von 13,7 Prozent im Vorjahr auf 13,5 Prozent zurück. Quelle - Tendenz weiter rückläufig.

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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von TorreHoradada » Mi 7. Nov 2012, 20:54

Range hat geschrieben:Guter Torre

Absolut nicht Ausländerfeindlich, wollte lediglich meinen Senf dazu geben wie sich das entwicklen kann und da viel mir lediglich München ein, wo damals meie lieben EX Schwiegereltern wohnten. Hatte als Unternehmer viele Kunden aller Nationen und noch heute bestehen noch viele gute Freundschaften. Bitte nicht gleich mit hartem Geschütz und von mir nicht erwähnten Zeiten auffahren.

LG Range (Heinz)
Werter Heinz,
das waren keine schweren Geschütze und schon überhaupt nicht gegen Dich. Solltest mal erleben wenn ich schwere Geschütze auffahre ;)

Nein, sinngemäß bedeuteten Deine Zeilen: "Wehret den Anfängen". Und das beinhaltet im Umkehrschluss evtl. eine Ausländerfeindlichkeit. Aber ich möchte Dir auch nichts unterstellen. Wir kennen das Thema mit der Interpretation des Geschriebenen und der fehlenden Gestik, Mimik und fehlende Nachfragemöglichkeit im Forum ;)
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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Range » Do 8. Nov 2012, 20:07

Guter Torre

Das alles habe ich damals von eben Münchnern (Schwiegereltern) erfahren und was mir die beiden diesbezüglich erzählt haben, möchte ich genau wegen Ausländerfeindlichkeit hier nicht wieder geben.
Das war wie von Dir erwähnt vor 40 Jahren, jedoch in D und dazu noch in Bayern, ob es sich damals bereits um Ausländerfeindlichkeit gehandelt hat, kann und möchte ich nicht beurteilen, denn es war in D.

LG Heinz

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Re: Muslime in Spanien, ein altes Thema wieder aktuell

Beitrag von Oliva B. » Mi 24. Apr 2013, 08:57

Bis zum Ende des Mittelalters hielten sich islamische Reiche in Spanien. Das muslimische Königreich Al-Andalus, in dem Juden und Muslime eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelten, zog sich über die Iberische Halbinsel bis hoch ins französische Carcasonne. 1492 wurde die Mauren und Juden aus Spanien vertrieben.

Mit dem Sonderthema "Als Muslime und Juden eine Symbiose eingingen" erinnert Til Bilmann in der online-Zeitung die WELT an die islamische Ära in Spanien:
  • "Heute gelten Islam und Judentum als Antipoden. Im mittelalterlichen Spanien schufen sie dagegen eine Zivilisation, die Europa beizeiten den wissenschaftlichen Fortschritt hätte bringen können."

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